Fitness-Tipps für Einsteiger

Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und wecken Sie Ihre Muskeln. Spaß am Sport zu haben, ist gar nicht so schwer.


Die richtige Wahl für ein Fitnesstraining: Sportschuhe und Hantel

Sie wollen eine lebendige, lebenslustige Zeit verbringen - ohne Zwicken und Zwacken? Dann verlassen Sie Ihre Couch und tun Sie etwas für Ihre Muskeln! Muskeln straffen den Körper, halten ihn jung und gesund. Und frische Luft und die Frühlings- oder Sommersonne tun beim Training ihr Übriges, damit Sie sich rundum wohl fühlen. Wenn Sie älter als 35 Jahre alt und völlig unsportlich sind oder gesundheitliche Beschwerden haben, sollten Sie sich vor Trainingsbeginn auf jeden Fall von einem Arzt durchchecken lassen.

Inhalt

Was Ihr Muskel für Sie tut

  • Er verbrennt Fett: Die trainierten Muskelzellen eines sportlich aktiven Menschen haben einen erhöhten Energiebedarf. Es wird folglich mehr Energie verbrannt - auch dann, wenn man gemütlich auf der Couch die Beine hochlegt. Wer viele Muskeln hat, darf folglich auch mehr essen.

  • Er verhindert Schmerzen: Wenn Ihre Muskulatur nicht regelmäßig beansprucht wird, können z.B. Rückenschmerzen, muskuläre Verspannungen, Kopfschmerzen und Haltungsschäden auftreten.

  • Er schenkt Ihnen Energie: In der Muskelzelle sitzen kleine Kraftwerke, die Energie erzeugen. Je besser Sie ihre Muskulatur trainieren, desto fitter und energiegeladener können Sie körperliche Belastungen bewältigen.

  • Er macht gute Laune: Studien zeigen, dass Menschen, die sich um Ihre Muskeln kümmern, leichter Depressionen abstreifen, viel fröhlicher, kommunikativer und aktiver sind.

  • Er verleiht Dynamik: Muskeltraining stimuliert die Produktion von Wachstumshormonen. Dies macht aktiv und fördert den Fettabbau.

  • Er macht gesund: Wenn Sie Ihre Muskeln beanspruchen, stärken Sie ihr Immunsystem. Zusätzlich beugen Sie präventiv Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und Beschwerden am Bewegungsapparat vor.

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Wie viel Bewegung tut gut?

Empfehlenswert ist ein wöchentlicher Kalorienverbrauch durch sportliche Aktivität von 1000 bis 2000 Kalorien. Das entspricht ungefähr: 2 bis 4 Stunden Walken, Schwimmen oder Radfahren, 1,5 bis 2,5 Stunden Joggen und 2,5 bis 5 Stunden Badminton.

Am besten Sie denken täglich an Ihre Muskeln. Jeden Samstag sportlich aktiv sein und dann sechs Tage die Beine hoch legen - das nützt wenig. Schenken Sie Ihrem Muskel regelmäßige Ansprache, am besten täglich 30 Minuten. Nach längeren und intensiveren Einheiten vergessen Sie jedoch nicht, sich ausreichend zu regenerieren.

Abwechslungsreiches Training macht mehr Spaß - und wer Spaß hat, bleibt dabei! Einen Tag walken oder joggen, am nächsten Tag gehen Sie spazieren, schwimmen, fahren Rad oder Sie spielen Badminton.

Bauen Sie Bewegung in Ihren Alltag ein: Nutzen Sie im Alltag alle Gelegenheiten, sich zu bewegen – Jeder Schritt zählt! Lassen Sie Ihr Auto auch mal stehen, wenn Sie kleine Besorgungen machen. Wenn möglich, fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit. Nehmen Sie grundsätzlich die Treppe statt Aufzug oder Rolltreppe und nutzen Sie Ihre Mittagspausen für kleine Spaziergänge.

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Der richtige Trainingspuls

Den richtigen Trainingspuls können Sie mit folgenden Formeln errechnen: Ihr Maximalpuls beträgt ca. 220 minus Lebensalter. Bei einem 30-Jährigen wären das 190 Pulsschläge. Die Trainingsfrequenz sollte gerade bei Anfängern nur 65- 70 % dieses Wertes betragen, damit das Training eine gute Wirkung erzielt. Der Trainingspuls sollte folglich im Beispiel etwa zwischen 124 und 161 Schlägen pro Minute liegen. Als einfachen Richtwert können Sie sich an der Faustregel 180 Pulsschläge minus Lebensalter orientieren. Es handelt sich hierbei um eine einfache und in der Praxis bewährte Formel.

Neben dem Puls sollten zusätzlich subjektive Kriterien, die Ihre Individualität berücksichtigen, für eine optimale Belastungssteuerung herangezogen werden. So sollte beispielsweise die Anstrengung im gesundheitsorientierten Training als leicht bis mittelmäßig empfunden werden. Auch ein "Ausgepumptsein" nach dem Sport gilt als Hinweis für eine zu hohe Belastungsdosierung. Der Merksatz "Laufen ohne zu Schnaufen" sowie die Möglichkeit, sich während der Belastung noch unterhalten zu können, dienen darüber hinaus als gutes Kriterium für eine weitgehend richtige Trainingsintensität.

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Der richtige Zeitpunkt

Grundsätzlich sollten Sie dann trainieren, wenn Sie Zeit haben. Einiges spricht für die Bewegung am Morgen: Beispielsweise die "Sauerstoffdusche", die Sie fit für den ganzen Tag macht. Aber auch der späte Nachmittag und der Abend sind zum Sporttreiben bestens geeignet, da sich das Herz-Kreislauf-System zu dieser Zeit in Höchstform befindet.
Im Sommer sollten Sie in jedem Fall morgens Sport treiben, wenn es noch kühler ist. So wird Ihr Kreislauf nicht zu stark belastet. Die Morgenluft ist zudem messbar frischer, tagsüber sind mehr Schadstoffe in der Luft. Dann wird auch das Ozon zum Problem. Die Konzentration steigt auf ungesunde Werte. Vor allem ältere Menschen oder Patienten mit Atemwegsbeschwerden (chronische Bronchitis, Asthma) sollten den Morgen zu Ihrer Fitness-Zeit erklären.
Die Hitze macht Sie müde und Sie mögen sich gar nicht bewegen? Tun Sie es trotzdem! Wer sich regelmäßig bewegt, kommt mit der Hitze viel besser zurecht. Bewegung trainiert auch die Temperaturregulation - Sie lernen sozusagen bei Bedarf zu schwitzen. Fangen Sie einfach an, sich zu bewegen - nach einigen Wochen möchten Sie gar nicht mehr aufhören, denn Bewegung macht süchtig. Ursache ist die Ausschüttung der körpereigenen Glücksbringer Serotonin und Endorphine.

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Motivation - So bleiben Sie dran

Mit Spaß und Elan auch langfristig trainieren? Kein Problem mit der richtigen Motivation:

  • Trainieren Sie nicht für andere, sondern für sich selbst.
  • Sehen Sie Ihr Training positiv. Es ist die Zeit, in der Sie sich Gutes tun.
  • Achten Sie darauf, dass die Sportart, die sie wählen, Ihnen wirklich Freude bereitet.
  • Setzen Sie sich realistische Ziele im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und überfordern Sie sich nicht.
  • Spüren Sie kleinen Erfolgen nach: Sie schnaufen nicht mehr beim Treppensteigen? Ihre Muskeln sind kräftiger geworden? Sie fühlen sich einfach besser?
  • Integrieren Sie das Training in Ihren Alltag.
  • Verabreden Sie sich mit Freunden zum Training oder lernen Sie neue Mitstreiter im Fitnessstudio oder im Verein kennen.
  • Prüfen Sie, wo Sie im Alltag unnütz Zeit vertun - gewinnen Sie daraus Fitnesszeit.
  • Pausieren Sie ausnahmsweise, wenn Sie partout keine Lust haben. Erzwungenes Training ist ein Motivationskiller. Behalten Sie aber Ihr Gesamtpensum im Auge.

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