Tipps

Frauen sollten Knochendichte im Blick haben

Ein Typ-1-Diabetes kann offenbar nicht nur Nerven und Gefäßen schaden, sondern auch die Struktur der Knochen angreifen. Diabetikerinnen zeigen laut einer Studie schon im mittleren Alter eine Neigung zu dünneren Knochen und häufigeren Knochenbrüchen.
Die Untersuchungen ergaben, dass die Frauen mit Diabetes auch bei Berücksichtigung sonstiger Risikofaktoren eine um drei bis acht Prozent niedrigere Knochendichte aufwiesen als Frauen ohne Diabetes. Zudem gaben ein Drittel der Diabetikerinnen an, nach dem 20. Lebensjahr einen Knochenbruch erlitten zu haben. Unter den Frauen ohne Diabetes war dies nur knapp ein Viertel. Da nicht auszuschließen ist, dass diese Ergebnisse auch auf Männer mit Typ-1-Diabetes zutreffen, sollten alle Betroffenen zur Vorbeugung vor einer Osteoporose ihre Knochen schon in jüngeren Jahren fit halten: etwa durch körperliche Aktivitäten wie Walking, Laufen, Tanzen oder ein leichtes Gewichtstraining sowie durch den Verzicht auf das Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum.

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Reiseapotheke überprüfen

Diabetiker sollten bei ihrer Urlaubsplanung besonders auf die Ausstattung ihrer Reiseapotheke achten. Neben einer ausreichenden Menge von Medikamenten ist dabei auch an den nötigen Bedarf an Zubehör zu denken.
Gerade Menschen mit einem insulinabhängigen Diabetes müssten berücksichtigen, dass Insulin im Ausland häufig nur in anderen Konzentrationen verfügbar ist. Daher wird jedem Diabetiker geraten, die Herkunft, Art und Wirkung des selbst verwendeten Insulins noch vor Reiseantritt zu notieren. Zudem sei es empfehlenswert, für Insulinpumpen und Messelektroden auch Ersatzbatterien mitzunehmen. Für Notfälle ist es ratsam, Diabetikerheft und -ausweis mitzuführen. Und wer ins Ausland fliegt, sollte an ein mehrsprachiges Attest für die mitgeführten Spritzen denken.

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Intensivierte Insulintherapie

Die gesundheitlichen Vorteile einer intensivierten Insulintherapie sind seit längerem gut erforscht. Bei der intensivierten Insulintherapie ist offenbar auch die Gefahr von Herzerkrankungen und Schlaganfällen deutlich verringert. Bei ihr werden für die Grundversorgung des Körpers mit Insulin jeweils morgens und abends eine feste Dosis Verzögerungsinsulin mit lang anhaltender Wirkung gespritzt. Ergänzend wird schnell wirksames Insulin direkt zu den Mahlzeiten gespritzt. Zur Bestimmung der notwendigen Menge des Insulins werden die gewünschte Kohlenhydratmenge und der aktuelle Blutzuckerwert hinzugezogen.

Eine Langzeitstudie zeigte, dass die intensivierte Insulintherapie das Risiko für eine Herzerkrankung um 42 Prozent, das Gesamtrisiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herztod sogar um 57 Prozent verringert. Und dies, obwohl die Patienten nur in den ersten sechs Jahren der Studie unterschiedlich behandelt worden waren und sich der Langzeitblutzucker seitdem von durchschnittlich 6 wieder auf 7 Prozent verschlechtert hatte.

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Schwangere müssen auf ihren Blutzucker achten

Wie wichtig eine gute Kontrolle der Blutzuckerwerte vor und während der Schwangerschaft ist, bestätigt eine Studie. Die Forscher haben neue Erkenntnisse darüber gewonnen, welche Vorgänge für das Kind besonders risikoreich sind. Die Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine verminderte Sauerstoffversorgung der Embryos durch den überhöhten Blutzucker zu Fehlbildungen und Komplikationen führen kann. Offenbar verbrauchen die Zellen der Embryos mehr Sauerstoff, um den im mütterlichen Blut enthaltenen Zucker zu verarbeiten. Mit dem Sauerstoffmangel wächst aber auch die Anzahl so genannter "freier Radikale". Dies sind Zellgifte, die bestimmte Gene angreifen und dadurch Missbildungen an Gehirn und Rückenmark hervorrufen können. Weil sich diese Organe aber schon in den ersten Wochen ausbilden, ist es für Schwangere besonders wichtig, möglichst noch vor Beginn der Schwangerschaft den Blutzuckerspiegel im normalen Bereich zu halten.

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Impfungen kein Auslöser von Diabetes Typ I

DEine aktuelle Studie in Deutschland widerlegt offenbar die Vermutung, dass Impfungen bei Kleinkindern eine mögliche Ursache für Neuerkrankungen mit Diabetes vom Typ I ist. Es bestehe kein Zusammenhang zwischen den Impfungsquoten bei Schulanfängern und der Anzahl deriabetes-Typ I-Neuerkrankungen bei bis zu 14-jährigen Kindern. Eltern sollten daher die empfohlenen Kinder-Schutzimpfungen versäumen.

Interessante Links im Web

Internetportal der Initiative diabetes-world
» www.diabetes-world.net

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