Leichte Adventsküche

Allein beim Gedanken an die lecker-würzige Küche zur Adventszeit zeigt Ihre Waage einige Kilos mehr an? Wie ärgerlich, schließlich gibt es Plätzchen, Glühwein und Weihnachtsbraten nur einmal im Jahr! Und diese besinnlichen Wochen möchten Sie ohne den Gedanken an nachfolgende Extrapfunde rundum genießen. Was viele nicht wissen: Auch die Hochsaison des Schlemmens bietet einige leichte Alternativen, mit denen Weihnachtsstimmung ganz ohne schlechtes Gewissen aufkommt.

Sie sind klein, knusprig und so schnell im Mund verschwunden, dass man schnell zu einem zweiten und dritten greift: Ohne Weihnachtsplätzchen geht es in der Adventszeit einfach nicht! Das Gebäck kann in der Zubereitung aber durchaus so variiert werden, dass ein paar gesündere Zutaten den Weg in den Teig finden. Statt Weizenmehl lohnt es sich zum Beispiel, zu der Variante aus Vollkorn zu greifen. Mit Zucker sollten Sie generell sparsamer sein. Damit die Süße nicht gänzlich fehlt, verwenden Sie statt herkömmlichen Raffinade- lieber braunen Rohrzucker. Oder wie wäre es, einmal auf Trockenfrüchte und Honig zu setzen? Nüsse und Haferflocken sorgen für einen aromatischen Teig und sind dabei um einiges gesünder als das Grundrezept mit Butter, Mehl und Zucker. Weihnachtliche Gewürze bringen den richtigen Geschmack. Und nebenbei haben Zimt und Co. noch viele positive Eigenschaften, die der Gesundheit zuträglich sind.

Wenn es draußen friert, trinkt man drinnen gern etwas, das Herz und Hände wärmt. Oft wird dann zu alkoholhaltigen Glühwein- und Punschvarianten gegriffen, die zudem noch viel Zucker enthalten. Zaubern Sie für sich und Ihren Adventsbesuch lieber eine alkoholfreie Alternative, die zusätzlich mit ein paar Vitaminen aufwarten kann – und dem Original geschmacklich in nichts nachsteht. Für Ihren persönlichen Winterpunsch können Sie Teeaufgüsse mit verschiedenen Fruchtsäften, zum Beispiel Apfel, Traube oder Kirsche, aufkochen und mit weihnachtlichen Gewürzen, sowie frischem und getrockneten Obst anrichten. Gesüßt wird der Adventstrunk mit Honig.
Ihrer Fantasie sind bei der Zubereitung keine Grenzen gesetzt! Probieren Sie einfach aus, welche Kombination Ihnen am besten schmeckt und servieren Sie verschiedene Varianten des warmen Getränks.

Die Krönung der genussreichen Zeit bildet natürlich das Festessen an Weihnachten. Was dieses angeht, hat jede Familie ihre eigene Tradition: Ob Ente, Fisch, Wild oder auch Würstchen mit Kartoffelsalat.
Spätestens zu diesem Mahl scheint man an schweren, kalorienreichen Leckereien nicht mehr vorbeizukommen – oder? Doch, das geht, wenn Sie es etwas clever angehen und die altbekannten Rezepte ein wenig abändern. Greifen Sie zum Beispiel bei Fleischgerichten zu fettarmen Varianten. Ente und Gans, typische Weihnachtsgerichte, weisen einen hohen Fettgehalt auf, während Huhn oder Truthahn in der Energiebilanz deutlich besser abschneiden. Mit Wild machen Sie generell nichts verkehrt, denn das zarte Fleisch von Reh und Hirsch ist sehr mager. Wenn bei Ihnen Fisch auf dem Speiseplan steht, finden Sie statt Karpfen vielleicht Gefallen an einem Zanderfilet.
Doch auch Beilagen können zur Leichtigkeit eines Festmenüs beitragen. Verwenden Sie viel Gemüse und versuchen Sie, auch dieses schonend zuzubereiten. Muss das Stück Butter im Rotkraut beispielsweise wirklich sein? Anstatt Klöße oder Knödel zu servieren, sollten Sie lieber zur Kartoffel greifen. Soßen können Sie kalorienarm binden, indem Sie Zwiebeln oder anderes Gemüse mitkochen und pürieren. Alternativ können Sie auch etwas Tomatenmark unterrühren. Beim berühmten Kartoffelsalat ist der Verzicht auf Mayonnaise ganz einfach möglich, wenn Sie etwas Naturjoghurt mit Öl vermischen und schließlich würzen.

Auch wenn Sie in Ihrer Adventsküche vielfach auf leichte Alternativen setzen: Bei so viel kulinarischem Genuss in den Wochen der Weihnachtsvorfreude, kann sich schnell ein unangenehmes Völlegefühl einstellen. Die Bewegung kommt zwischendurch häufig zu kurz, so dass sich viele spätestens nach den Feiertagen regelrecht "eingerostet" fühlen. Schlagen Sie dem "Esskoma" ein Schnippchen, indem Sie auch im Advent und an Weihnachten in Bewegung bleiben. So bieten sich lange Spaziergänge nach dem Essen für die ganze Familie an und tun zudem der Verdauung gut. Bei Schnee und Eis können kleine sportliche Wettkämpfe ausgetragen werden – wer rodelt am schnellsten den Berg herunter? Oder Sie bleiben Ihrem herkömmlichen Fitnessprogramm treu und nutzen die Adventswochenenden, gut eingepackt und für die kalten Temperaturen gerüstet, für eine Runde Jogging oder Nordic Walking. Mit dem guten Gefühl, etwas für Ihre Gesundheit getan zu haben, lässt es sich dann noch schöner schlemmen.