Betriebsdatenpflege – Verfahren DSBD

Meldung von Veränderungen

Seit dem 1. Dezember 2010 übermitteln Arbeitgeber Änderungen der Betriebsbezeichnung, Anschrift, Namen und Kommunikationsdaten (Telefon, Fax, eMail) des Ansprechpartners und der Korrespondenzadresse mit dem Datensatz Betriebsdaten (DSBD). Zum 1. Juni 2012 wurden dann verschiedene Abgabegründe eingeführt, die zur Reduzierung der Fehlerquote und einer besseren Akzeptanz führen sollten. Nach wie vor sind die Mengen an Änderungsmitteilungen per DSBD zu gering und fehlerhaft. Zurzeit werden daher nur Anpassungen der Betriebsanschrift und des Ansprechpartners sowie Ruhendstellungen geprüft und bearbeitet. Trotzdem besteht auch weiterhin eine Meldepflicht der übrigen Änderungen (z.B. des Inhabers) gegenüber dem Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit (BNS). Diese erfolgen dann allerdings per Internetformular, eMail, Fax oder Telefon.

Laufende Arbeitsgruppe

Zur Verbesserung der Meldequalität, Weiterentwicklung und Optimierung des DSBD-Verfahrens wurde eine Arbeitsgruppe, mit Einbindung von Arbeitgebern und Softwareherstellern, unter Federführung der Bundesagentur für Arbeit eingerichtet.
Nach deren Empfehlungen sollen Entgeltabrechnungsprogramme künftig so gestaltet sein, dass Änderungen betrieblicher Stammdaten unverzüglich an die Bundesagentur für Arbeit (BA) übermittelt werden. Dazu werden in einer Verfahrensanforderung die wesentlichen Ereignisse definiert, die zu einer Änderungsmeldung mit einem DSBD führen müssen. Die Entgeltabrechnungsprogramme sollen es dem Arbeitgeber ermöglichen, die betrieblichen Stammdaten den beschriebenen Konven-Konventionen entsprechend, korrekt zu erfassen und Änderungen elektronisch und automatisiert zu melden. Von den SV-Spitzenorganisationen sind Verfahrensverbesserungen beschlossen worden. Diese führten im Ergebnis zur Einführung neuer Daten- und Kennzeichenfelder.

FAQ

Infos zu den wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie auf den Internetseiten der BA.

Weitere Infos finden Sie beim Betriebsnummernservice auf den Webseiten der Arbeitsagentur!

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