DEÜV-Meldeverfahren

Änderungen zum 1. Januar 2022

  • Angabe des Geburtslandes
    Die Angabe des Geburtslandes des Arbeitnehmers in Anmeldungen ohne Versicherungsnummer (VSNR) ist bislang nur erforderlich, sofern dieser eine europäische Versicherungsnummer hat und diese in der Meldung angegeben wird. Für ein fehlerfreies Verfahren ist es unabdingbar, neben der Angabe des Geburtsortes in allen Fällen auch die Angabe des Geburtslandes vom Arbeitgeber zu erhalten. Mit dem siebten SGB IV-Änderungsgesetz ist insoweit das Geburtsland als eine für die Vergabe der VSNR erforderliche Angabe aufgenommen worden.
    Diese personenbezogene Angabe ist ab dem 1. Januar 2022 bei Anmeldungen, bei einer gleichzeitigen Anund Abmeldung und bei Sofortmeldungen ohne VSNR anzugeben.
     
  • Streichung Abgabegrund 60 und 61
    Den Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern werden bereits durch das Meldeverfahren nach § 196 SGB VI Änderungen beim Namen und der Anschrift des Arbeitnehmers von den zuständigen Meldebehörden (Einwohnermeldeämter) mitgeteilt. Insofern kann auf die bislang nur noch optional zu verwendenden Abgabegründe GD „60“ und „61“ (Änderung des Namens oder der Anschrift) verzichtet werden. Diese werden ab dem 1. Januar 2022 gestrichen.
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