Übergangsregelung im Meldeverfahren: Rechtzeitiges Software-Update für die Entgeltabrechnung

Seither wurden ungültige Meldungen von den Datenannahmestellen der Krankenkassen zurückgewiesen, wenn der Arbeitgeber sein Software-Update für die Entgeltabrechnung zu spät vorgenommen hatte.

Aufgrund der zahlreichen Änderungen im Meldeverfahren ab 1. Januar 2016 haben sich die Spitzenverbände in der Sozialversicherung darauf verständigt, bis zum 31. März 2016 die Daten noch in der „alten“ bis 31. Dezember 2015 gültigen Version anzunehmen. Ab 1. April 2016 gilt dann nur noch die jeweils neue Version.

Auch wenn mit der Übergangsregelung eine Erleichterung für den rechtzeitigen Umstieg geschaffen wurde, empfehlen wir möglichst schnell, am Besten vor der ersten Entgeltabrechnung in 2016, das Jahreswechsel-Update zu installieren. Damit ist zu Beginn des neuen Jahres gewährleistet, Meldungen für Arbeitnehmer und Versorgungsbezieher sowie Anträge im Verfahren des Aufwendungsausgleichsgesetzes (AAG) korrekt zu stellen und einwandfrei zu übermitteln.

Insbesondere bei der Übermittlung von Erstattungsanträgen nach dem AAG ist eine reibungslose elektronische Kommunikation zwischen dem Arbeitgeber und der Krankenkasse (Ausgleichskasse) wichtig. Seitens der Ausgleichskassen erfolgt immer dann eine elektronische Rückmeldung an den Arbeitgeber, wenn diese Abweichungen zwischen dem ihrerseits berechneten und dem vom Arbeitgeber übermittelten Erstattungsbetrag feststellt.

Wird im AAG-Verfahren bis 31. März 2016 noch die Vorjahresversion "03" eingesetzt, erfolgt bei den Datenannahmestellen der Krankenkassen eine Konvertierung auf die aktuelle und ab 2016 gültige Version "04". Dies kann möglicherweise bei erforderlichen Rückmeldungen zu Schwierigkeiten in der Datenannahme bei den Arbeitgebern führen.

Weitere Informationen halten die Spitzenorganisationen für Sie bereit.
www.gkv-datenaustausch.de