Die Arbeit am Computer ist heute nicht mehr wegzudenken. Schauen Sie täglich am Arbeitsplatz als auch privat zu Hause über einen längeren Zeitraum auf einen Computerbildschirm? Dann gehören Sie zu den Menschen, die ihre Augen stark belasten.

Durch längeres ununterbrochenes Arbeiten am Bildschirm trocknen die Augen schneller aus und die Infektionsgefahr steigt. Man spricht hier auch vom "Büroaugen-Syndrom". Neben trockenen Augen können bei einer intensiven Aktivität am Computerbildschirm mit nicht optimalen Arbeitsbedingungen eine verstärkte Augenreizung, Kopf- und Rückenschmerzen sowie Nackenverspannungen auftreten. Viele Betroffene schildern Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit der Augen. Aufgrund der verminderten Lidschlaghäufigkeit wird der Tränenfilm auf dem Auge nicht regelmäßig erneuert. Dies führt u.a. dazu, dass die Hornhaut aufraut und das Sehvermögen eingeschränkt wird. Die oft vorherrschende trockene Luft in Büroräumen tut ihr übriges.
Werden die Beschwerden nicht behandelt, ist die natürliche Widerstandskraft der Augen gegen Krankheitserreger nicht mehr vollständig gegeben.
Um den beschriebenen Symptomen vorzubeugen und ein ermüdungsarmes Arbeiten zu ermöglichen, können Sie Ihren Arbeitsplatz – ob im Büro oder zu Hause – mit einfachen Mitteln optimieren. Achten Sie vor allem auf eine gute Qualität des Computerbildschirms und dessen richtige Platzierung.
Weiterhin können Sie das Raumklima in Ihrem Büro zum Vorteil Ihrer Augen verändern. Erhöhen Sie einfach die Luftfeuchtigkeit, in dem Sie einige Schalen mit Wasser aufstellen. Direkte Luftströmungen, Zigarettenrauch und zu viel Staub können Ihre Augen darüber hinaus beanspruchen und zu trockenen, gereizten Augen führen. Auch verbrauchte Luft sollten Sie regelmäßig durch 5 bis 10-minütiges Stoßlüften gegen Frischluft austauschen.
Besonders im Büro vollbringt das Auge Höchstleistungen. Es muss täglich bis zu 30.000 Blickwechsel zwischen Manuskripten, Büchern, der Tastatur und dem Bildschirm verarbeiten. Somit ist die Einstellung der Augen auf die verschiedenen Entfernungen permanent notwendig.
Damit Ihre Augen nicht so sehr beansprucht werden, ist es wichtig, dass Sie ein eventuell vermindertes Sehvermögen mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigieren. Gehen Sie regelmäßig zum Sehtest. Bei Ihrem Optiker können Sie speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Seehilfen erhalten. Lassen Sie sich beraten. Im Angebot sind auch PC-Brillen, die in der oberen Glashälfte mit einer Tönung versehen sind. So wird das Deckenlicht gedämpft und die Augen können entspannter arbeiten.
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