Bewerbungscoach

Der Schulabschluss rückt immer näher? Dann heißt es jetzt durchstarten! Unser Bewerbungscoach bietet jede Menge Infos, die die Chancen auf den Traumjob erhöhen.


Beim Vorstellungsgespräch

In unserer Bewerber-Broschüre "Berufsstart perfekt!" finden Sie alles, was Sie für den Berufsstart brauchen. Wir zeigen, wie ein guter Lebenslauf oder ein ansprechendes Anschreiben erstellt wird. Eine große Hilfe ist der Test mit verschiedenen thematischen Gebieten, mit dem Sie sich gut auf  Einstellungstests bei Bewerbungen vorbereiten können. Die Bewerber-Broschüre "Berufsstart perfekt!" können Sie kostenlos bestellen.

Einige wichtige Tipps haben wir hier für Sie im Überblick zusammengestellt.

Inhalt

Praktikum - Schnupperkurs für die Berufswahl

Während eines Praktikums kann man eine Menge Erfahrung für das Berufsleben sammeln und vor allem unverbindlich einen Blick in verschiedene Ausbildungsberufe werfen. Außerdem erfährt man so, ob der "Traumberuf" wirklich den eigenen Erwartungen entspricht und ob er überhaupt zu einem passt.
Nach dem Praktikum sollte man sich ein Zeugnis über seine Leistungen ausstellen lassen, denn zukünftige Azubis, die bereits erste Erfahrungen in einem bestimmten Job sammeln konnten, haben bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Und wer weiß: vielleicht knüpft man im Verlauf des Praktikums schon so gute Kontakte, dass man gleich seinen potenziellen Chef kennen lernt.

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Der erste Eindruck - Die Bewerbungsmappe

Um im Sommer eine Ausbildung beginnen zu können, sollte man möglichst früh mit den Bewerbungen beginnen. Besonders wichtig ist hier die äußere Form der Bewerbung. In jeder Bewerbungsmappe sollten in folgender Reihenfolge enthalten se

  • das persönliche Anschreiben an die Firma
  • der Lebenslauf mit einem Passfoto
  • die letzten Zeugnisse
  • Referenzen (falls vorhanden)

Das Anschreiben liegt dabei immer lose obenauf. Bei dem Bewerbungsfotosollten nie Automatenfotos verwendet werden. Nur von einemFotografen aufgenommene Fotos, zeigen einen von der besten Seite! 

Auf den Tischen der Personalchefs landen zahlreiche Bewerbungen. Um positiv aufzufallen, sollte die Bewerbungsmappe schon auf den ersten Blick einen guten Eindruck hinterlassen.

Zu guter Letzt müssen die kompletten Bewerbungsunterlagen heil und unversehrt im Ausbildungsbetrieb ankommen. Die Mappe mit den Bewerbungsunterlagen packt man am besten in einen mit Pappe verstärkten großen Umschlag, der genug Platz bietet.

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Die Online-Bewerbung

Online-Bewerbungen werden immer beliebter, da es so einfach und schnell geht. Doch auch hier gelten gewisse Regeln. Meist schickt man ein kurzes Anschreiben per eMail, dem Lebenslauf und Foto als Attachment angehängt sind. Manchmal fordern die Firmen daraufhin eine schriftliche Bewerbungsmappe an oder Sie stellen ein Online-Bewerbungformular auf ihrer Homepage zur Verfügung.
Ist in einer Stellenanzeige der Ansprechpartner nicht genannt oder schreibt man eine Initiativbewerbung, sollte man sich im Vorfeld telefonisch nach dem Adressaten erkundigen.

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Daten und Fakten - Der Lebenslauf

Der Lebenslauf ist einer der wichtigsten Bestandteile in der Bewerbungsmappe. Kurz und bündig gibt er Auskunft. Üblich ist heute ein tabellarischer Lebenslauf, der nicht mehr als eine Seite umfasst. Eine Gliederung mit Zwischenüberschriften mach alles übersichtlicher. Doch was genau gehört hinein in die Kurzbeschreibung des Lebens?

Der Aufbau muss logisch und chronologisch sein.

  • Vor- und Zuname
  • Anschrift
  • Telefonnummer
  • Geburtsdatum und Geburtsort 
  • Staatsangehörigkeit
  • Eltern und Geschwister
  • Schulausbildung (von/bis) inkl. erreichter Abschlüsse
  • Praktika, Job (von/bis)
  • Hobbys, Interessen, besondere Kenntnisse (nur wenn sie einen Bezug zum Ausbildungsberuf haben)
  • Ort, datum
  • Unterschrift

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Höchste Konzentration - Der Einstellungstest

Einstellungstest sind für viele Firmen eine zusätzliche Möglichkeit, die passenden Bewerber für die Ausbildungsplätze zu finden. Sie verschaffen einen genauerenEindruck über die Fähigkeiten der Bewerber. Hier gilt es nun zu zeigen, was man kann! Einheitliche Tests gibt es nicht. Also ist es am Besten, sichim Vorfeld über die verschiedenen Möglichkeiten der Testverfahren zu informieren.

Getestet werden u.a.:

  • Sprachfähigkeit und logisches Verständnis
  • soziales Verhalten
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Kreativität
  • technisches u. mathematisches Verständnis
  • Allgemeinbildung

Einige Test sind wohlwissend so augebaut, dass sie in der vorgegebenen Zeit nicht zu schaffen sind. Das erzeugt Stress. Wie man damit umgeht, soll auf diesem Wege ermittelt werden. Also nie aus der Ruhe bringen lassen!

Manche Firmen nutzen Auswahlverfahren in Gruppen. Hier soll insbesondere das soziale Verhalten und die Teamfähigkeit geprüft werden.

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Letzte Hürde - Das Vorstellungsgespräch

Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten? Dann stellen sich schonn bald Fragen wie: "Wie verhalte ich mich richtig?" und "Wie überzeuge ich andere von mir?"

Beim Vorstellungsgespäch können sich Personalchefs oder Ausbilder ein persönliches Bild von ihren potenziellen Auszubildenden machen. Die Angst davor ist bei vielen Bewerbern groß. Ein bisschen Nervosität ist ganz normal, das wissen auch die Personalchefs. Doch man sollte unbedingt versuchen, locker und natürlich zu bleiben. Vor allem eine gute Vorbereitung auf das Gespäch kann Angst und Panik vermeiden. 

Pünktlichkeit ist bei Vorstellungsgesprächen entscheidend. Deshalb empfiehlt es sich, den Anfahrtsweg genau zu kennen. So gibt es keine bösen Überraschungen, man kommt ruhig und entspannt an und schont die Nerven.

Das Vorstellungsgespräch beginnt mit der Begrüßung. Danach nimmt man Platz und das Gespräch beginnt: Anfangs werden die Personalchefs Fragen zur Person stellen

  • Stellen Sie sich uns bitte kurz vor.
  • Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
  • Warum interessieren Sie sich ausgerechnet für diesen Beruf?

"Werbung in eigener Sache" steht nun im Focus. Glänzen kann man durch Wissen zur ausgesuchten Firma und intelligente Fragen. Auch auf die Mimik und Gestik muss geachtet werden. Auf gar keinen Fall sollte man die Arme vor dem Körper verschränken. Das ist zwar bequem, signalisiert aber deutliche Ablehnung. Mit dem Satz: "Wir melden uns dann wieder bei Ihnen" ist das Gespräch dann beendet. Nun ist Warten angesagt. Meist erfolgt die Zusage telefonisch. Bei einer Absage sollte man unbedingt nachfragen, warum es nicht geklappt hat. Oft bekommt man hilfreiche Tipps für den nächsten Versuch. 

Zum Schluss die wichtigsten Regeln für das Vorstellungsgespräch:

  • Fit und ausgeschlafen sein.
  • Ein angemessenes Outfit tragen
  • Sich während des Gespräches nicht verstellen.
  • Auf die Körpersprache achten.
  • Freundlich und aufgeschlossen sein.
  • Auch eigene Fragen stellen.
  • Panik ist vor und nach dem Einstellungsgespräch tabu.

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