Die rechte Hand liegt stundenlang auf der Maus, nur der Zeigefinger arbeitet. Er krümmt sich kurz - Klick - und lässt wieder locker. Die Bewegung wiederholt sich immer und immer wieder am Tag, und das über Monate oder gar Jahre.

Computer, Maus und Tastatur gehören zur Standardausrüstung heutiger Bildschirmarbeitsplätze und gelten nach wie vor als große Erleichterung. Doch die modernen Arbeitsutensilien bergen auch Gefahren in sich: Einseitige und über mehrere Jahre hinweg durchgeführte Bewegungsabläufe können nämlich zu schweren Erkrankungen der Muskel-Skelett-Apparatur führen. Experten sprechen auch von RSI-Beschwerden (Repetitive Strain Injury).
Als besonders gefährdet gelten Bildschirmarbeitskräfte, deren Tätigkeit sich auf wenige Bewegungsabläufe beschränkt. Ununterbrochenes Klicken und Tippen sind für Finger- und Handgelenke, Ellenbogen und Schulterbereich eine enorme Belastung. Muskelfasern, Sehnen und Sehnenscheiden, Nerven sowie Gelenkoberflächen nehmen Schaden, der sich anfangs nur leicht, später aber massiver äußert.
Zu den typischen Anfangsbeschwerden eines beginnenden RSI-Syndroms zählen z.B. eingeschlafene Finger und Hände, Kribbeln oder leichte Empfindungs- und Kraftlosigkeit. Im weiteren Verlauf treten Muskelkrämpfe, steife und schmerzhafte Gelenke im Arm-Schulter-Bereich auf, die sich schließlich zu Koordinationsstörungen und Lähmungserscheinungen ausweiten können.
Ein chronisches RSI-Syndrom gilt als kaum heilbar. Präventivmaßnahmen sind hier also von besonderer Bedeutung. Wichtig ist ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz, der Haltungsschäden und der Überbeanspruchung einzelner Muskelpartien vorbeugt.
Legen Sie regelmäßig kurze Pausen ein und machen Sie folgende Übungen:
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