Täglich eine Portion frisches Obst und Gemüse – für Schulkinder soll es die bald kostenlos geben.

Nach längerem Gerangel um die Finanzierung hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 18. September 2009 grünes Licht für die Durchführung des von der Europäischen Union kofinanzierten Schulobstprogramms gegeben. Das Ziel der kostenfreien Abgabe von Äpfeln, Bananen, Möhren und Co. an Schulen ist, den Verzehr der gesunden Lebensmittel bei den Kindern zu steigern und ihr Ernährungsverhalten zu verbessern. Nachdem das Schulobstgesetz am 29. September 2009 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden ist und am Folgetag in Kraft trat, bleibt nur die Frage: Werden sich – in Zeiten krisenbedingt besonders knapper Kassen – alle Bundesländer an dem Programm beteiligen?
Dass Schulobst bei den Schülern gut ankommt, zeigen Ergebnisse von zwei vorab durchgeführten Pilotprojekten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Vereins „5 am Tag“ in 18 ausgewählten Grund-, Haupt-, Förderschulen und Gymnasien in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
Siebzig Tage lang wurde an 9.000 Schüler kostenlos Obst und Gemüse verteilt. Begleitend ist im Unterricht das Thema gesunde Ernährung aufgegriffen und weiter vertieft worden. Tatsächlich erhöhte sich der Verzehr von Obst und Gemüse bei allen Kindern nachhaltig. Lehrkräfte, Schulleitungen, Eltern und Hausmeister bestätigten, dass sich bei entsprechender Logistik die Programme ohne Probleme in den Schulalltag integrieren lassen. Wichtige Faktoren für den Erfolg sind:
Tipp: Weitere Informationen zum Programm sowie Materialien für Eltern und Lehrer stehen online zur Verfügung unter:
www.5amtag-schulfrucht.de

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