Trinken gegen Erkältungsviren

In den Wintermonaten lässt die niedrige Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen die Haut austrocknen und macht Sie anfällig für Infektionen. Abhilfe können z.B. Raumbefeuchter oder regelmäßiges Trinken schaffen. Denn in den kalten Wintermonaten leiden die Schleimhäute im Mund, im Rachen und in den Atemwegen. Die niedrige Luftfeuchtigkeit in beheizten Wohn- und Arbeitsräumen lässt die Haut austrocknen und macht sie anfällig für Infektionen. Abhilfe können Raumbefeuchter und das Anfeuchten der Nasenschleimhaut mit Meerwassersprays oder Nasenduschen schaffen. Doch schon das regelmäßige Trinken macht die Schleimhäute widerstandsfähiger gegen Viren und Bakterien.

Besonders im Winter trinken viele Menschen zu wenig, da sie nicht schwitzen und kein Durstgefühl empfinden. Doch gerade dann ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, um die Schleimhäute feucht zu halten. Täglich sollten es mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sein, am besten über den Tag verteilt.
Gute Durstlöscher sind kalorienfreie und -arme Getränke, wie Leitungs- und Mineralwasser, ungesüßte Frucht- und Kräutertees sowie Saftschorlen mit einer Mischung von 1/3 Fruchtsaft und 2/3 Wasser. Wenn es draußen kalt ist, sind warme Tees eine Wohltat. Ein Aufguss mit Kamille oder Salbei hilft, wenn es schon im Halse kratzt. Sie lindern nicht nur den Hustenreiz, ihre Inhaltsstoffe wirken zusätzlich desinfizierend und krampflösend.

Tipps für Trinkmuffel

Nicht immer ist es einfach, auf das empfohlene Flüssigkeitspensum zu kommen. Aber mit unseren Trink-Tipps knacken auch Trinkmuffel problemlos die 1,5-Liter-Marke:

  • Trinken Sie nach dem Aufstehen oder zur Tasse Kaffee beim Frühstück ein Glas Wasser. Das gleicht den Flüssigkeitsmangel über Nacht aus und bringt den Kreislauf auf Trab.
  • Gewöhnen Sie sich an, zu jeder Mahlzeit zu trinken. Zu Milch, Kaffee oder Schwarztee gehört zusätzlich noch ein Durstlöscher auf den Tisch: Wasser, Schorle, Kräuter- oder Früchtetee.
  • Stellen Sie als Erinnerungshilfe Getränke in Sichtweite an Plätzen, an denen Sie sich aufhalten: eine Kanne Tee in der Küche, ein Glas Schorle am Fernsehsessel, eine Flasche Wasser auf Ihrem Schreibtisch, ein Glas Wasser auf dem Nachtschrank.
  • Nehmen Sie Getränke mit an den Arbeitsplatz oder zum Sport. Geben Sie auch Ihrem Kind ein Pausengetränk mit. Ideal: Wasserkästen oder Wasser-Sprudler am Arbeitsplatz oder in der Schule.
  • Nehmen Sie Getränke mit, wenn Sie außer Haus gehen. So vermeiden Sie Durststrecken in Wartezimmern, auf Zug- oder Autofahrten oder bei längeren Einkaufstouren.
  • Führen Sie Trinkrituale ein, zum Beispiel den Nachmittagskaffee oder den 5-Uhr-Tee.