Muskelkater – Durch Überbelastung verursacht

Jeder kennt diesen Schmerz. Zu Beginn der Freiluftsaison tritt er häufig nach den ersten sportlichen Betätigungen auf. Die Ursachen sind vor allem längere Trainingspausen oder ungewohnte und dauerhafte Belastungen einzelner Muskelpartien. Die Folge ist in den meisten Fällen ein Muskelkater. Wir verspüren ihn selten direkt beim Sport, denn er macht sich erst nach ein paar Stunden bemerkbar. Die Schmerzen dauern maximal eine Woche an und schränken unsere Bewegungen ein.
Um dem Muskelkater vorzubeugen, sollten Sie Ihren Körper und Ihre Muskulatur langsam an die ungewohnten Bewegungsabläufe gewöhnen. Besonders wichtig ist eine ausreichende Erwärmung, bevor es mit dem Training losgeht. Alle Muskelpartien werden so besser durchblutet und der Muskel ist insgesamt elastischer. Bewusste Dehnübungen sollten Sie direkt nach dem Training durchführen, denn nur dann ist die Muskulatur bestens aufgewärmt und dafür vorbereitet.

Was ist Muskelkater und wie entsteht er?

Der Muskelkater ist ein Muskelschmerz, der maximal bis zu einer Woche andauert und dann ohne bleibende Schäden abklingt. Durch ungewohnte Bewegungsabläufe oder durch eine Überbelastung sind Mikroverletzungen in der Muskelstruktur hervorgerufen worden, die wiederum zu Entzündungen und kleinen Schwellungen führen. Diese verursachen die Schmerzen, die als Muskelkater bezeichnet werden. Wird die gleiche Bewegung, die zu Beginn der Saison den Muskelkater verursacht hat, innerhalb mehrerer Wochen nochmals ausgeübt, zeigen sich die Erfolge unserer Trainings. Der Körper hat sich an die Belastung gewöhnt und ein Muskelkater wird in den seltensten Fällen noch auftreten.

Was lindert den Muskelkater?

Die vom Muskelkater betroffenen Muskelpartien sollten zunächst für ein bis zwei Tage geschont werden. Ein Gang in die Sauna oder auch warme Bäder verhelfen zu einer besseren Durchblutung der Muskulatur und damit zu einer schnelleren Heilung. Eine wirksame Behandlung mit Medikamenten gibt es für den Muskelkater nicht.