Stempel mit der Aufschrift Mindestlohn
Entgeltgrenzen bei Minijob und Midijob

Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2024 auf 12,41 Euro

Seit dem 1. Oktober 2022 orientiert sich die Entgeltgrenze für die sog. Minijobs (Geringfügigkeitsgrenze) am jeweiligen Mindestlohn. Steigt der Mindestlohn, so steigt auch die monatliche Geringfügigkeitsgrenze. Infolge der Mindestlohnerhöhung auf 12,41 Euro steigt die Entgeltgrenze bei den Minijobs ab dem 1. Januar 2024 auf 538,00 Euro.

  • Das heißt, bisher versicherungspflichtige Beschäftigungen mit einem Entgelt zwischen 520,01 Euro und 538,00 Euro fallen unter die Geringfügigkeitsgrenze und sind versicherungsfrei.
     
  • Eine Übergangsregelung wie bei der Mindestlohnanpassung zum 1. Oktober 2022 besteht in diesen Fällen nicht.
    Zur Erinnerung: Seinerzeit blieben Arbeitnehmende, wegen Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze auf 520 Euro unter bestimmten Voraussetzungen bis zum 31. Dezember 2023 versicherungspflichtig in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Unmittelbar an die Geringfügigkeitsgrenze schließt sich der Übergangsbereich (früher Gleitzone) für die Midijobs an. Dieser beginnt somit bei einem monatlichen Entgelt von 538,01 Euro und endet bei 2.000 Euro. In diesem Bereich gelten besondere Regelungen für die Beitragsberechnung und führen für die Arbeitnehmenden beim Übergang einer geringfügig entlohnten Beschäftigung (Minijob) zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zu einer spürbaren Beitragsentlastung.

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