05.12.2007, Halberstadt
Mit großer Zufriedenheit nahm der Verwaltungsrat der IKK gesund plus am Abend des 6. Dezember 2007 den Bericht des Vorstandes zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen zur Kenntnis.
"In den letzten zwei Jahren sei es gelungen, in großem Stil Versicherte, Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und weitere Beteiligte im Gesundheitswesen mit Betrugsabsichten zu entlarven", so Hans-Jürgen Müller, Vorsitzender des Verwaltungsrates. Durch gezieltes Nachgehen von Hinweisen auf Unregelmäßigkeiten konnte in den letzten zwei Jahren ein Schaden von mehr als einer halben Million Euro aufgedeckt bzw. verhindert werden. Das sei gegenüber dem ersten Bericht aus dem Jahr 2005 eine Steigerung um das sechsfache. Die Bandbreite reicht von Chipkartenmissbrauch über Abrechnungsmanipulation bis hin zur Vortäuschung von Pflegebedürftigkeit. Die IKK gesund plus arbeite bei der Verfolgung und Ermittlung der Betrugsdelikte eng mit den Staatsanwaltschaften zusammen. Die Einrichtung einer gesonderten Organisationseinheit bei der IKK gesund plus habe sich gelohnt. Herr Müller appelliert an alle Versicherten, Arbeitgeber und Mitarbeiter in Gesundheitsberufen, sich bei Auffälligkeiten mit dem Korruptionsbeauftragen der IKK gesund plus, Herrn Uwe Schönert, telefonisch unter 0391 2806-800, per Telefax unter 0391 2806-498 oder per eMail via uwe.schoenert@ikk-gesundplus.de in Verbindung zu setzen.
Pressesprecher
Gunnar Mollenhauer
Tel. 0391 2806-2002
Fax 0391 2806-6839
pressestelle@ikk-gesundplus.de
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