Baden - ein Spaß für Jung und Alt

Nach Feierabend, am Wochenende oder im wohlverdienten Urlaub, die Möglichkeiten zum Baden bieten sich überall und werden von Jung und Alt mit großem Vergnügen wahrgenommen. Wer an abgesicherten Stränden oder in Freibädern seinem Badespaß nachgeht, befindet sich zumeist in der Obhut von Bademeistern und Rettungsschwimmern. Hier ist im Ernstfall schnelle Hilfe verfügbar. Ungeachtet dessen gelten auch hier Baderegeln, welche eingehalten werden sollten. Damit Ihrem ungetrübten Badespaß nichts im Wege steht, haben wir wichtige Informationen und Hinweise für Sie zusammengestellt.

Im Freibad oder an bewachten Stränden gibt es Bademeister oder Rettungsschwimmer, die den dortigen Badebetrieb beaufsichtigen. Sie tragen Sorge, dass alle Badegäste unbeschadet Ihrem Bade-Vergnügen nachgehen können. Für den Notfall verfügen sie über entsprechende Ausrüstung, Kenntnisse und Techniken, um einen Verunfallten zu bergen und möglichst schnell notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Denn oftmals entscheiden hier Sekunden. Der beaufsichtigte Bereich ist gut sichtbar markiert und in Zonen für Nichtschwimmer und Schwimmer eingeteilt. Hier besteht seitens gefährlicher Strömungen, Gegenständen im und unter Wasser sowie Schiffsverkehr keinerlei Gefahr.

Wer kennt sie nicht, die folgende Situation? Sie kommen mit dem Rad, zu Fuß oder per Boot zu einer einladenden Stelle und wollen natürlich hinein ins kühle Nass. Selbstverständlich müssen Sie nicht darauf verzichten.
Für das Baden in ungesicherten Gewässern gilt jedoch entsprechende Vorsicht walten zu lassen. Das beginnt bereits beim Betreten des Wassers. Schaffen Sie sich zu allererst einen Überblick über den Bereich und versuchen Sie mögliche Gefahrenpotentiale auszumachen. Meiden Sie Bereiche mit starker Strömung, starkem Pflanzenwuchs oder Schiffsverkehr. Springen Sie nicht in Ihnen unbekannte Gewässer. Bleiben Sie beim Baden möglichst in Ufernähe.

Die wichtigsten Baderegeln hier noch einmal zusammengefasst:

  • Kühlen Sie sich ab, bevor Sie ins Wasser gehen.
  • Nicht bei Gewitter baden, sofort das Wasser verlassen.
  • Wasser sofort verlassen, wenn Sie frieren.
  • Nicht baden, wo Schiffe und Boote fahren.
  • Nicht baden bei Unwohlsein.
  • Andere nicht untertauchen.
  • Als Nichtschwimmer nur bis zum Bauch ins Wasser gehen.
  • Luftmatratze, Autoschlauch und aufblasbare Gummitiere bieten keine Sicherheit.
  • Wasser und Umgebung sauber halten.
  • Niemanden durch Sprünge ins Wasser gefährden.
  • Eigene Kraft und eigenes Können realistisch einschätzen.
  • Nur bei ausreichender Tiefe und ausreichender Bewegunsgfreiheit ins Wasser springen. Niemals mit vollem oder leerem Magen ins Wasser gehen.
  • Niemals unnötig um Hilfe rufen.

Wenn Sie diese, von der DLRG aufgestellten Regeln beachten, steht einem ungetrübten Badespaß nichts im Wege.