Gemeinsame Pressemitteilung der Verbände der Krankenkassen in Sachsen-Anhalt: AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse, BKK Landesverband Mitte, IKK gesund plus, Knappschaft Sachsen-Anhalt, LKK Mittel- und Ostdeutschland und vdek LV Sachsen-Anhalt
Magdeburg, 19. August 2010. Für Versicherte in der Gesetzlichen Krankenversicherung besteht hinsichtlich einer geplanten Grippeschutzimfung kein Grund zur Beunruhigung.
Mit Verwunderung nehmen daher die Verbände der Krankenkassen in Sachsen-Anhalt die Behauptung des Landesapothekerverbandes zur Kenntnis, „es stehe kein Grippeimpfstoff zur Verfügung“.
Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, sieht keine Anzeichen, dass die Grippeschutzimpfung nicht rechtzeitig durchgeführt werden kann. „Von einer Versorgungslücke für Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung zu sprechen ist daher falsch“, so Schröder.
Andreas Petri, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Sachsen-Anhalt e.V., empfiehlt die Grippeschutzimpfung sogar erst ab September. „Es macht keinen Sinn, sich bereits im Sommer gegen die Grippe impfen zu lassen. Der Schutz gegen den Grippevirus ist nach einer Impfung begrenzt. Der optimale Schutz sollte also zum Zeitpunkt der größten Gefahr einer Ansteckung gegeben sein. Eine Impfung zu früh durchzuführen wäre daher nicht sinnvoll.“
Uwe Schröder bestätigt, dass der Impfstoff rechtzeitig in der kommenden Woche in ausreichender Menge in Sachsen-Anhalt verfügbar sein wird, „Wenn jetzt behauptet wird, dass Privatversicherte im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten sich impfen lassen können, dann ist das eine bewusste Irreführung.“
Hintergrund der Debatte ist die Tatsache, dass die Ärzte in Sachsen-Anhalt nunmehr aus Gründen der Wirtschaftlichkeit angehalten sind, den Grippeimpfstoff für die Saison 2010/2011 einheitlich bei der Stern Apotheke am Hasselbachplatz zu bestellen. Dies gilt für alle drei KV-Bezirke in Sachsen-Anhalt.
„Bedarfs- und fristgerechte Lieferungen sind mit der Stern Apotheke vereinbart. Wir gehen davon aus, dass es zu keinen Lieferengpässen kommt,“ so Schröder.
Die Sternapotheke hat mit zwei führenden pharmazeutischen Unternehmen Verträge abge-schlossen. Nach Freigabe vom Paul-Ehrlich-Institut steht der Impfstoff in der nächsten Woche allen Ärzten zur Verfügung.
19.08.2010
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Magdeburg. Die IKK gesund plus mit Sitz in Magdeburg profitiert von den Mitgliederwanderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Während im ersten Halbjahr insbesondere die 16 Krankenkassen, die einen Zusatzbeitrag von ihren Versicherten verlangen, deutlich Mitglieder verloren haben, kann die in Sachsen-Anhalt beheimatete Kasse einen Zuwachs von über 25.000 neuen Kunden verzeichnen. Laut den aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit erreicht die IKK gesund plus in der prozentualen Mitgliederentwicklung sogar einen absoluten Spitzenplatz. Zum Stichtag Juni erhöhte sich im laufenden Jahr der Versichertenstamm um über sechs Prozent. Im Gegensatz zu den Ersatzkassen, wo insbesondere die DAK (- 306.000 Versicherte) und die KKH-Allianz (- 147.000 Versicherte) eine Kündigungswelle verkraften mussten, erfreut sich die in Sachsen-Anhalt, Bremen und Bremerhaven und mittlerweile auch in Niedersachsen zuständige Kasse immer größerer Beliebtheit.
„Der enorme Zuspruch seit Beginn des Jahres bestätigt uns in unserer strategischen Ausrichtung. Wir hatten bereits im letzten Jahr einen deutlichen Zuwachs und der hält auch aktuell weiterhin an“, erklärt Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, das erfreuliche Resultat. „Dieses Ergebnis ist Ausdruck der vertrauensvollen Aufgabenerfüllung gegenüber unserer Versicherten. Seit Jahren zählen wir trotz Qualitätssteigerungen zu den günstigsten Kassen. Einen Zusatzbeitrag wird es auch in naher Zukunft bei uns nicht geben“, bekräftigt Schröder die zielgerichtete Unternehmenspolitik.
Über 347.000 Versicherte und 50.000 Arbeitgeber werden von der IKK gesund plus betreut. Mittlerweile verfügt die Kasse über ein Netz von 40 Geschäftsstellen.
13.08.2010
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Quedlinburg. Die IKK gesund plus hat in Quedlinburg ein neues Kundencenter eröffnet. Die in Sachsen-Anhalt beheimatete Krankenkasse lädt aus diesem Anlass heute ab 11:00 Uhr alle Versicherten und Interessenten zum Tag der offenen Tür in die neue Geschäftsstelle im Harzweg 15 ein. Mit verschiedenen Gesundheitsaktionen wie Cardioscan, Ernährungsberatung, Sehtest sowie spannenden Attraktionen für Kinder hat die Kasse für jeden Besucher etwas Interessantes zu bieten.
Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, sieht in der Neueröffnung eine Fortsetzung der zielgerichteten Unternehmensphilosophie. „Wir wollen über die wirtschaftlichen Vorteile hinaus unseren Versicherten auch ein komplettes Serviceangebot mit Augenmerk auf eine kundennahe und qualitätsgerechte Betreuung bieten“, so Schröder.
Trotz der finanziellen Schieflage einiger gesetzlicher Krankenversicherer garantiert die IKK gesund plus bis 2011 ohne Zusatzbeitrag zu bleiben. Hans-Jürgen Müller, Vorsitzender des Verwaltungsrates, legt darauf besonderen Wert. „Die Politik will insbesondere die Arbeitnehmer einseitig stärker an den Gesundheitskosten beteiligen. Wir werden daher zusätzliche Belastungen soweit wie möglich von unseren Versicherten fern halten“.
Die seit Jahren zu den günstigsten Krankenversicherern zählende Kasse verfügt mittlerweile über ein Netz von 39 Geschäftsstellen. Über 347.000 Versicherte und 50.000 Arbeitgeber werden dabei betreut. Allein im Jahr 2010 haben sich über 25.000 Versicherte entschieden, sich künftig von der IKK gesund plus versorgen zu lassen.
05.08.2010
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Pressesprecher
Gunnar Mollenhauer
Tel. 0391 2806-2002
Fax 0391 2806-6839
pressestelle@ikk-gesundplus.de
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