Psychokardiologie

Die Psyche spielt bei Herzerkrankungen eine wichtige Rolle – sowohl im Vorfeld als auch im Verlauf der Herzerkrankung. Sie kann sich zudem negativ auf den weiteren Verlauf der Herzerkrankungen auswirken.

Die Psychokardiologie bietet Patienten mit einer organischen Herzerkrankung und einer gleichzeitig bestehender psychischen Erkrankung im Rahmen einer 7-wöchigen Kurzzeittherapie die Möglichkeit der Behandlung. Die Kurzzeittherapie beinhaltet eine zielgerichtete sowie fachübergreifende Versorgung, mit dem Ziel zur Stärkung und Verbesserung der Lebensqualität, der Eigenverantwortung und des Selbstmanagements.

Kern der Behandlung ist die 7-wöchige Therapie. Diese ist in drei Intervalle eingeteilt. In der ersten Woche erfolgt die Eingangsdiagnostik durch Frau Dr. med. Schirdewahn (Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie) mit Praxissitz in Salzatal und Herrn Dr. Hoffmann (Chefarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie) in der Diakonie Halle. In der zweiten bis sechsten Woche finden im Diakoniewerk Halle die geleiteten Gruppengespräche durch einen Psychotherapeuten sowie Qigong, als Entspannungstechnik, und körperliches Training statt. Die Entspannungs- und Bewegungseinheiten ersetzen keine medikamentöse Behandlung, sie sind jedoch eine wichtige begleitende Therapiemaßnahme. In der der siebten Woche erfolgt ein Abschlussgespräch durch die gleichen Behandler.