Was sollten Sie beachten, was können Sie tun, damit Ihr Aufenthalt im Krankenhaus nicht länger als nötig und so erfolgreich wie möglich wird?

Manchmal lässt er sich nicht vermeiden – der Krankenhausaufenthalt. Ist er planbar, erspart Ihnen eine gute Vorbereitung einigen Stress und hilft, schneller gesund zu werden. Anhand der Checklisten können Sie prüfen, welche Unterlagen, welche Kleidung und welche persönlichen Sachen Sie benötigen, damit Sie optimal vorbereitet sind.
Der erste Weg im Krankenhaus ist der zur Aufnahme, wo Sie die Befunde und Berichte abgeben, die Sie vorher von Ihrem Hausarzt bekommen haben. Außerdem legen Sie Ihren Personalausweis oder Ihren Reisepass vor. Bei der Aufnahme werden Sie auch nach eventuellen sonstigen Krankheiten gefragt und ob Sie Medikamente einnehmen. Lesen Sie den Aufnahmeantrag gut durch und prüfen Sie, ob Ihre Angaben richtig erfasst wurden. Lassen Sie sich eine Kopie geben.
Bei der Untersuchung durch den Arzt sollten Sie fragen, welche Behandlungen geplant sind und ob Sie eine bestimmte Diät einhalten müssen.
Vor einer Operation klärt Sie der Arzt umfassend über Chancen und Risiken auf. Dazu überreicht er Ihnen auch den so genannten Aufklärungsbogen. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Mit der Unterschrift erklären Sie sich mit der Operation einverstanden. Außerdem besucht Sie der Narkosearzt, um das Narkosemittel und die Dosis zu ermitteln. Er stellt Ihnen Fragen zu Lebensgewohnheiten, zu früheren Operationen und dazu, ob bei Ihnen Allergien gegen Narkosemittel aufgetreten sind. Der Arzt misst den Blutdruck und überprüft die Funktion von Herz und Lunge.
Der verantwortliche Arzt stellt einen Behandlungsplan auf, den Sie auch aktiv befolgen sollten.
Vor Ihrer Entlassung untersucht Sie der behandelnde Arzt. Während des Abschlussgesprächs wird festgelegt, wie die Behandlung fortgesetzt wird. Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Medikamente oder Rezepte bekommen, bis die Weiterbehandlung des Hausarztes erfolgt. Müssen Sie für eine anschließende Heilbehandlung einen Aufnahmeantrag an eine RehaKlinik stellen? Oder benötigen Sie noch Krankenpflege zu Hause? Dann hilft Ihnen der Sozialdienst des Krankenhauses oder der IKK bei der Antragstellung.
Häufig ist das Klinikpersonal überlastet und gestresst. Dann können Spannungen im Umgang mit Patienten entstehen. So können Sie mithelfen, Stress zu vermeiden.
Das sollten Sie mitnehmen:
Unterlagen:
Kleidung:
Toilettenartikel:
Sonstiges:
Das sollten Sie zu Hause lassen:
Falls Sie doch Wertgegenstände oder wichtige Unterlagen und Schlüssel mitnehmen, bitten Sie die Klinikverwaltung um sichere Verwahrung.
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