Meningokokken-Impfung

Kleines Mädchen mit Ihrer Mutter erhält eine Impfung beim Arzt

Meningokokken sind weltweit vorkommende Bakterien, die schwere Erkrankungen wie bakterielle Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen auslösen können. Meist erkranken Kinder.

Man unterscheidet verschiedene Untergruppen, die so genannten Serogruppen. Am häufigsten werden Erkrankungen durch die Serotypen A, B, C, W135 und Y verursacht, wobei die verschiedenen Erreger weltweit unterschiedlich häufig vorkommen. In Deutschland sind inzwischen die Serogruppen B und Y am weitesten verbreitet. Die bislang empfohlene Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe C im Alter von 12 Monaten ist daher entfallen. 

Aktuell wird die Meningokokken-B-Impfung standardmäßig für Säuglinge empfohlen. Die Grundimmunisierung erfolgt im Alter von 2, 4 sowie 12 Monaten und stellt eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung dar. Nachholimpfungen sollen spätestens bis zum 5. Geburtstag verabreicht werden. Die Standardimpfung gegen Meningokokken B kann im Rahmen der entsprechenden Altersgrenzen nach Vorlage der elektronischen Gesundheitskarte in Anspruch genommen werden. Ab dem 5. Geburtstag ist eine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkasse grundsätzlich nicht gegeben. 

Neu als Kassenleistung aufgenommen wurde die Standardimpfung gegen Meningokokken A,C,W,Y für alle älteren Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren. Nachholimpfungen gegen Meningokokken ACWY können bis zum Alter von 24 Jahren erfolgen. 

Leistungen

Das könnte Sie auch interessieren

Grippeschutzimpfung

Für vollen Schutz jährlich im Herbst und bei vollständiger Gesundheit durchführen

Reiseschutzimpfungen

Beste Vorbeugung von Infektionskrankheiten – besonders bei Fernreisen

 

HPV-Impfung

Empfohlen für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren

Rotavirenschutzimpfung

Schluckimpfung verhindert schwere Durchfallerkrankungen bei Kleinkindern

Tetanusimpfung

Wichtiger Schutz vor dem Erreger des Wundstarrkrampfes