Mehr Pep für Ihre Brotzeit

Früher waren Pausenbrote immer gleich und deshalb langweilig. Mit selbst gemachtem Brotbelag, Obst und Gemüse bringen Sie Spannung in die Brotzeit.


Brotzeit mit Pep

Ein langer Arbeitstag im Betrieb, ein Vormittag in der Schule - das fordert Kraft und Konzentration. Wie gut, dass es Pausen gibt: Zeit zum Essen und Zeit für den nötigen Nachschub an Energie zu sorgen. Für manche sind belegte Brote die Basisverpflegung während des Tages. Mit abwechslungsreichen und appetitlichen Aufstrichen, Belägen und "Extras" wird das Pausenbrot zum fast food im besten Sinne - und kein bisschen fade! Lassen Sie sich von unseren Tipps für eine gesunde Pausenmahlzeit und den leckeren Rezepten für raffinierte Brotaufstriche inspirieren.

Inhalt

Brot ist nicht gleich Brot

Ob zum Frühstück oder als Abend-"Brot", am Arbeitsplatz oder in der Schule: Brot ist immer ein gesunder Genuss. Darin stecken die Vitalstoffe des Getreides - unter anderem pflanzliches Eiweiß, die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Eisen sowie B-Vitamine, die für Blutbildung, Nervensystem und Immunabwehr (B6), Konzentration und Gedächtnis (B1) wichtig sind. Brot - vor allem in der Vollkornvariante - ist sogar neben Schweinefleisch die wichtigste Nährstoffquelle für B1. Alle anderen B-Vitamine kommen in einer breiteren Palette von Lebensmitteln vor. Außerdem liefert Brot Ballaststoffe, die Stoffwechsel und Verdauung anregen. Allerdings trifft das nicht auf alle Brotsorten in gleichem Maße zu. Der Grund: Die Nährstoffe liegen vor allem in den Randschichten des Getreidekorns. Sie bleiben je nach Ausmahlungsgrad des Mehls mehr oder weniger erhalten. Bei einem hellen Mehl werden zum Beispiel nur die inneren Teile des Korns vermahlen. Nur Vollkornbrot, das aus Vollkornmehl hergestellt ist, enthält noch 100 Prozent der Nährstoffe. Und außerdem komplexe Kohlenhydrate, die anhaltend sättigen. Weißbrot hingegen macht schnell wieder hungrig und hat eine schlechte Nährstoffbilanz. So müssten Sie zwei bis vier Weißmehlbrötchen verzehren, um dieselbe Menge an Vitaminen und Mineralstoffen aufzunehmen, die in einem Vollkornbrötchen stecken. Beim zwei- bis vierfachen Kaloriengehalt! Dazu kommt: Der regelmäßige Verzehr von Vollkornbrot belastet den Insulinspiegel weniger und wirkt erhöhten Blutfett- und Cholesterinwerten entgegen.

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Brotbelag: Alles in Butter?

Das "Butter"-Brot hat seinen Namen längst nicht mehr verdient. Dafür sorgt nicht nur die Margarine als pflanzliche Alternative, sondern ein wachsendes Angebot an Brotaufstrichen in allen erdenklichen Geschmacksvarianten. Von Ananas-Curry-Dip bis Zaziki-Quark, von fett- und kalorienarmen Erzeugnissen bis hin zur gehaltvollen Nuss-Nougat-Creme reicht die Palette. Eine große Auswahl pflanzlicher Brotaufstriche bieten traditionellerweise Naturkostläden. Grundlage der vegetarischen Pasten sind Rohstoffe aus biologischem Anbau, meist Getreideerzeugnisse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln oder Soja. Diese Zutaten werden gekocht und mit Gemüse, Kräutern und Gewürzen vermischt. Pflanzenöl macht die Masse streichfähig, als Bindemittel kommen meist Vollkornflocken zum Einsatz. Auf Farb- und Aromastoffe sowie chemische Konservierungsmittel wird bei den Naturkostprodukten verzichtet. Neben zahlreichen pikanten Cremes gibt es auch eine Reihe von süßen Brotaufstrichen wie Frucht- oder Nussmusen, die allerdings wegen ihres hohen Zuckergehalts am besten sparsam zu genießen sind. Auch in den Kühlregalen konventioneller Supermärkte finden sich immer häufiger Brotaufstriche, die vor allem junge und gesundheitsbewusste Verbraucher ansprechen sollen. "Wenig Fett, viele wertvolle Inhaltsstoffe" lautet die Devise. Die Cremes bestehen jedoch zu einem großen Teil aus Konservierungs- und Aromastoffen, Verdickungsmitteln und Stabilisatoren. Tipp: Wer es lieber frisch und Natur belassen mag, kann leckere Brotaufstriche schnell auch selbst zubereiten.

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Pausen-Power für Schule und Beruf

Das Frühstück versorgt mit allen wichtigen Nährstoffen, die Kinder und Erwachsene brauchen, um sich in Schule und Job richtig konzentrieren zu können - im Idealfall. Die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Da kehren die Pausenbrote unangetastet in der Frühstücksdose nach Hause zurück. Stattdessen werden Pommes in der Imbissbude oder Süßigkeiten vom Kiosk verzehrt. Aber das Pausenfrühstück oder Brote zum Mittag lassen sich auch "schmackhaft" machen:

  • Geeignet für die Pause sind Vollkornbrot oder -brötchen, dünn mit Butter oder Frischkäse bestrichen. Als Belag kommen magerer Schinken, fettarme Wurst oder Käse in Frage. Probieren Sie auch mal verschiedene vegetarische Brotaufstriche aus.
  • Peppen Sie Brote durch Tomatenscheiben oder Paprikastreifen auf. Nüsse, Bananen und Trockenfrüchte liefern zusätzlich perfekte Anti-Stress-Power.
  • Obst als Beilage sollte nicht fehlen. Es darf aber ruhig Alternativen zum Apfel geben. Je nach Saison abwechseln mit frischen Erdbeeren, Kirschen, Melonenstücken, Weintrauben. Viele Obstmuffel mögen Rohkost, zum Beispiel Radieschen, Möhren oder Gurken. Sie liefern ebenfalls wichtige Vitamine.
  • Interessanter werden Brote für Kinder oder Junggebliebene durch Extras: ein knackiges Salatblatt (das zudem den Belag frisch hält), appetitliche kleine Häppchen oder verschiedene Brotsorten, zu einem Sandwich zusammengeklappt.

  • Tipp für Eltern: Lassen Sie Ihr Kind entscheiden, was es als Pausenbrot zur Schule mitnehmen möchte. Das erhöht die Chance, dass das Brot im Mund und nicht im Papierkorb landet.

  • Ganz wichtig: Über den Tag verteilt viel Trinken. Das erhält die Konzentration. Softdrinks sind tabu. Mineralwasser, Fruchtsaftschorle oder Früchtetee sind bessere Durstlöscher.

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