Vorsorge-Untersuchungen für Schwangere

Eine umfassende Vorsorge in der Schwangerschaft sorgt dafür, das mögliche Komplikationen rechtzeitig erkannt werden und verfolgt die gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes. Die IKK gesund plus bietet werdenden Müttern ein umfassendes Vorsorgeprogramm. Es besteht in der Regel aus zwölf bis 13 Terminen beim Frauenarzt oder einer Hebamme. Die erste Untersuchung sollten Sie möglichst kurz nach Feststellung der Schwangerschaft wahrnehmen. Die weiteren sind in Abständen von jeweils vier Wochen vorgesehen. In den letzten zwei Schwangerschaftsmonaten haben IKK-versicherte Frauen alle 14 Tage Anspruch auf eine Untersuchung. Alle Untersuchungsergebnisse werden in den Mutterpass eingetragen. Treten Komplikationen auf, ermöglicht die IKK gesund plus der werdenden Mutter selbstverständlich zusätzliche Untersuchungen und übernimmt alle Kosten für eventuell notwendige Behandlungen.

Übrigens: Für Arznei-, Verband- und Heilmittel, die der Arzt aufgrund von Schwangerschaftsbeschwerden verschreibt, müssen IKK-versicherte Frauen keine Zuzahlungen leisten.

Die IKK gesund plus übernimmt die Kosten für Ihren Krankenhausaufenthalt für die Geburt. Dabei sind Sie von den sonst im Krankenhaus üblichen Zuzahlungen befreit. Entscheiden Sie sich für eine Hausgeburt, zahlt die IKK gesund plus für die Betreuung und Geburtshilfe durch eine Hebamme. Nach der Entbindung haben IKK-versicherte Mütter Anspruch auf zwei Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt, und zwar zum einen in der 1. Woche nach der Geburt und zum anderen etwa sechs Wochen, spätestens jedoch acht Wochen nach der Entbindung.

Als zusätzliche Vorsorgeleistungen für Schwangere bezuschussen wir im Einzelfall bei positiver Familienanamnese oder besonders begründeter Indikation folgende ärztliche Untersuchungen: zusätzliche Ultraschalluntersuchungen (sofern keine Leistungen nach den Mutterschaftsrichtlinien) bzw. 3-D oder Farbdoppler-Ultraschall, den Toxoplasmosetest (sofern dieser keine Leistung nach den Mutterschaftsrichtlinien ist), den Triple-Test, die Nackenfaltenmessung sowie die Antikörperbestimmung auf Ringelröteln und Windpocken und den Streptokokkentest. Erstattet werden in diesen Fällen 80 Prozent des Rechnungsbetrages, jedoch insgesamt nicht mehr als 100 Euro je Schwangerschaft.

Darüber hinaus können Sie mit einem Infektionsscreening zwischen der 16. und 24. Schwangerschaftswoche das Risiko einer Frühgeburt verringern. Sie erhalten hierfür in Sachsen-Anhalt auf Anfrage einen Screeningscheck. Dieser wird beim behandelnden Gynäkologen eingereicht. Die Leistung wird über Ihre Gesundheitskarte abgerechnet. Für Versicherte anderer Bundesländer werden die Kosten bis zu einer Höhe von 29 Euro erstattet.