Grippeschutzimpfung

Besonders im Herbst, Winter und zu Beginn des Frühjahres leiden viele Menschen an einer Erkältung. Bei dieser bleibt es meist bei Schnupfen, Husten oder Heiserkeit. Eine richtige Grippe, auch Influenza genannt, zeigt anfangs zwar dieselben Symptome, doch dann folgen Fieber, Glieder- und Muskelschmerzen sowie manchmal Schüttelfrost. Beugen Sie deshalb mit einer Schutzimpfung vor, um eine solche Erkrankung zu vermeiden.

Der Impfstoff

Die meisten Grippefälle treten zwischen Dezember und April auf. Das Impfen ist allerdings im Oktober oder November ratsam. Da sich das Virus jede Saison verändert, muss der Impfschutz jährlich erneuert werden. Geimpft werden darf nur von einem Arzt und bei vollständiger Gesundheit. Der Impfschutz ist nach sieben bis vierzehn Tagen voll ausgeprägt und bleibt sechs bis zwölf Monate wirksam. Die Grippeschutzimpfung erfolgt seit der Impfsaison 2018/19 ausschließlich mit einem Vierfach-Impfstoff erfolgt. Insbesondere die Älteren über 60 Jahre, Schwangere, Menschen aus Berufsgruppen, die täglich mit vielen Menschen in Kontakt kommen, krankheitsanfällige Kinder sowie bestimmte chronisch Kranke sollten sie keinesfalls versäumen. Nach Expertenmeinung sollten Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die infolge eines Grundleidens gesundheitlich besonders gefährdet sind, ebenfalls nicht auf eine Schutzimpfung verzichten.

CRP-Schnelltest

Sollte es doch zu einem grippalen Infekt kommen, übernimmt die IKK gesund plus in Sachsen-Anhalt weiterhin die Kosten für einen Test, mit dem der Hausarzt in kurzer Zeit feststellen kann, ob es sich tatsächlich um eine Grippe (Virus) oder eine bakterielle Erkrankung handelt. Der CRP-Schnelltest soll vermeiden, dass unnötig Antibiotika verschrieben werden und für den Patienten eine bestmögliche Behandlung gewährleistet wird. Für den Test genügt ein kleiner Stich in den Finger zur Blutentnahme, der mittels Teststreifen direkt in der Arztpraxis durchgeführt wird.