eAU – elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Testphase läuft zum 31. Dezember 2022 aus

Bereits seit dem 1. Oktober 2021 ist die Übermittlung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Krankenkassen für alle Arztpraxen verpflichtend. Die Ausfertigung für den Versicherten und den Arbeitgeber in Papierform als „gelber Schein“ sollte noch bis zum 30. Juni 2022 weiterhin unterschrieben in Papierform ausgehändigt werden. So war ursprünglich geplant, dass ab dem 1. Juli 2022 die Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeitsdaten der Beschäftigten nur noch auf elektronischem Weg abfragen.

Mit dem Gesetz zur Verlängerung von Sonderregelungen im Zusammenhang mit der COVID19- Pandemie beim Kurzarbeitergeld und anderer Leistungen wurde der Starttermin für das verpflichtende eAU-Verfahren auf den 1. Januar 2023 verschoben. Die Ausfertigung für den Versicherten und den Arbeitgeber kann daher bis 31. Dezember 2022 zunächst weiterhin unterschrieben in Papierform ausgehändigt werden. Eine Abfrage der AU-Daten in elektronischer Form ist seitens der Arbeitgeber bei der IKK gesund plus seit dem 1. Januar 2022 schon während der Testphase möglich. Die IKK gesund plus übermittelt die Daten in elektronischer Form an den Arbeitgeber zurück. Ermöglicht wurde dieses durch eine Erweiterung der Entgeltabrechnungs- und Zeiterfassungsprogramme. Ebenso kann eine Abfrage und Übermittlung der AU-Daten auch per sv.net ausgeführt werden. Parallel dazu läuft die elektronische Abfrage möglicher Vorerkrankungszeiten zur Dauer und zum Ende der Entgeltfortzahlung zunächst weiterhin über das Datenaustauschverfahren Entgeltersatzleistungen.

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