Geringfügige Beschäftigung – Mindestlohn steigt ab 01.01.2020

Zum 1. Januar 2019 steigt der Mindestlohn auf 9,35 Euro.

Die Mindestlohnkommission, bestehend aus Vertretern von Gewerkschaften und Arbeitgebern, legt der Bundesregierung alle zwei Jahre einen Vorschlag über die Anpassung des Mindestlohns vor. Auf Empfehlung der Kommission hat das Bundeskabinett in 2018 eine Anhebung in zwei Stufen beschlossen.

Nach der Steigerung zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro erfolgt nun die zweite Stufe der Anpassung zum 1. Januar 2020 mit einem Mindestlohn in Höhe von 9,35 Euro.

Besondere Aufmerksamkeit ist in diesem Zusammenhang den geringfügig Beschäftigten zu schenken. Auch hier gilt ab 1. Januar 2020 der neue Wert von 9,35 Euro, so dass sich eine Überprüfung der zu leistenden Arbeitsstunden empfiehlt. Konnten bei einem Mindestlohn von 9,19 Euro bisher maximal 48,97 Stunden im Monat gearbeitet werden, so wird künftig bereits bei einer maximalen Arbeitszeit von 48,13 Stunden (9,35 Euro x 48,13 Stunden = 450,02 Euro) die Geringfügigkeitsgrenze überschritten.