Morgens aufstehen leicht gemacht

Sie fühlen sich morgens dank Ihres Weckers, der Sie unerbittlich aus dem Tiefschlaf holt, wie gerädert und unausgeschlafen? Haben Sie schon einmal über eine Alternative zum herkömmlichen Wecker nachgedacht? Frei nach dem Motto: Natürlich aufwachen – wie von selbst. Ausgeklügelte Weckertechnik kann z.B. Ihren persönlichen Schlafrhythmus analysieren, jeden Tag auf’s Neue. Denn jeder gesunde Mensch durchläuft beim Schlafen verschiedene Phasen. Das sind die Leichtschlaf-, Tiefschlaf- und Rapid-Eye-Movement-Phasen. Zwischen diesen einzelnen Phasen gibt es die sogenannten „Fast-Wach-Momente“, die durch geringe Schlaftiefe gekennzeichnet sind. An dieser Stelle kommt der Schlafphasenwecker zum Einsatz. Doch wie funktioniert dieses System? Wir stellen Ihnen den „etwas anderen“ Wecker kurz vor und geben Ihnen einige Tipps für besseren Schlaf – so können Sie zum richtigen Zeitpunkt aufwachen und erholt in den Tag starten.

"Wie von selbst aufgewacht" mit dem Schlafphasenwecker

Die Idee des Schlafphasenweckers ist inzwischen bekannter geworden. Mehrere Hersteller bieten den Wecker in unterschiedlichen Formen an. Die Funktion bleibt jedoch bei allen dieselbe. Ein Sensor registriert einen "Fast-Wach-Moment" in einem vorgegebenen Zeitfenster vor der eigentlichen Weckzeit und löst den Weckruf aus – je nach Hersteller als Vibrationsalarm oder mit angenehmen Melodien. Jetzt sollte man jedoch sofort aufstehen. Denn döst man wieder ein und der Wecker holt einen aus einer nicht geeigneten Schlafphase, ist der positive Zeitpunkt und der Fast-Wach-Effekt verpufft.

Unsere Tipps für besseren Schlaf

Nachts besser schlafen, um morgens erholt aufstehen zu können – das möchten sicher auch Sie. Wir geben Ihnen daher ein paar einfache Tipps, die helfen können.

  • tagsüber längere Nickerchen vermeiden, wenn Sie sich nicht außerordentlich müde fühlen
  • Koffein und Alkohol mehrere Stunden vor dem Schlafengehen einschränken
  • auf nicht zu spätes und zu üppiges Abendessen achten
  • am besten nicht rauchen
  • für ein ruhiges und dunkles Schlafzimmer sorgen sowie mit Sorgfalt Kissen, Bettdecke und Matratze auswählen
  • mit abendlichen Ritualen Stress abbauen

Alternative Weckerideen vorgestellt

Aufwachen und Aufstehen fällt manchem schwerer oder leichter. Für den Fall, dass die Idee des Schlafphasenweckers Sie nicht vollends überzeugt hat, stellen wir Ihnen kurz weitere Ideen der Weckerentwickler vor.

  • Der Lichtwecker oder auch Lichtphasenwecker simuliert den Sonnenaufgang und die Dämmerung. So soll das Aufwachen und Einschlafen angenehmer sein. Auch Zusatzfunktionen wie Vogelgezwitscher, rauschende Wellen, Lichtblitze, integrierter MP3-Player oder Radiofunktion sind eine nützliche Ergänzung. Zudem kann die Dauer des Sonnenaufgangs individuell eingestellt werden. Besonders profitieren diejenigen, die im Schichtsystem arbeiten.

  • Clocky, der fliehende Wecker bleibt hartnäckig. Nach dem Drücken der Snooze-Taste springt der spezielle Wecker vom Nachtisch und fängt an, lautstark im Zimmer herumzufahren. Um ihn auszuschalten, ist dann ein Aufstehen nicht mehr zu umgehen.

  • Der Ringwecker aus leichtem anpassungsfähigem Kunststoff wird auf die Fingerkuppe gesteckt und weckt am nächsten Morgen mit einem sanften Vibrieren. Konzipiert wurde der derzeit noch nicht erhältliche Wecker mit zwei Ringen, die in der Weckzeit unterschiedlich programmiert werden können. Vorteil ist, dass Partner mit sehr unterschiedlichen Aufstehzeiten sich nicht gegenseitig stören.