Magdeburg, 10.10.2008
Nun ist es amtlich. Die Bundesregierung hat, nachdem diese den Ärzten und Krankenhäusern für das Jahr 2009 insgesamt zusätzlich 6 Milliarden Euro versprochen hat, den einheitlichen Beitragssatz zum 01.01.2009 auf 15,5% festgelegt. Für über 90% aller Versicherten bedeutet die Festsetzung des Beitragssatzes durch die Bundesregierung höhere Beiträge im Jahr 2009. Der Spitzenverband der Krankenkassen geht davon aus, dass bereits 2009 einzelne Krankenkassen Zusatzbeträge erheben müssen.
Nicht so bei der IKK gesund plus. Nach eigenen Aussagen hat die Krankenkasse in den vergangenen Jahren gewissenhaft darauf geachtet, wirtschaftlich mit den ihr anvertrauten Versichertengeldern umzugehen. Dazu gehört auch, dass die Ausgaben für die Verwaltung deutlich unter dem Durchschnitt der gesetzlichen Krankenkassen liegen. Im Ergebnis hat die IKK gesund plus seit 10 Jahren den Beitragssatz nicht erhöht und konnte zusätzlich das Leistungs- und Serviceangebot verbessern.
Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, betont zusätzlich: "Wir können es zwar nicht ändern, dass ab 01. Januar auch unsere Mitglieder für die von der Politik gewünschten Mehrausgaben höhere Beiträge zahlen müssen, wir können aber versprechen, dass wir im Jahr 2009 keine Zusatzbeiträge erheben werden. Darüber hinaus sagen wir unseren Versicherten jetzt schon zu, dass wir für den Fall, dass wir Überschüsse erzielen, diese an unsere Mitglieder auszahlen werden."
Weiterhin ergänzt Schröder: "Bei der Verwendung der zusätzlichen Gelder für Ärzte und Krankenhäuser werden wir darauf hinwirken eine Qualitäts- und Serviceverbesserung für unsere Versicherten zu erreichen." Unabhängig davon wird die Krankenkasse ihr Hausarztprogramm und die damit verbundene anteilige Finanzierung der Praxisgebühr fortführen. Zusätzlich werden die Prämien im individuellen Bonusprogramm 2009 verdoppelt.
Zur ersten Kommunikation zum Thema Gesundheitsfonds bietet die IKK gesund plus am Montag, den 13.10.2008, in der Zeit von 10:00-18:00 Uhr allen Interessierten ein Telefonforum. Hierbei besteht die Möglichkeit, unter der eingerichteten Hotlinenummer 0800 10 16 470, Fragen an Experten der IKK gesund plus zu stellen.
Pressesprecher
Gunnar Mollenhauer
Tel. 0391 2806-2002
Fax 0391 2806-6839
pressestelle@ikk-gesundplus.de
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