Gesundheitsmanagement durch erfolgreiche Gesundheitsförderung

Unternehmen investieren in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter

Ein körperlich als auch mental gesunder Mensch ist ein wichtiges Gut für ein Unternehmen. Waren es früher vor allem Faktoren wie schwere körperliche Arbeit oder belastende Umgebungsfaktoren (Lärm, Schmutz, etc.), die den Menschen belastet haben, so treten heute auch häufiger unterschwellige Faktoren wie Flexibilität, permanenter Wandel, Erreichbarkeit und Termindruck in den Vordergrund. Hier setzt die betriebliche Gesundheitsförderung der IKK gesund plus an, um vor allem die gemeinsamen Anstrengungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu unterstützen.

Mit zwei Beispielen möchten wir die erfolgreiche Arbeit von Unternehmen würdigen.

Die Teilnahme an der betrieblichen Gesundheitsförderung der IKK gesund plus hat sich für die Firma Schünemann Heizung-Sanitär GmbH in Magdeburg gleich doppelt gelohnt: Im Rahmen des "IKKimpuls-Siegels" erhielten sowohl die Arbeitnehmer als auch der Betrieb einen finanziellen Bonus für ihre erfolgreiche Teilnahme an dem Projekt. Neben besonderer Aktivitäten in der betrieblichen Gesundheitsförderung und dem Arbeitsschutz galt es, den Krankenstand auf sehr niedrigem Niveau zu halten oder zu senken. Mit der regen Teilnahme der Beschäftigten und dem Einsatz des Betriebes erhielt das Unternehmen das Zertifikat "IKKimpuls- Siegel" verbunden mit einem finanziellen Bonus.
"Uns war besonders wichtig, mit dem Geld weiterhin etwas für die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu tun", betont Geschäftsführer Gerhard Schünemann. "Schließlich haben wir uns für eine Infrarotkabine entschieden, welche von der Belegschaft gern angenommen wird." Bei regelmäßiger Anwendung verbessert diese die Durchblutung und den Stoffwechsel, hilft Verspannungen zu lösen und Rückenschmerzen zu lindern.

Bereits 2019 gestartet, wurde das Gesundheitsprojekt der Sparkasse Mansfeld- Südharz 2020 mehrfach pandemiebedingt unterbrochen.
Zum Start wurde der Schwerpunkt der Anstrengungen der Gesundheitsförderer branchenbedingt im Rücken- und Schulter-Nackenbereich der Mitarbeiter analysiert. So wurden Arbeitsplatzanalysen vorgenommen, die Mitarbeiter erhielten mittels Medimouse eine individuelle Rückenanalyse mit praktischen Übungsempfehlungen und es wurden praxisbezogene Rückenseminare mit einem mehrwöchigen Training in den Fitnessstudios vor Ort durchgeführt.
Mit der Schließung der Studios und der Schutzmaßnahmen im Unternehmen drohte dem Gesundheitsprojekt eine längere Pause.

Das Unternehmen entschied sich, das Projekt mit digitalen Gesundheitsmaßnahmen fortzuführen. Unter dem Motto "Videos anschauen und mittrainieren" konnten sich die Mitarbeiter mit dem Smartphone, dem Tablet oder auf dem PC Videos zum Thema Rückengesundheit anschauen und mitüben. In zwei Schwierigkeitsgraden wurden von professionellen Trainern ein Grundlagen- und ein Intensivtraining zur Vorbeugung von Rückenbeschwerden angeboten. Mit effektiven Übungen für die Stabilisierung der Wirbelsäule erhielten die Teilnehmer aktiv die Möglichkeit, etwas für die Rückenmuskulatur zu tun.

Die Teilnehmerzahlen sprechen für sich: Knapp 25 Prozent der Mitarbeiter übte fleißig vor dem Bildschirm.