Bei Kindern und Jugendlichen stößt man immer häufiger auf taube Ohren. Und das ist hier alles andere als im übertragenen Sinne gemeint.

Die Zahl der Hörschäden nimmt dramatisch zu, schon jeder vierte deutsche Jugendliche ist unheilbar erkrankt. Als Hauptursache gilt zu laute Musik in Discotheken, auf Konzerten, aus MP3-Playern und anderen technischen Errungenschaften der letzten Jahre. Um musikbegeisterte Europäer vor dem Ertauben zu schützen, will die Europäische Union nun eingreifen und Sicherheitsstandards erarbeiten.
Messungen in Discotheken und auf Konzertveranstaltungen ergaben Lautstärken von bis zu 110 Dezibel, knapp darunter liegen die Werte von tragbaren Musikspielern (100 Dezibel). Schon bei einer Lautstärke von 89 Dezibel wird das Gehör von Menschen, die sich mehr als fünf Stunden pro Woche beschallen lassen, heftig in Mitleidenschaft gezogen. Nach fünf Jahren besteht die Gefahr, permanent taub zu werden.
Wer beim Musikhören keine Hörschäden erleiden will, darf bei einer Lautstärke von 85 Dezibel höchstens 15 Minuten pro Tag Musik hören. Zum Vergleich: Am Arbeitsplatz ist ab 85 Dezibel ein Gehörschutz Pflicht, ein startendes Flugzeug erzeugt einen Geräuschpegel von etwa 120 Dezibel. Das Tückische ist, dass Musiktöne angenehmer wahrgenommen werden als Baustellen- oder Verkehrslärm.
Nach dem Willen der Europäischen Union sollen MP3-Player und ähnliche Geräte künftig auf eine Lautstärke von 80 Dezibel voreingestellt werden. Die mit höheren Lautstärken sollen nur noch erhältlich sein, wenn entsprechende Warnhinweise angebracht sind. Der verantwortungsvolle Umgang mit den Geräten und das Verwenden von Hörschutz bleiben aber die wichtigsten Maßnahmen, um Schäden am Gehör vorzubeugen.
Profitieren Sie von unserem Leistungs- und Servicepaket!
» Gute Gründe
» Online-Antrag ausfüllen
Erledigen Sie Geschäfte bequem online in unserer Internetfiliale und sparen Sie so Zeit!
» weitere Informationen
Sie sind noch nicht angemeldet?
» Zur Registrierung
Sie sind bereits registriert?
» Zum Login
Unsere Gesundheitstipps finden Sie im Gesundheitsnewsletter!
» So funktioniert's
Sie möchten das Gesundheits- telegramm online lesen?
» Jetzt registrieren
Oder nutzen Sie unseren
» Vorsorgenewsletter