Elterngeld und Elternzeit

In den ersten Monaten nach der Geburt eines Kindes müssen sich Eltern nicht nur auf eine veränderte Lebenssituation einstellen. Der Wegfall eines vollen Gehaltes ist auch in finanzieller Hinsicht eine Umstellung. Für einen teilweisen Ausgleich sorgt das Elterngeld. Eltern können bis zu 14 Monate nach der Geburt eines Kindes Elterngeld beziehen, um sich stärker der Betreuung ihres Kindes zu widmen. Das Elterngeld soll das verringerte oder ganz wegfallende Einkommen auffangen. Dabei können beide Partner die Bezugsmonate frei untereinander aufteilen. Allerdings kann ein Partner maximal für 12 Monate das volle Elterngeld beantragen, zwei weitere Monate sind möglich, wenn sich auch der andere Partner an der Betreuung beteiligt und Einkommen wegfällt. Alleinerziehende können generell 14 Monate Elterngeld beziehen. Es gibt auch die Möglichkeit, dass Elterngeld über einen längeren Zeitraum (24 bzw. 28 Monate) zu strecken. Die Höhe des insgesamt ausgezahlten Geldes bleibt gleich, allerdings verringert sich die jeweilige monatliche Rate entsprechend.

Wer bei der IKK gesund plus als Arbeitnehmer pflichtversichert ist und keine weiteren beitragspflichtigen Einnahmen erhält, bleibt auch während der Dauer der Elternzeit pflichtversichert. Der besondere Vorteil: Sie zahlen während der Elternzeit keine Beiträge zur Krankenversicherung. Freiwillige Mitglieder zahlen grundsätzlich weiterhin Beiträge, je nach dem aber nur den Mindestsatz.

Weitere Informationen zu Voraussetzungen, zur Berechnung und zu weiteren Details bezüglich Eltergeld und Elternzeit finden Sie in der gleichnamigen Broschüre vom Bundesfamilienministerium, die Sie sich als PDF-Datei herunterladen können.