IKK gesund plus erweitert Leistungsangebot

Wahltarife: Selbstbehalt und Beitragsrückgewähr werden eingeführt


Magdeburg/Bremen. Zur Einführung des Gesundheitsfonds zum 01.01.2009 zeigt sich die IKK gesund plus gut gerüstet. Der Verwaltungsrat bestätigte den vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplan für das Jahr 2009. Es wird ein Überschuss der Einnahmen erwartet. Die  Entscheidung ob und in welcher Höhe eine Prämie ausgezahlt wird, trifft der Verwaltungsrat am Jahresende.
Darüber hinaus beschloss das Gremium weitere Verbesserungen des Service- und Leistungsangebots. „Wir sind froh, dass wir mit einer möglichen Prämienauszahlung und erweiterten Leistungen, wie z.B. unserem Hausarztprogramm, die zusätzlichen Belastungen für unsere Versicherten zumindest teilweise ausgleichen können“, zog Peter Wadenbach, Vorsitzender des Verwaltungsrates auf Arbeitgeberseite, erfolgreich Bilanz.
 
Die Versorgungsqualität soll dabei auch weiterhin im Mittelpunkt der Zukunftsausrichtung stehen. „Leistungseinschränkungen durch den Gesundheitsfonds wird es bei uns nicht geben. Im Gegenteil: Neben einer Prämienverdoppelung in unserem individuellen Bonussystem, werden wir künftig auch maßgeschneiderte Wahltarife für unsere Versicherten anbieten“, fügte der Vorsitzende der Versichertenseite, Hans-Jürgen Müller, hinzu.
 
Dabei handelt es sich vorerst um Tarife mit Selbstbehalt und Beitragsrückgewähr. Beim Selbstbehalttarif werden Mitglieder einkommensabhängig an ihren Krankheitskosten beteiligt. Im Gegenzug gewährt die IKK gesund plus in Gestalt von Prämienzahlungen einen garantierten einkommensgebundenen Beitragsnachlass zwischen 150 Euro und 550 Euro pro Jahr.
Bei der Beitragsrückgewähr dagegen erhalten Mitglieder eine Prämienzahlung, wenn sie keine Leistungen in Anspruch nehmen. Die Höhe der Prämie ist abhängig vom Einkommen. Diese liegt zwischen 50 Euro und 300 Euro im Jahr.
 
Vermieden werden soll allerdings, dass bei Wahltarifen Versicherte an der falschen Stelle sparen. Deshalb wirken sich Vorsorgeleistungen, Schutzimpfungen und Leistungen rund um die Schwangerschaft nicht auf den Bonus aus. Beim Selbstbehalttarif seien sogar jegliche Arztbesuche unter Ausschluss von Folgerezepten ohne Auswirkungen auf die Prämienzahlungen. „Für uns ist es wichtig, dass unsere Versicherten ihren Krankenversicherungsschutz individueller als bisher gestalten können ohne auf eine optimale Versorgungsleistung verzichten zu müssen“, stellte  Hans-Jürgen Müller klar heraus.

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