Künstliche Befruchtung

Manchmal ist eine Befruchtung auf natürlichem Wege nicht möglich. Bleibt Ihr Kinderwunsch aus medizinischen Gründen unerfüllt, kann eine künstliche Befruchtung in Anspruch genommen werden. Die IKK gesund plus übernimmt die Kosten dieser Leistung anteilig, wenn die Aussicht auf deren Erfolg besteht.

Sie haben Anspruch auf Leistungen der künstlichen Befruchtung, soweit ein Arzt eine hinreichende Aussicht auf Erfolg feststellt. Leistungen der künstlichen Befruchtung werden von uns zu 50 Prozent übernommen (maximal drei Versuche ohne Schwangerschaft), wenn die Kosten gemäß Behandlungsplan genehmigt wurden. Anspruch auf Sachleistungen besteht nur für verheiratete Versicherte, die das 25. Lebensjahr, jedoch nicht das 40. Lebensjahr (Frauen) bzw. das 50 Lebensjahr. (Männer) vollendet haben. Weiterhin dürfen nur Ei- und Samenzellen der Ehepartner verwendet werden.

Nicht übernommen werden können die Kosten für Arzneimittel auf Privatrezept, private Arztrechnungen sowie private Leistungen, wie zum Beispiel das Einfrieren und Auftauen von Samen- oder Eizellen (Kryokonservierung) sowie die Schlüpfhilfe (Assisted Hatching).

Für eine künstliche Befruchtung, die im Ausland durchgeführt werden soll, gelten besondere Anspruchsvoraussetzungen. Auch die von Ihnen zu tragenden Kosten können in diesen Fällen deutlich höher sein. Sofern eine künstliche Befruchtung im Ausland geplant ist, nehmen Sie bitte unbedingt vor Einleitung entsprechender Maßnahmen Kontakt mit uns auf, damit wir Sie individuell beraten können.