Pressemeldungen 2012

2012-12-13: Exklusives Leistungspaket der IKK gesund plus

Magdeburg. In seiner Sitzung am 13. Dezember 2012 stellte der Verwaltungsrat der IKK gesund plus den Haushaltsplan für das Jahr 2013 fest. Für das laufende Jahr 2012 wurde ein Überschuss an Einnahmen von 55 Mio. Euro erzielt und damit die maximal mögliche Rücklage aufgefüllt. Daher beschloss bereits im Oktober die Selbstverwaltung der Kasse zum neuen Jahr für seine Mitglieder eine Prämie in Höhe von 75 Euro auszuzahlen und damit die Überschüsse an die Beitragszahler zurückzuführen.
Für die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden, Peter Wadenbach und Hans-Jürgen Müller, steht dabei die finanzielle Entlastung der Beitragszahler im Vordergrund. "Daher freuen wir uns, dass nach unserer Entscheidung für alle Teilnehmer des Hausarztprogrammes die Praxisgebühr abzuschaffen, nun auch der Bundestag beschlossen hat, generell alle Versicherten von diesen Aufwendungen zu befreien. Dies rundet zusammen mit der Prämie und unserem attraktiven Bonusprogramm das Vorteilspaket der IKK gesund plus ab", erklärt Peter Wadenbach, Vorsitzender auf Arbeitgeberseite.

Zusätzlich hat der Verwaltungsrat für das Jahr 2013 auch erhebliche Mehrleistungen beschlossen. So übernimmt die IKK gesund plus für Kinder nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel z.B. der Homöopathie. Ebenfalls erfolgt eine Kostenübernahme von osteopathischen Behandlungen. Versicherte der IKK gesund plus können diese Leistungen mit einer ärztlichen Bescheinigung in Anspruch nehmen. Neben dem Anspruch auf Leistungen der künstlichen Befruchtung werden ab 2013 auch zusätzliche Vorsorgemaßnahmen für Schwangere übernommen. Verschiedene Untersuchungen wie Nackenfaltenmessung, der Toxoplasmosetest oder Ultraschalluntersuchungen gehören künftig zum erweiterten Leistungskatalog der Kasse.

Die genannten Exklusivleistungen bilden nur einen Auszug des Zusatzpaketes. "Wir sehen weiterhin als großes Ziel der Solidargemeinschaft, die Qualität der Versorgung für alle Versicherten zu erhöhen. Die vom Verwaltungsrat beschlossenen Satzungsmehrleistungen tragen dazu bei. Generell sehe ich allerdings im Gesundheitssektor noch Effizienzreserven, die Versorgung zu optimieren und dadurch Qualität zu sichern. Daher sollten die Krankenkassen mehr Möglichkeiten erhalten, die Versorgung ihrer Versicherten auch qualitätsorientiert und bedarfsgerecht steuern zu können", erläutert Hans Jürgen Müller, Vorsitzender auf Arbeitnehmerseite, die Intention der Selbstverwaltung.

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2012-10-11: Abschaffung der Praxisgebühr, Prämienausschüttung und zusätzliche Leistungen

Magdeburg. Die IKK gesund plus zahlt ihren Mitgliedern für 2013 eine Prämie und erweitert erheblich ihr Leistungsangebot. Dies beschloss der Verwaltungsrat der Kasse in seiner Sitzung am 11. Oktober in Magdeburg.

Die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden, Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach, sehen in diesem Beschluss ein deutliches Zeichen zur Entlastung der Versicherten. Nachdem bereits im Laufe des Jahres die Wirtschaftskraft der IKK gesund plus bestätigt wurde und eine Auszeichnung mit dem Focus Money-Siegel "Beste Finanzkraft" erfolgte, hat der Verwaltungsrat an einem umfangreichen "Vorteilspaket" gearbeitet. Im Vordergrund steht die finanzielle Entlastung der Beitragszahler. "Wir werden zum Stichtag 1. Mai des Jahres 2013 allen beitragszahlenden Mitgliedern eine Prämie von 75 Euro auszahlen", erläutert Hans-Jürgen Müller, Verwaltungsratsvorsitzender auf Arbeitnehmerseite. "Darüber hinaus brauchen unsere Versicherten künftig keine Teilnahmegebühr für das Hausarztprogramm zu entrichten. Damit entfällt die Praxisgebühr beim Besuch eines Arztes", so Müller. Generell sehen Müller und Wadenbach allerdings noch große Baustellen in der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). "Der Einheitsbeitrag ist abzuschaffen und die Beitragsautonomie jeder einzelnen Krankenkasse wiederherzustellen. Wenn die Finanzierungsbasis auf breitere Schultern verteilt würde, könnte die Praxisgebühr generell abgeschafft werden. Sofern in den nächsten Jahren die erwarteten Kostensteigerungen eintreten, gehen diese aufgrund der aktuell-politischen Ausrichtung zu Lasten der Versicherten, die diese Ausgaben allein finanzieren müssen. Da sehen wir deutlichen Handlungsbedarf."

Weiterhin sehen die beiden Vorsitzenden die Qualität der Versorgung als wichtigste Aufgabe der Solidargemeinschaft. "Daher haben wir auch etliche Satzungsmehrleistungen im Sinne unserer Versicherten aktuell verabschiedet", so Peter Wadenbach. "Dazu zählen unter anderem Mehrleistungen für Kinder, Kostenübernahme für osteopathische Behandlungen, künstliche Befruchtungen oder zusätzliche Vorsorgeleistungen für Schwangere." Ihr attraktives Bonusprogramm wird die IKK gesund plus ebenfalls beibehalten. "Über den Gesundheitsbonus im individuellen Bonussystem "IKK aktiv plus" kann jeder Versicherte extra profitieren. Über 100.000 unserer Versicherten nutzen bereits diesen Service der doppelten Belohnung. Zum einen stützen sie aktiv ihre Gesundheit und belohnen sich zum anderen mit einem finanziellen Bonus, der weit über Prämien anderer Krankenkassen hinaus geht," erläutert Wadenbach.

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2012-08-14: IKK gesund plus spricht sich für Abschaffung der Praxisgebühr aus

In der zwischen Regierung und Gesundheitsministerium neu entfachten Diskussion um die Praxisgebühr sprechen sich die Verwaltungsratsvorsitzenden der IKK gesund plus, Peter Wadenbach und Hans-Jürgen Müller, für eine Abschaffung aus.
"Die Politik würde ein wichtiges Zeichen setzen, wenn sie jetzt auf eine rasche Umsetzung drängt und das Ärgernis Praxisgebühr abschafft" so Hans-Jürgen Müller. Hierbei hat Müller insbesondere die Versicherten im Blick, denn eine aktuelle Emnid-Umfrage ergab: "Mehr als 77 Prozent der Bevölkerung stehen der Praxisgebühr mehr als ablehnend gegenüber und wollen diese nicht mehr zahlen."
Als unhaltbar stuft ebenfalls Peter Wadenbach die Praxisgebühr ein: "Die gewollten Steuerungseffekte hinsichtlich einer Vermeidung von unnötigen Arztbesuchen wurden mit der seit 2004 eingeführten Regelung verfehlt. Vielmehr steigen die Arztbesuche in Deutschland in den letzten Jahren stetig an." Vom Wegfall der Praxisgebühr würden laut Wadenbach alle Seiten profitieren: "Die Versicherten sparen und auf der Seite der Ärzte würde ein großer Teil der jetzigen Bürokratie entfallen."

Abschließend betonen beide Vorsitzenden, dass die Abschaffung der Praxisgebühr im Hinblick auf die Finanzreserven in der GKV zu keiner Einschränkung der ärztlichen Versorgung für die Versicherten führen würde und sofort umsetzbar ist.

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2012-07-27: IKK gesund plus wird beste Finanzkraft bescheinigt

Magdeburg. Die IKK gesund plus erwirtschaftete auch im ersten Quartal des Jahres 2012 einen Überschuss an Einnahmen von über 17 Millionen Euro. Dies stellte der Verwaltungsrat der Kasse in seiner Sitzung am 26. Juli fest. Damit setzt sich der Trend aus 2011 auch im laufenden Jahr fort. Wie die beiden Vorsitzenden, Peter Wadenbach und Hans-Jürgen Müller, weiterhin berichten, wurde die Kasse aktuell mit dem Focus Money-Siegel "Beste Finanzkraft" ausgezeichnet. Dafür prüfte das Deutsche Finanz-Service Institut in Köln (DFSI) in sieben Bereichen die Wirtschaftskraft der IKK gesund plus. Im Gesamtergebnis konnte die beste Rating Note "extrem stark" erreicht werden.
Nach Ansicht von Wadenbach und Müller ist dieses Ergebnis ein Zusammenspiel vieler Faktoren. "So können wir für das laufende Jahr bereits über 13.000 neue Versicherte in unserer Versichertengemeinschaft begrüßen. Die Solidität einer Kasse zeigt sich schließlich auch in der Mitgliederentwicklung. Da haben wir seit 2007 über 20 Prozent Versicherte dazu gewonnen und letztlich ebenfalls ein Siegel für die beste Mitgliederentwicklung erhalten", betont Müller.

Eine weitere Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg sieht Peter Wadenbach in der sparsamen Verwaltung. "Der Anteil der Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben für 2011 beträgt bei der IKK gesund plus nur 4,55 Prozent während der Durchschnitt aller Krankenkassen bei 5,26 Prozent liegt. Das heißt, für die Administration werden bei uns statt im Durchschnitt 135 Euro, nur 95 Euro pro Versicherte ausgegeben. Auch damit sind wir Spitzenreiter und haben das Siegel „niedrigste Verwaltungskosten" über Focus Money erhalten".

Durch die aktuelle Finanzsituation und Mitgliederentwicklung, sowie die insgesamt sieben Auszeichnungen über "Focus Money" sehen sich die Vorsitzenden des Verwaltungsrates der IKK gesund plus in ihrem eingeschlagenen Weg auch für die Zukunft bestätigt.

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2012-07-23: Selbsthilfeförderung mit 500.000 Euro

Magdeburg. In diesem Jahr unterstützte die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) "Selbsthilfeförderung der Gesetzlichen Krankenversicherung in Sachsen-Anhalt" im Rahmen der kassenartenübergreifenden Förderung die örtlichen Selbsthilfegruppen, Selbsthilfekontaktstellen sowie Selbsthilfeorganisationen mit insgesamt 537.465 Euro. Diese Summe wurde von den in der ARGE tätigen Krankenkassen gemäß § 20 c SGB V gemeinsam und unabhängig von deren eigenen Fördermaßnahmen der Selbsthilfe zur Verfügung gestellt.

Trotz der hohen Fördersumme durch die gesetzlichen Krankenversicherer in Sachsen-Anhalt ist der Gesamtbedarf der Selbsthilfeförderung allerdings nicht gedeckt. So wurden die von den Selbsthilfeeinrichtungen beim Land beantragten und eingeplanten Fördermittel in diesem Jahr nicht bewilligt. Laut Aussage Uwe Schröders, Vorstand der IKK gesund plus, ist "eine alleinige Förderung der Selbsthilfe durch die GKV, unter Registrierung einer nur gelegentlichen Unterstützung durch die Kommunen, für den Gesamtbedarf an Selbsthilfeförderung in Sachsen-Anhalt nicht ausreichend. Die Förderung der Selbsthilfe ist eine gesamtgesellschaftliche und damit eine Gemeinschaftsaufgabe aller Sozialversicherungsträger, der öffentlichen Hand sowie der privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Deshalb darf die Stärkung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe durch die gesetzlichen Krankenkassen und ihren Verbänden nicht zu einem Rückzug anderer verantwortlicher Kostenträger führen."

Die überwiegend ehrenamtliche Selbsthilfe ist eine wichtige und notwendige Ergänzung der professionellen Angebote im gesundheitlichen Versorgungsbereich. Daher sichert die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung der Krankenkassen die Basisfinanzierung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe. Des Weiteren wird durch die ARGE die strukturelle Entwicklung der Selbsthilfe unterstützt. Die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung kann durch örtliche Selbsthilfegruppen und Selbsthilfekontaktstellen sowie durch Selbsthilfeorganisationen auf Bundes- und Landesebene beantragt werden. Bei der ARGE "Selbsthilfeförderung der GKV in Sachsen-Anhalt" gingen 2012 insgesamt 874 Anträge von Selbsthilfekontaktstellen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfegruppen ein. Davon konnten 861 Anträge positiv beschieden werden. Die Antragstellung für das nächste Jahr ist bis zum 31. Januar 2013 bei den Krankenkassen möglich. Die notwendigen Formulare für die Pauschalförderung werden im letzten Quartal dieses Jahres an die Antragsteller versandt oder stehen auf den Internetseiten der Krankenkassen zur Verfügung.

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Verbände der Krankenkassen in Sachsen-Anhalt.
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2012-06-25: Keine fehlerhaften Karten bei der IKK gesund plus

Magdeburg. Die IKK gesund plus kann für über 250.000 ihrer Versicherten, die bereits mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte versorgt worden, Entwarnung geben. "Die von uns herausgegebenen eGKen sind durch die Gematik validiert, entsprechen vollumfänglich den Spezifikationen und enthalten keine Sicherheitslücke", bestätigt Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus.
In verschiedenen Medien wurde in den letzten Tagen berichtet, dass bei 55 Krankenkassen insgesamt etwa 2 Millionen elektronische Gesundheitskarten ausgeliefert wurden, die aufgrund einer fehlerhaften PIN ein mögliches Sicherheitsrisiko darstellen. Laut Schröder kann die geschilderte Problematik für die IKK gesund plus ausgeschlossen werden, "da die Produktion der neuen Gesundheitskarten ausschließlich über einen anderen Dienstleister organisiert ist".

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2012-06-15: IKK gesund plus erreicht beim TÜV-Siegel 2012 "sehr gut"

Magdeburg. Die IKK gesund plus bestätigte bereits zum vierten Mal ihren besonders guten Kundenservice. Dazu wurde die Krankenkasse mit Sitz in Magdeburg vom TÜV Saarland mit dem Siegel "TÜV Service tested" ausgezeichnet. Dieses Siegel wird an Unternehmen, die beim Service besondere Leistungen erzielen, verliehen. Zur Zertifizierung nutzte der TÜV Saarland die Ergebnisse der M+M Kundenbefragung, die die IKK gesund plus im Frühjahr 2012 mit 813 Versicherten in Auftrag gegeben hatte und prüfte diese mittels Kontrollstichproben in Form von über 300 weiteren Interviews. Die Mitglieder der Kasse mussten Faktoren wie Sympathie, Erreichbarkeit, Freundlichkeit, Leistungen- und Serviceangebote, sowie fachliche Kompetenz ihrer Krankenkasse bewerten. Im Ergebnis beider Kundenbefragungen wurde die Kundenzufriedenheit vom TÜV Saarland erstmals mit dem Gesamturteil "sehr gut" bescheinigt. Die IKK gesund plus darf diese Auszeichnung nun für zwei Jahre für sich in Anspruch nehmen.

"Das hervorragende Ergebnis zeigt, dass unsere Leistungs- und Serviceorientierung vom Kunden bestätigt wird", hebt Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, hervor. "Wir werden von unseren Versicherten nicht nur als Krankenkasse mit der höchsten Prämie für Gesundheitsaktivitäten wahrgenommen sondern auch als hervorragender Dienstleister, dass freut uns besonders" betont Schröder.
Auch der TÜV Saarland lobt die IKK gesund plus. "Eine hohe Kundenzufriedenheit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Mit dem TÜV-Siegel zeichnen wir nur Unternehmen aus, die bei der Kundenzufriedenheit herausragende Leistungen erzielen", sagt Franz-Josef Lauer, Vorstandsvorsitzender des TÜV Saarland. Der TÜV Saarland ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Markt- und Sozialforscher. Er misst bundesweit die Servicequalität und analysiert die Kundenzufriedenheit für Unternehmen.

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2012-05-10: IKK gesund plus zahlt Überschuss als Gesundheitsbonus

Magdeburg. Der Verwaltungsrat der IKK gesund plus hat bereits Anfang des Jahres entschieden einen doppelten Gesundheitsbonus auszuzahlen! Damit erhalten alle Versicherten der Krankenkasse im Rahmen des Bonusprogramms IKK aktiv plus die Möglichkeit, eine Prämie von bis zu 600 Euro für die in 2012 erbrachten Leistungen zu erhalten.
Die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden, Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach, reagieren daher verwundert über die Anfrage des Bundesversicherungsamtes nach Prämienauszahlung und der damit verbundenen gesundheitspolitischen Äußerungen der Unionsfraktion. "Wir sind sehr zufrieden mit unserer positiven Finanzentwicklung und diese soll auch von Nachhaltigkeit geprägt sein. Überschüsse kommen aber auf jeden Fall unseren Versicherten zugute. Mit unserem doppelten Gesundheitsbonus setzen wir daher ein deutliches Zeichen, was weit über die geforderten Prämienzahlungen hinaus geht", erläutert Peter Wadenbach. Laut Hans-Jürgen Müller "profitiert jeder Versicherte extra über den Gesundheitsbonus. Alle Familienmitglieder erhalten für gesundheitsbewusstes Verhalten einen doppelten Bonus. Bei Familien mit mehreren Kindern sind dies im Durchschnitt über 500 Euro. Damit zahlen wir weitaus mehr als die laut "FAZ" vom Bundesversicherungsamt vorgeschlagene Prämie von 60 Euro im Jahr".
Dennoch betonen Wadenbach und Müller weiterhin eine solide Finanzpolitik zu betreiben. "Unser Haushalt für 2012 ist bereits mit dem Bundesversicherungsamt abgestimmt. Steigende Ausgaben für Krankenhäuser, Medikamente und Arzthonorare birgen bei gleichzeitiger Ankündigung der Regierung, den Bundeszuschuss zu kürzen, finanzielle Risiken. Wir haben unseren Versicherten die Garantie gegeben, bis 2014 auf einen Zusatzbeitrag zu verzichten. Dieses Versprechen möchten wir auch bei wirtschaftlich schlechteren Bedingungen einhalten und werden daher keine zusätzlichen Prämien mit der "Gießkanne" verteilen".

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2012-04-28: IKK gesund plus deckt steigenden Abrechnungsbetrug auf

Magdeburg. Die Anzahl von Hinweisen auf Abrechnungsbetrug ist in den letzten beiden Jahren deutlich gestiegen. Dies stellte der Verwaltungsrat der IKK gesund plus im aktuellen Bericht zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen fest.
Wie die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden, Peter Wadenbach und Hans-Jürgen Müller, berichten, hat sich die Anzahl der angezeigten Schadensfälle für die Jahre 2010/2011 nahezu verdoppelt. Bei insgesamt 118 Verfehlungen wurden 0,2 Mio. Euro Schadenersatz realisiert. Dabei wurden in allen Abrechnungsbereichen Betrugsfälle aufgedeckt. Am stärksten ist das Fehlverhalten in den Leistungsbereichen Heilmittel, Ärzte, Arzneimittel und Krankenhäuser verbreitet. In einem speziellen Fall wurden Medikamente im Wert von über 100.000 Euro regelwidrig abgerechnet.
Laut Wadenbach "ist die gestiegene Zahl der aufgedeckten Betrugsfälle auch auf die besseren Recherchemethoden zurückzuführen. Die Zusammenarbeit der Krankenkassen bei der Bekämpfung von Fehlverhalten und Abrechnungsbetrug wurde in den letzten Jahren deutlich intensiviert." Dennoch lässt sich die Dunkelziffer der Schadensfälle nur schwer ermitteln.
"Die Zeche für die unaufgedeckten Betrugsfälle zahlen am Ende die Beitragszahler - die Versicherten der Krankenkassen. Durch derartiges Fehlverhalten verursachte Kosten für ärztliche Leistungen, Heilmittel oder Medikamente müssen letztlich über höhere Beiträge finanziert werden," fügt Müller mahnend hinzu.

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2012-04-20: IKK gesund plus setzt auf Prävention

Magdeburg. Die IKK gesund plus setzt den eingeschlagenen Weg zur Intensivierung von Prävention und betrieblicher Gesundheitsförderung fort. Dies unterstrich der Verwaltungsrat der IKK gesund plus in seiner gestrigen Sitzung.
Nachdem sich die christlich-liberale Bundesregierung bis 2013 zum Ziel gesetzt hat, mit einer Präventionsstrategie neue Impulse für eine Stärkung der Gesundheitsförderung zu schaffen, greift die IKK gesund plus das Thema zum einen für eine Zwischenbilanz auf, zum anderen aber auch um den eingeschlagenen Weg zielgerichtet fortzusetzen.

Wie die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden Peter Wadenbach und Hans-Jürgen Müller berichteten, konnte die IKK gesund plus bereits in den vergangenen Jahren einige Präventionsprojekte erfolgreich umsetzen. So haben allein im Jahr 2010 mehr als 41.000 Versicherte über das individuelle Bonusprogramm IKK aktiv plus einen Bonus erhalten. Dabei werden Aktivitäten zur primären Prävention wie Zahnvorsorge, Krebsvorsorge, Vorsorgeimpfungen, aber auch die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten honoriert. Zusätzlich besuchten über 14.000 Versicherte Präventionskurse wie Wirbelsäulengymnastik, Pilates, Yoga oder autogenes Training. Die steigende Attraktivität von Präventionsmaßnahmen zeigt sich in der enormen Nachfrage insbesondere beim individuellen Bonusprogramm. Für 2012 wurden bis zum März bereits über 56.000 neue Bonushefte abgefragt.

In der betrieblichen Gesundheitsförderung sehen Wadenbach und Müller die IKK gesund plus sogar in einer Vorreiterrolle. "In Sachsen-Anhalt sind wir mit unseren Projekten federführend", so Wadenbach. 517 betriebliche Maßnahmen und Projekte, darunter 154 in Großunternehmen und Einrichtungen mit mehr als 100 Mitarbeitern, wurden von der IKK gesund plus in 2011 betreut. Darunter finden sich unter anderen die Stadtverwaltung Halle, Enercon Magdeburg, die Dieringer GmbH aus Halle oder das Jugendgemeinschaftswerk e.V. in Bremen-Nord. Aktuell wurde im März 2012 ein gemeinsames Projekt mit dem Universitätsklinikum Magdeburg auf den Weg gebracht. Ziel ist es, in den kommenden Monaten über vielfältige Initiativen und Programme zur intensiven und nachhaltigen Gesundheitsförderung von über 4.000 Beschäftigten beizutragen.

Laut Müller geht es bei derartigen Projekten darum, "das persönliche Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern sowie den Krankenstand zu verringern. Allerdings spielen auch betriebswirtschaftliche Aspekte eine wichtige Rolle. Neben den positiven Effekten für das Unternehmen allein über Einsparungen für Lohn- bzw. Produktionsausfallkosten verringern sich die Leistungsausgaben für die Versicherten bei der IKK gesund plus um bis zu 25 Prozent. So ist neben den positiven gesundheitlichen Wirkungen für jeden einzelnen Teilnehmer auch der betriebswirtschaftliche Nutzen für alle Beteiligten enorm." Unabhängig vom gesundheitspolitischen Vorhaben der Bundesregierung setzen Wadenbach und Müller weiterhin „auf einen Ausbau der Prävention und Gesundheitsförderung bei der IKK gesund plus“.

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2012-03-08: Gesundheitsförderungsprojekt im Universitätsklinikum Magdeburg

Ein weiterer Schritt zur Förderung der Gesundheit der Beschäftigten ist getan! Mit dem heutigen Vertragsabschluss des Projektes "Gesunde Universitätsmedizin Magdeburg" durch den Ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums Magdeburg A.ö.R., Dr. Jan L. Hülsemann, und der Kaufmännischen Direktorin Veronika Rätzel sowie dem Dekan der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter, und Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, geht die Universitätsmedizin Magdeburg einen großen Schritt voran. Bereits seit mehr als einem Jahr werden vielfältige Maßnahmen und Angebote der Gesundheitsprävention durchgeführt. "Wir wollen, dass mittelfristig möglichst alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von bedarfs- und zielorientierten Maßnahmen des Gesundheitsmanagements profitieren. Für diese anspruchsvolle Aufgabe brauchen wir Partner, die unsere Vorhaben unterstützen", so Dr. Hülsemann. Ziel des gemeinsamen Projektes zur betrieblichen Gesundheitsförderung mit der IKK gesund plus ist es, in den kommenden Monaten und Jahren über vielgestaltige Initiativen und Programme zur intensiven und nachhaltigen Gesundheitsförderung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Magdeburg AöR und der Medizinischen Fakultät der OvGU Magdeburg beizutragen.

Wer unter körperlicher Belastung oder viel im Stehen arbeiten muss, kämpft nahezu zwangsläufig mit Ermüdungs- und Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates. Hinzu kommen typische Stressbelastungen aus Schicht- und Nachtdienst. Doch mit der Wahrnehmung dieser Probleme und gezielten Maßnahmen kann so manche ungeliebte Begleiterscheinung des Arbeitsalltages umgangen oder auch beseitigt werden. Wie das geht, erfahren die rund 4.000 Beschäftigten der Universitätsmedizin Magdeburg im Rahmen des zunächst bis 2016 angelegten Projektes zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Vorgesehen sind unter anderem auf individuelle Bedürfnisse abgestimmte Angebote zur Gesundheitsprävention und zur Gesunderhaltung.

Ausgehend von der Arbeitsunfähigkeitsanalyse und einer Mitarbeiterbefragung werden sukzessiv alle Kliniken und Institute in das Vorhaben einbezogen. Dabei geht es nicht vorrangig um die Reduzierung des Krankenstandes, sondern um die Verbesserung des persönlichen Wohlbefindens der Beschäftigten. Für den Dekan der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr. Rothkötter, sind die Beschäftigten und deren Arbeitszufriedenheit "ein entscheidender Faktor für die Qualität der medizinischen Versorgung". Für Dr. Hülsemann und Veronika Rätzel "stellen gesunde und zufriedene Mitarbeiter eine wichtige Voraussetzung für die weitere positive Entwicklung der Universitätsmedizin Magdeburg dar."

"Die Gesundheitsförderung muss bei den Bedürfnissen der Mitarbeiter ansetzen und soll deren gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz lösen. Natürlich spielen hier auch die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter eine große Rolle", erläutert Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, das Vorhaben. "Sie selbst bestimmen nämlich im Rahmen einer Bedarfsanalyse, woran sich die Angebote orientieren sollen. Davon ausgehend können den Beschäftigten gezielte Angebote wie moderne Gesundheitsscreenings, Optimierung der Arbeitsplätze, praxisnahe Beratungen oder Gesundheitskurse angeboten werden". Darin liege nach Aussagen von Schröder das grundlegende Erfolgsrezept der IKK-Gesundheitsförderung: Die Teilnehmer zu motivieren, selbst für ihre Gesundheit aktiv zu werden, ganz besonders am Arbeitsplatz.

Dass solche Programme zur betrieblichen Gesundheitsförderung nachhaltigen Erfolg haben, kann die IKK gesund plus an zahlreichen Beispielen belegen. In über 2.000 Betrieben, darunter 250 Großunternehmen und Verwaltungseinheiten, wurden bereits ähnliche Projekte unter der Marke "IKKimpuls" durchgeführt.

Für weitere Rückfragen zum Projekt stehen Evelin Konrad, Koordinatorin für Betriebliches Gesundheitsmanagement des Universitätsklinikums Magdeburg (Tel.: 0391 67-21235), sowie die Projektverantwortlichen seitens der IKK gesund plus, Dr. Olaf Haase (0391 2806-2101) und Doreen Steinforth (Tel.: 0391 2806-2115) gern zur Verfügung.

2012-02-13: Azubi-Attacke 2012 verlängert

2012-02-13: Azubi-Attacke 2012 verlängert

Die Azubi-Attacke ist eine der wichtigsten Ausbildungsplatz-Initiativen für Sachsen-Anhalt! Das beweisen auch in diesem Jahr wieder die eindrucksvollen Zahlen der Aktion, die bereits zum 11. Mal von der IKK gesund plus und radio SAW organisiert wurde. Mit fast 5.000 freien Ausbildungsplätzen ist die Azubi-Attacke eine wichtige Informationsquelle und umfangreiche Plattform für freie Ausbildungsplätze in der Region geworden. Neben der Darstellung im Internet konnten viele Unternehmen ihre Lehrstellen zugleich im Radioprogramm vorstellen.

radio SAW-Geschäftsführer und Programmdirektor Mario A. Liese: "Wir wollen mit der Azubi-Attacke den Kontakt zwischen Unternehmen und jungen Leuten erleichtern und freuen uns, wenn wir bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einem Auszubildenden helfen können." Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus: "Die Azubi-Attacke entwickelt sich mittlerweile auch als wichtige Initiative für Unternehmen der Region, um Ausbildungsplätze qualitativ hochwertig besetzen zu können."

Von Mitte Januar bis Mitte Februar konnten über die Azubi-Attacke 4.965 freie Ausbildungsplätze aufgespürt werden. 621 Unternehmen und 33 Schulen beteiligten sich an der Aktion und meldeten ihre freien Lehrstellen. 2.174 junge Menschen interessierten sich bislang für die Ausbildungsplätze. Die Liste aller Ausbildungsplatzangebote steht Jugendlichen noch bis zum 31. März im Internet unter www.radiosaw.de zur Verfügung. Die Azubi-Attacke ist sowohl für Unternehmen als auch für Jugendliche kostenlos!

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2012-02-13: IKK gesund plus zahlt Überschuss als Gesundheitsbonus

2012-02-13: IKK gesund plus zahlt Überschuss als Gesundheitsbonus

Magdeburg. Die IKK gesund plus verdoppelt ihren Gesundheitsbonus! Damit erhalten alle Versicherten der Krankenkasse im Rahmen des Bonusprogramms IKK aktiv plus die Möglichkeit, eine Prämie von bis zu 600 Euro für die in 2012 erbrachten Leistungen zu erhalten.
Die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden, Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach, setzen damit ein deutliches Zeichen zur Entlastung der Versicherten. "Gesundheitsminister Bahr fordert von den Krankenkassen, Überschüsse an die Mitglieder auszuzahlen. Dies setzen wir bereits um und gehen sogar einen Schritt weiter", erklären Müller und Wadenbach. "Wir zahlen keine Prämien an die Mitglieder sondern über den Gesundheitsbonus kann jeder Versicherte extra profitieren. Alle Familienmitglieder erhalten für gesundheitsbewusstes Verhalten einen doppelten Bonus. Bei Familien mit mehreren Kindern sind dies im Durchschnitt über 500 Euro. Damit zahlen wir weitaus mehr als andere Krankenkassen aus", so die beiden Vorsitzenden.
Allerdings sind Müller und Wadenbach etwas verwundert über die Forderungen von Gesundheitsminister Bahr. "Wenn 16 Milliarden Überschuss im Gesundheitssystem sind, dann sollte der Beitrag für den Gesundheitsfonds gesenkt werden. Somit würden alle Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen eine Entlastung verspüren und der Gesundheitsminister bräuchte keine Forderungen stellen“, erläutert Wadenbach. Müller fügt hinzu: "Unsere positive Finanzentwicklung ist von Nachhaltigkeit geprägt. Überschüsse kommen auf jeden Fall unseren Versicherten zugute. Wir haben deshalb die Garantie gegeben, bis 2014 auf einen Zusatzbeitrag zu verzichten. Dieses Versprechen möchten wir auch bei wirtschaftlich schlechteren Bedingungen einhalten können".

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