Neuregelungen zum Krankenkassenwahlrecht

Wechsel des Arbeitgebers

Das Krankenkassenwahlrecht setzt im Regelfall das Zusammenwirken der Kündigung der Mitgliedschaft gegenüber der bislang zuständigen Krankenkasse (unter Einhaltung der 18-monatigen Bindungsfrist) sowie die Wahlerklärung gegenüber der gewählten Krankenkasse voraus. Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit Urteil vom 11.09.2018 entschieden, dass zur Ausübung des Krankenkassenwahlrechts eine Kündigung durch den Versicherten nicht erforderlich ist, wenn eine erneute Versicherungspflicht eintritt und die Mindestbindungsfrist von 18 Monaten erfüllt ist. Dabei ist es unerheblich, dass sich die erneute Versicherungspflicht nahtlos an eine vorangegangene Mitgliedschaft anschließt.Ein typisches Beispiel hierfür ist ein Arbeitgeberwechsel bei versicherungspflichtigen Arbeitnehmern.

Voraussetzung ist allerdings auch, dass die Mitgliedsbescheinigung der neugewählten Krankenkasse dem Arbeitgeber innerhalb einer zweiwöchigen Frist nach Eintritt der Versicherungspflicht vorliegt. Andernfalls kommt der Wechsel nicht zustande und die bisherige Krankenkasse bleibt weiterhin zuständig.

Eine gute Gelegenheit, Ihre neu eingestellten Arbeitnehmer ab Beschäftigungsbeginn auf die Vorzüge einer Mitgliedschaft bei der IKK gesund plus aufmerksam zu machen und auf die Möglichkeit eines Krankenkassenwechsels hinzuweisen.

Alle Vorteile einer Mitgliedschaft und wie Ihre Mitarbeiter direkt zur IKK gesund plus wechseln können, finden Sie im Internet. Gern beraten wir Sie hierzu!  www.ikk-gesundplus.de