Gesamtsozialversicherungsbeitrag

Pflegeversicherung – Anhebung des Beitragszuschlags für Kinderlose

Mit dem Gesetz zur Berücksichtigung von Kindererziehung im Beitragsrecht der sozialen Pflegeversicherung (Kinder-Berücksichtigungsgesetz – KiBG) vom 15. Dezember 2004 ist der Beitragssatz in der sozialen Pflegeversicherung für alle Mitglieder, die das 23. Lebensjahr vollendet haben, vom 1. Januar 2005 an um 0,25 Beitragssatzpunkte (Beitragszuschlag für Kinderlose) erhöht worden. Den Beitragszuschlag für Kinderlose trägt allein das Mitglied; eine Beteiligung Dritter ist hierbei nicht vorgesehen.

Nachdem der Beitragssatz zur Pflegeversicherung in den Jahren ab 2005 bereits mehrfach angehoben wurde, wird mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung der Beitragszuschlag für Kinderlose vom 1. Januar 2022 an erstmalig um 0,1 Beitragssatzpunkte maßvoll erhöht. Damit beträgt der PVBeitrag für alle kinderlosen Arbeitnehmer, die bereits das 23. Lebensjahr vollendet haben, 0,35 Prozent.

Die Anhebung trägt somit zur Gesamtfinanzierung der anstehenden Reformmaßnahmen bei. Außerdem wird damit der Ausgangsrelation zwischen dem „allgemeinen“ Beitragssatz und dem Beitragszuschlag für Kinderlose aus dem Jahr 2005 wieder besser entsprochen. An den Ausnahmeregelungen zum Beitragszuschlag und zum Nachweis der Elterneigenschaft ändert sich nichts.

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