Stachelbeeren – Sommerlicher Genuss für Kuchen und Kompott

Von Juni bis August können Sie sich an ihnen erfreuen und diese kurze Zeit heißt es, gut zu nutzen, denn die Sommerfrüchte schmecken nicht nur, sie sind auch in vielerlei Hinsicht gesund. Wir geben Ihnen Tipps, was Sie alles aus den stachligen Beeren zaubern können.

Von der Wild- zur Kulturbeere

Die Stachelbeere ist verwandt mit der Johannisbeere. Den etwas stacheligen Pelz tragen dabei nur die grünen Früchte, welche meist etwas säuerlich schmecken. Rote Stachelbeeren haben hingegen eine glatte Haut und sind süß. Auch wenn die Kerne manchmal als störend empfunden werden, kann man sie bedenkenlos mitessen. Ursprünglich kommt die Beere aus Asien und ist als Wildform unter anderem in Nordafrika verbreitet. Seit dem 16. bis 18. Jahrhundert wird sie in Europa kultiviert, wo sie noch heute oft als Gartenfrucht zu finden ist.

Gesundheitshelfer aus dem Garten

Was ihre Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden angeht, hat die Stachelbeere einiges zu bieten. Sie enthält unter anderem viele Vitamine und Mineralstoffe, so z.B. Vitamin C und E sowie Kalium und Kalzium. Durch das in ihr vorkommende Silizium kräftigt sie die Gefäße und beugt so Venenschwäche und Krampfadern vor. Silizium ist im Übrigen auch gut für die Stärkung von Nägeln und Haaren. Zudem ist die Stachelbeere für ihre blutreinigende Wirkung bekannt, was Gefäßverstopfungen entgegenwirkt sowie Herz und Kreislauf unterstützt.

Ideal für die süße Küche

Ob sie direkt vom Strauch genascht oder weiterverarbeitet werden: Die Beeren sind in vielen Variationen ein Genuss. Besonders gut eignen Sie sich zum Backen oder als Zutat im Dessert. Wenn Sie die Früchte einkochen, erhalten Sie leckeres Stachelbeerkompott oder Marmelade. Gepflückte Beeren sollten schnell verzehrt werden, im Kühlschrank sind sie ungefähr eine Woche haltbar. Aber am besten schmecken sie, wie alle Früchte, sowieso frisch.

Möchten Sie die Stachelbeeren für längere Zeit haltbar machen, z.B. durch Einwecken, sollten sie noch etwas unreif gepflückt werden. Zum direkten Verzehr eignen sich hingegen nur reife Früchte, denn eine größere Menge unreifer Stachelbeeren kann giftig wirken.

Unser Rezepttipp: Stachelbeer-Käsekuchen

Zutaten für den Mürbeteig:

Zutaten für den
Belag:

100 g Zucker

4 Eier

200 g Butter

700 g Quark

300 g Mehl

180 g Zucker

1 Ei

1 unbehandelte Zitrone (Abrieb und Saft)
  80 g Butter
  1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  500 g frische Stachelbeeren

Verkneten Sie Zucker, Butter, Mehl und Ei zu einem Mürbeteig, den Sie in Frischehaltefolie für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Währenddessen die Springform einfetten, den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und den Teig auf einer gemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Legen Sie diesen dann in die Springform und drücken Sie den Rand ca. 1 cm hoch an.

Für den Belag trennen Sie die Eier. Anschließend den Quark, Zucker, das Eigelb sowie den Zitronenabrieb und -saft vermengen. Nachdem die geschmolzene Butter etwas abgekühlt ist, können Sie diese darunter heben. Rühren Sie nun das Puddingpulver unter die Masse. Anschließend schlagen Sie das Eiweiß steif und heben dieses ebenfalls unter. Die fertige Quarkmasse auf dem Mürbeteigboden verteilen. Im Anschluss die frischen Stachelbeeren waschen, abtrocknen und auf dem Kuchen verteilen, die Früchte dabei leicht in die Masse drücken. Alles 45 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis es goldgelb ist. Lassen Sie den Kuchen langsam auf dem Ofenrost abkühlen.

Wir wünschen gutes Gelingen und einen fruchtigen Kuchengenuss!