Umlageverfahren - Änderungen der Umlage (U1) zum 01.07.2017

Arbeitgebern, die aufgrund ihrer Beschäftigtenanzahl an der Umlage (U1) teilnehmen, erstattet die Lohnausgleichskasse der IKK gesund plus im Rahmen der Umlageversicherung die Aufwendungen für Entgeltfortzahlung bei Krankheit.

Seit dem 01.01.2016 erfolgt das Ausgleichsverfahren nach einem einheitlichen Erstattungssatz in Höhe von zuletzt 60 % bei einem Umlagesatz von 2,3 %.

Aufgrund erheblicher Ausgabensteigerungen ist zur Sicherstellung der Finanzierung eine Anpassung des Umlage- und Erstattungssatzes erforderlich. Im Zuge dessen und um den teilnehmenden Arbeitgebern eine Alternative anzubieten, beschloss die Arbeitgeberseite des Verwaltungsrates der IKK gesund plus, wieder zwei Umlage- und Erstattungssätze einzuführen. Ab dem 01.07.2017 können Arbeitgeber, die am Umlageverfahren (U1) teilnehmen, zwischen den folgenden Umlagesätzen auswählen:

Allgemeiner Umlagesatz: 2,3 % (Erstattung 50 %)
Erhöhter Umlagesatz: 2,9 % (Erstattung 60 %)

Wichtig: Arbeitgeber, die weiter am Umlageverfahren teilnehmen und von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch machen, behalten aufgrund unserer Satzungsbestimmungen automatisch den Erstattungssatz von 60 % (Umlagesatz 2,9 %). Gleiches gilt auch für Arbeitgeber, die bei erstmaliger Antragsmöglichkeit keinen der angebotenen Umlage- und Erstattungssätze wählen. An Ihre Entscheidung sind Sie bis Ende 2017 gebunden.

Für die Erstattung von Aufwendungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft (Umlage U2) ergeben sich zum 01.07.2017 keine Veränderungen.