Italien auf dem Teller – Nudeln als vielfältiger Sattmacher

Wem Kartoffeln und Reis zu eintönig sind, der greift gern zu Spaghetti & Co. Mit leckeren Soßen sind die Teigwaren ein beliebtes Hauptgericht, eignen sich aber auch als Beilage zu Fleisch und Fisch. Bei uns erfahren Sie mehr über den Exportschlager.

Nicht nur in "Bella Italia", auch hierzulande trifft man Nudelgerichte mittlerweile an jeder Ecke und auf jeder Speisekarte. Verschiedene Formen und leckere Soßen machen sie bei jung und alt beliebt. Die "Pasta", wie sie in ihrem Heimatland genannt wird, ist sowohl für aufwendige Gerichte geeignet, lässt sich aber auch schnell als "Nudeln mit Tomatensoße" zubereiten. Besonders Kinder können von diesem Klassiker nicht genug bekommen. Am 25. Oktober ist Welt-Nudel-Tag – Grund genug, die beliebte und vielfältige Teigware einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Die Heimat der "Pasta"

Auch wenn man die Nudel zumeist mit Italien verbindet, so ist ihr Ursprung teilweise auch in Asien zu suchen, wo man sie noch heute gern genießt. Ebenso schätzten die Araber die Teigwaren wegen ihrer guten Haltbarkeit bei hohen Temperaturen. Fest steht, dass spätestens im 18. Jahrhundert Italien, und hier besonders die Stadt Neapel, zum Zentrum der Nudelgerichte wurde. Im 19. Jahrhundert gründete man dann in Genua die erste Pastafabrik der Welt.

Das deutsche Pendant zur italienischen Nudel sind Spätzle. Vormals ein Essen für arme Leute, sind besonders die schwäbischen Käsespätzle eine regionale Spezialität.

Nudelvarianten mit und ohne Ei

Dem aufmerksamen Beobachter und Nudelkenner ist es bereits aufgefallen: Bei der Teigware wird zwischen Hartweizengries- und Eiernudeln unterschieden. Diese Namen verraten dabei schon die Zutaten der Herstellung. Erstere bestehen, ganz im Sinne des italienischen Reinheitsgebotes, nur aus Hartweizen und Wasser. Aus diesem Grund sind sie auch sehr bissfest. Da der in Mitteleuropa vorkommende Weizen für die Nudelherstellung teilweise zu weich ist, werden Eier als Bindemittel genutzt. Sie geben dem Teig außerdem seine goldgelbe Farbe. Welche Variante in Ihrem Kochtopf landet, ist letztendlich Geschmackssache.

Das gewisse Etwas: Soße oder Pesto

Egal ob Spaghetti, Makkaroni, Tagliatelle oder Fussili – wirklich ausschlaggebend für den Geschmack der Nudeln ist das, was oben drauf kommt. Hier sind Ihren Ideen und Vorlieben fast keine Grenzen gesetzt: Ob Bolognesesoße mit Hackfleisch, die original italienische Tomatensoße "Napoli", sahnige Carbonara oder auch leckeres Gulasch. Sicher haben auch Sie bereits Ihre Lieblingsvariante, die häufiger auf den Tisch kommt. Darüber hinaus können verschiedene Pestosorten Ihren Nudelgenuss bereichern: Grünes Pesto mit verschiedenen Kräutern oder rotes aus getrockneten Tomaten bieten ein abwechslungsreiches Geschmackserlebnis. Probieren Sie es aus!