Gesamtsozialversicherungsbeitrag

Arbeitgeberanteil zur Arbeitslosenversicherung: Ende der Übergangsregelung zum 31. Dezember 2021

In der Arbeitslosenversicherung sind Arbeitnehmer nach dem Erreichen der Regelaltersgrenze ab dem Folgemonat grundsätzlich versicherungsfrei. Allerdings besteht aus Gründen der Chancengleichheit gegenüber jüngeren Arbeitnehmern für den Arbeitgeber die Verpflichtung, seinen hälftigen Beitragsanteil zu zahlen (ALV-Beitragsgruppenschlüssel 2). Um die Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern attraktiver auszugestalten, entfiel mit Einführung des Flexirentengesetzes für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2021 der zu zahlende Arbeitgeberanteil zur Arbeitslosenversicherung nach Erreichen der Regelaltersgrenze (ALV-Beitragsgruppenschlüssel 0).

Mit dem Ende der befristeten Regelung zum 31. Dezember 2021 sind die Arbeitgeber verpflichtet, ihren Beitragsanteil wieder zu entrichten. Dazu ist es erforderlich, die entsprechenden Meldungen vorzunehmen.

So sind für laufende Beschäftigungsverhältnisse, die über den Jahreswechsel hinaus bestehen, zum 31. Dezember 2021 eine Abmeldung mit Grund "32" (ALV-Beitragsgruppenschlüssel 0) und zum 1. Januar 2022 eine Anmeldung mit Grund "12" (ALV-Beitragsgruppenschlüssel 2) vorzunehmen. Die Abgabe einer Jahresmeldung mit dem Grund "50" ist für diese Fälle dann nicht erforderlich.

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