Frauen unter 50 Jahren, die regelmäßig durch Passivrauch belastet werden, erkranken etwa doppelt so häufig an Brustkrebs wie Frauen in einer rauchfreien Umgebung.
Frauen, die bereits an Brustkrebs erkrankt sind, sollten sich ebenfalls vor Passivrauch schützen. Studien des Brustkrebsrisikos von Passivraucherinnen waren so eindeutig, dass Kalifornien sogar den Passivrauch zu einem toxischen Luftschadstoff erklärt hat.
Die Untersuchungen ergaben: Passivrauchen erhöht deutlich das Brustkrebsrisiko gerade bei jüngeren Frauen vor den Wechseljahren.
Eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) bestätigt, dass der Passivrauch nicht nur giftige Substanzen wie Blausäure, Ammoniak und Kohlenmonoxid enthält, sondern auch eine Vielzahl krebserregender Stoffe. Auch kleinste Belastungen mit diesen Stoffen können zur Entwicklung von Tumoren beitragen. Ein Schwellenwert, unter dem keine Gesundheitsgefährdung durch Passivrauch zu erwarten ist, sei daher nicht feststellbar. Frauen, die bereits an Brustkrebs erkrankt sind, sollten daher jeden Kontakt mit Passivrauch vermeiden, um das Risiko eines Rückfalls oder einer Neuerkrankung nicht unnötig zu erhöhen.
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