Pressemeldungen 2013

2013-12-18: IKK gesund plus baut Prävention weiter aus

Magdeburg. In seiner heutigen Sitzung stellte der Verwaltungsrat der IKK gesund plus den Haushaltsplan für das Jahr 2014 fest. Für das laufende Jahr 2013 wurde ein Überschuss an Einnahmen erzielt. Zusätzlich wurde beschlossen, auch weiterhin stärker in die Prävention zu investieren. Im Fokus steht dabei für die beiden Vorsitzenden, Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach, im Rahmen des individuellen Bonusprogramms die Versicherten finanziell deutlich zu entlasten. Danach können IKK-Versicherte in 2014 bis zu 600 Euro Bonus für ihre Gesundheitsmaßnahmen und Sportaktivitäten erhalten.

Damit setzt die IKK gesund plus auch ein deutliches Zeichen gegen den angeblichen Trend der Krankenkassen, weniger Geld für Prävention und Gesundheitsförderung auszugeben. Hans-Jürgen Müller, Vorsitzender auf Arbeitnehmerseite, spricht sich dafür aus, "dass die Krankenkassen ihre zielgerichteten Angebote für Individualprävention nicht nur beibehalten sondern ausbauen dürfen, um die Eigenverantwortung der Versicherten zu erhöhen". Zusätzlich betont Peter Wadenbach, Vorsitzender auf Arbeitgeberseite, "dass sich die IKK gesund plus dafür einsetzt, die Bedeutung der Betrieblichen Gesundheitsförderung in kleineren und mittleren Unternehmen weiter zu steigern. Bereits in 2013, so Wadenbach, wurden die vom Bundesministerium für Gesundheit empfohlenen Ausgaben mit 2,56 Euro pro Mitglied für diesen Bereich von der IKK verdoppelt."

Die beiden Vorsitzenden betonen noch mal deutlich, auch weiterhin auf eine seriöse und nachhaltige Finanzpolitik bauen zu wollen. Die aktuellen politischen Bestrebungen, dass die Krankenkassen künftig wieder einen einkommensunabhängigen individuellen Beitragsanteil erheben dürfen, werden positiv gesehen. Negativ sehen die Vorsitzenden, dass künftige Kostensteigerungen einseitig von den Versicherten finanziert werden sollen. "Deshalb wird eine vollständige Rückkehr zur paritätischen Finanzierung gefordert", formuliert Müller.

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2013-10-18: IKK gesund plus beschließt Verdoppelung des Bonus

Magdeburg. Der Verwaltungsrat der IKK gesund plus beschloss in seiner gestrigen Sitzung eine Verdoppelung des Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten. "Unseren finanziellen Spielraum wollen wir unter anderem für die Steigerung der Attraktivität unseres individuellen Bonusprogramms einsetzen, um Versicherte deutlich zu entlasten", so die beiden Vorsitzenden, Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach. Darüber hinaus möchte der Verwaltungsrat der Kasse 2014 den Fokus auf den Ausbau der Patientenbetreuung legen.

Aktuell zahlt die IKK gesund plus bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Prämie aus: Neumitglieder, welche sich bis zum 1. Oktober 2013 bei der Krankenkasse versichert haben, profitieren von dieser Entscheidung und erhalten einen Bonus in Höhe von 50 Euro. Allen anspruchsberechtigten Mitgliedern wird ab Ende Oktober ein persönlicher Verrechnungscheck zugesendet, den der Empfänger bei seinem zuständigen Geldinstitut einlösen kann. Voraussetzung dafür ist, dass der Versicherte selbst Beitragszahler ist. In der ersten Hälfte des Jahres hatte die IKK gesund plus eine Prämie von 75 € an alle Mitglieder ausgezahlt. Stichtag dafür war der 1. Mai 2013.

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2013-09-13: Mit dem "Check-up 35" vorsorgen

Magdeburg. Mit 35 Jahren fühlen sich fast alle Menschen gesund und leistungsfähig. Sie müssen sich um ihre Gesundheit kaum Sorgen machen und sehen deshalb eine Arztpraxis eher selten von innen. Da ist es verständlich, dass sie nicht unbedingt an die von der gesetzlichen Krankenversicherung angebotenen Vorsorgeuntersuchungen denken. Aber einige Erkrankungen beginnen eben ohne Anzeichen, unbemerkt und schleichend.
Gesundheitsminister Norbert Bischoff betont, dass Vorsorgeuntersuchungen ein Beitrag sind, um Krankheiten zu erkennen. Wenn die Therapie rechtzeitig ansetze, erhöhen sind die Heilungschancen entscheidend. "Wenn sich die Menschen mit 35 in der Mehrzahl jung, dynamisch, kerngesund fühlen", so der Minister, "ist das gut so. Immerhin liegen noch über 30 Jahre Berufsjahre vor ihnen. Um diese Gesundheit auch zu erhalten, ist Vorsorge wichtig." Der Minister verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass chronische oder schwere Krankheitsverläufe vielfach Gründe für eine vorzeitige Verrentung sind. Die Wechselwirkung zwischen Arbeitswelt und Gesundheit werde am 21. November auf der 6. Landesgesundheitskonferenz unter dem Titel "gesund arbeiten, gesund leben" erörtert.

Dr. Jörg Tonn, niedergelassener Hausarzt in Magdeburg, weiß aus der Praxis: "Wenn hier in Sachsen-Anhalt die Häufigkeit der Herz-Kreislauferkrankungen und auch die Sterblichkeit daran höher ist als das im Bundesdurchschnitt der Fall ist, wenn im Land die Zahl der Diabetiker vom Typ 2 - also dem erworbenen Diabetes - stetig wächst, dann ist das für mich als Arzt ein Alarmzeichen. Ich appelliere deshalb besonders an die Menschen, die selten zum Arzt gehen. Ein hoher Blutdruck tut erst einmal nicht weh und auch die Anzeichen für einen beginnenden Diabetes sind sehr diskret und schleichen sich vom Patienten meist unbemerkt ein. Ich frage deshalb meine Patienten ab dem 35. Lebensjahr aktiv, biete ihnen den "Check-up 35" an und frage auch nach dem Impfausweis, um zu prüfen, ob alle Impfungen erfolgt sind."

Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt, Dr. Burkhard John, bekräftigt den Appell seines Kollegen. "Mit unserer jährlichen Präventionskampagne machen wir die Öffentlichkeit nun schon seit einigen Jahren auf die kostenfreien Untersuchungen aufmerksam. Wir unterstützen damit die niedergelassenen Ärzte bei der Ansprache ihrer Patienten. Mit den Medien arbeiten wir ebenfalls zusammen, um den Gedanken der Vorsorge besser zu transportieren. Wenn eine Erkrankung erst einmal manifest ist, können wir nur noch etwas gegen das Fortschreiten tun, aber die Lebensqualität der Menschen ist dann schon eingeschränkt und die Kosten steigen. Deshalb auch mein Aufruf an die Gesunden, mit dem "Check-up 35" selbst Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Mit dem sogenannten Recall-System, das in die Arztsoftware fast aller Anbieter integriert ist, hat der Arzt außerdem ein Instrument in der Hand, mit dem er Patienten auch an diese alle zwei Jahre mögliche Untersuchung erinnern kann."

Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, sieht über die Vorsorgeuntersuchung auch die Möglichkeit, nicht nur Krankheiten früher zu erkennen, sondern die Patienten auch mit entsprechenden Gesundheitsangeboten präventiv zu versorgen. "Wir können unsere Versicherten nur ermuntern, das Angebot des kostenfreien "Gesundheits-Check-up" zu nutzen. Insbesondere ab dem 35. Lebensjahr sind einige Untersuchungen für den Erhalt der gewohnten Lebensqualitat dringend zu empfehlen. Aus diesem Grund haben wir im Hausarztprogramm den erweiterten "Check-up-Plus" beschlossen. Zusätzliche Untersuchungen geben dabei frühzeitig den Hinweis auf be- oder entstehende chronische Krankheiten, Stoffwechselstörungen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Des Weiteren kann der Hausarzt Gesundheitskurse verordnen. Über Gesundheitsberater unserer Kasse können dann weitere Präventionsmaßnahmen abgestimmt werden. Ein "Rundum-Paket", das die Versicherten künftig hoffentlich noch stärker in Anspruch nehmen."

Der "Check-up 35" wurde 1989 in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Jeder Versicherte ab dem 35. Lebensjahr kann diese Leistung alle zwei Jahre kostenfrei erhalten. In Sachsen-Anhalt sind es nur 43 Prozent der Anspruchsberechtigten, die die kostenfreie Leistung wahrnehmen.

Neben dem umfassenden Gespräch führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch, den so genannten Ganzkörperstatus. Im Zusammenhang mit den Ergebnissen bestimmter Parameter der Laboruntersuchung bespricht der Arzt das Ergebnis abschließend mit dem Patienten. Er wird ihn bei Bedarf darauf hinweisen, wie wichtig Lebensstil, Ernährung und Bewegung für die Gesunderhaltung sind und wird dem Patienten dazu entsprechende Tipps und Anregungen geben.

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2013-09-12: IKK gesund plus bietet umfangreiches Präventionsangebot

Magdeburg. Die IKK gesund plus hält auch 2013 ein umfangreiches Präventionsangebot vor. Kürzungen in der Vorsorge schließt Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, generell aus. „Auch wenn das Präventionsgesetz derzeit beim Bundesrat auf Eis liegt, bedeutet dies nicht, dass unsere Versicherten weniger Vorsorgeleistungen bekommen. Im Gegenteil – wir investieren stetig mehr in die Prävention“, erklärt Schröder.
So profitieren Versicherte der IKK gesund plus nicht nur im Krankheitsfall von den Leistungen der Krankenkasse. Auch vorbeugende Maßnahmen zum Erhalt der körperlichen und geistigen Fitness gehören zum Vorteilspaket. Allen Versicherten wird über das IKKimpuls-Kurssystem die Möglichkeit geboten, aktiv etwas für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden zu tun. Themenschwerpunkte sind dabei die Bereiche Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Entspannung sowie ein Entwöhnungsprogramm für Raucher. Das Kursangebot wird für Versicherte zu einem Großteil von der Krankenkasse finanziert.

Darüber hinaus werden über das Bonusprogramm "IKK aktiv plus" Gesundheitsaktivitäten belohnt. Dabei ist jede Maßnahme bares Geld. Die Teilnahme an der Krebsvorsorge, der lückenlose Impfstatus oder andere Sportaktivitäten werden mit bis zu 300 Euro prämiert. "Wir haben mittlerweile über 70.000 Bonusempfänger – Tendenz steigend. Allein 2012 wurden über acht Millionen Euro Boni für Gesundheitsaktivitäten an die Versicherten ausgezahlt", bekräftigt Uwe Schröder das Engagement in der Prävention.

Besonderes Augenmerk wird auch auf die betriebliche Gesundheitsförderung gelegt. In Kooperation mit verschiedenen Unternehmen setzt die IKK gesund plus auf ein gesundheitsbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz und zeigt Arbeitgebern und Arbeitnehmern Möglichkeiten auf, dieses umzusetzen. Die vom Bundesministerium für Gesundheit empfohlenen Ausgaben von 2,56 Euro pro Mitglied für diesen Bereich wurden in 2013 bereits verdoppelt.

Neben den aufgezeigten Aktivitäten werden außerdem eine Reihe von zusätzlichen Vorsorgeleistungen beim Haus- oder Facharzt angeboten. Dazu gehören unter anderem verschiedene Screenings zur Krebsfrüherkennung sowie ein zweijährig stattfindender Gesundheits-Check-up-Plus - ab dem 35. Lebensjahr. Die Präventionsmaßnahmen sind für die ganze Familie geeignet: Kinder- und Jugendliche profitieren von exklusiven Vorsorgeuntersuchungen, die ihrem Alter entsprechen. Für Neugeborene können Eltern ein Hörscreening in Anspruch nehmen. Verschiedene Impfungen, zum Beispiel gegen Grippe, Tetanus sowie zum Auslandsreiseschutz, ergänzen das Leistungsspektrum.

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2013-07-17: IKK gesund plus zieht positive Bilanz und prüft Prämienzahlung für 2014

Magdeburg. Erneut können wir auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, resümieren Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach, Vorsitzende der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite, auf der Sitzung des Verwaltungsrats der IKK gesund plus am 17. Juli in Magdeburg. Neben dem positiven Rechnungsergebnis hat sich auch die Zahl der Versicherten erhöht. Der Versichertenbestand ist gegenüber 2011 um 10.000 auf 373.978 Versicherte angewachsen.
Auf der Sitzung wurde dem Verwaltungsrat die Jahresrechnung 2012 präsentiert. Diese weist einen Überschuss der Einnahmen von 73.216.000 Euro aus. Den Grund für die positive Bilanz sieht Wadenbach unter anderem "in der soliden Finanzpolitik und der schlanken Kostenstruktur." So verteilen sich die Gesamtausgaben der IKK gesund plus in Höhe von 773.430.000 Euro mit 95,41 Prozent auf die Leistungsausgaben, lediglich 4,37 Prozent entfallen auf die Verwaltungskosten und mit 0,22 Prozent stehen die sonstigen Ausgaben, z.B. Aufwendungen für die elektronische Gesundheitskarte, zu Buche.
Für das laufende Jahr kann die IKK gesund plus erneut einen positiven Zwischenbericht ziehen, da bereits das erste Quartal 2013 in der KV 45 (Finanzstatistik in der GKV) einen Überschuss von 12.790.000 Euro aufzeigt. "Mit diesen Zahlen bestätigen wir abermals unsere finanzielle Stärke und haben daher auch gern bereits für das Jahr 2013 allen unseren anspruchsberechtigten Mitgliedern eine Prämie in Höhe von 75 Euro ausgezahlt." erklärt Müller. Die Auszahlung der Prämie zum Stichtag 1. Mai erfolgte Anfang Juni per Verrechnungsscheck. Für die Zahlung stellte die Kasse über 20 Millionen Euro zur Verfügung. "Doch auch schnell entschlossene Wechsler haben noch die Möglichkeit, eine Prämie von 50 Euro zu erhalten. Wer nach dem 1. Mai Neumitglied geworden ist, erhält zum Herbst eine Prämie von 50 Euro. Stichtag hier ist der 1. Oktober 2013", ergänzt Wadenbach.

Auf Basis der jetzigen Finanzsituation sprechen sich beide Vorsitzenden auch für eine erneute Prüfung einer Prämienzahlung in 2014 aus. Doch hierfür muss vorerst die weitere finanzielle Entwicklung beobachtet werden. Eine Entscheidung steht somit erst zum Ende des Jahres an.

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2013-07-15: "Die Gesundheit im Blick"

Haldensleben. In diesen Tagen starten Hermes Fulfilment in Haldensleben und die IKK gesund plus ein gemeinsames Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung. In den kommenden vier Jahren sollen vielfältige Initiativen und Programme anlaufen, um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Versandhandelsdienstleisters intensiv sowie nachhaltig zu fördern.
Martina Klose, Gesundheitsmanagerin bei Hermes Fulfilment: "Wir wissen, dass gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter wichtige Erfolgsbausteine sind. Mit der IKK gesund plus haben wir einen regionalen Partner gefunden, der uns professionell unterstützt und hilft, unsere sehr guten Gesundheitsangebote weiter auszubauen."
Artikel kommissionieren, Sendungen packen, Ware von A nach B bewegen oder am Bildschirm arbeiten, da kann es schon mal zu Ermüdungserscheinungen oder Rückenschmerzen kommen. Doch mit etwas Elan oder gezielten Maßnahmen kann so manche ungeliebte Begleiterscheinung des Arbeitsalltages umgangen werden. Wie das geht, erfahren die rund 3.000 Beschäftigten von Hermes Fulfilment in dem bis März 2017 angelegten Gesundheitsprojekt. Vorgesehen sind unter anderem Prüfungen von Arbeitsplätzen, Gesundheitschecks sowie Intensivkurse für rückenschonendes Arbeiten und die richtige Ernährung.

Die Initiatoren verfolgen einerseits das Ziel, das persönliche Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern. Andererseits sollen die Maßnahmen aber auch dazu beitragen, den Krankenstand zu senken. Um dies zu erreichen, wird ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeitsanalyse eine Mitarbeiterbefragung zu gesundheitlichen Belastungen am Arbeitsplatz durchgeführt. Allerdings stehe nicht nur die Reduzierung von Krankheiten im Mittelpunkt des Projektes.
"Wir verfolgen einen breiteren Ansatz in der Gesundheitsförderung und nehmen dabei Beschwerden ins Visier, bevor sie auftreten. Darüber hinaus geht es auch um das Thema Arbeitszufriedenheit. Deshalb werden den Beschäftigten nicht nur Anregungen und Tipps zu Erhaltung ihrer Gesundheit vermittelt, sondern sie selbst sollen die Möglichkeit erhalten, aktiv am Arbeitsplatz mitzuwirken.", so Doreen Steinforth von der IKK gesund plus.

Dass solche Programme zur betrieblichen Gesundheitsförderung nachhaltigen Erfolg haben, kann die IKK gesund plus an zahlreichen Beispielen belegen. In über 500 Betrieben wurden bereits ähnliche Projekte unter der Marke "IKKimpuls" durchgeführt. Für weitere Rückfragen zum Projekt steht die Projektverantwortliche seitens der IKK gesund plus, Frau Doreen Steinforth (Tel.: 0391 2806-2115), gern zur Verfügung.

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2013-07-10: Steigende Selbsthilfeförderung durch Kassen in Sachsen-Anhalt

Magdeburg. In diesem Jahr unterstützte die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) "Selbsthilfeförderung der Gesetzlichen Krankenversicherung in Sachsen-Anhalt" im Rahmen der kassenartenübergreifenden Förderung die örtlichen Ansprechpartner für Selbsthilfe mit insgesamt 578.976 Euro. Dabei erhielten insgesamt 14 Selbsthilfekontaktstellen, 26 Selbsthilfeorganisationen und 864 Selbsthilfegruppen die finanzielle Unterstützung. Die Summe wurde von den in der ARGE tätigen Krankenkassen gemäß § 20 c SGB V gemeinsam zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurde der Fördermitteltopf mit kassenindividuellen Finanzmitteln einzelner Krankenkassen aufgestockt.
Allerdings bezieht sich die Fördersumme ausschließlich auf die Aktivitäten der Krankenkassen. Die Unterstützung des Landes im Bereich Selbsthilfe fehlt das zweite Jahr in Folge. "Von den Verbänden und Kontaktstellen der Selbsthilfe erhalten wir das Feedback, dass finanzielle Lücken entstehen, sogar größer werden und somit einige Selbsthilfeaktivitäten eingestellt werden müssen", erklärt Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus. "Dabei ist die Förderung der Selbsthilfe eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss als Gemeinschaftsaufgabe aller Sozialversicherungsträger umgesetzt werden. Die öffentliche Hand, das Land Sachsen-Anhalt und die Kommunen, nehmen sich vermehrt aus der Finanzierung zurück. Allein kann die Gesetzliche Krankenversicherung diese Last aber nicht stemmen. Langfristige Probleme sind dadurch vorprogrammiert. Die Förderung der Selbsthilfe durch die Krankenkassen und ihrer Verbände darf nicht zu einem Rückzug der öffentlichen Hand führen", mahnt Schröder.

Die überwiegend ehrenamtliche Selbsthilfe ist eine wichtige und notwendige Ergänzung der professionellen Angebote im gesundheitlichen Versorgungsbereich. Allein in Sachsen-Anhalt engagieren sich tausende Menschen in diesem Aufgabenfeld. Es existieren etwa 1000 Selbsthilfegruppen, die von 25 Selbsthilfeorganisationen im Land betreut werden. In jedem Landkreis gibt es darüber hinaus Selbsthilfekontaktstellen als Anlaufpunkte für die Selbsthilfegruppen und ihre Mitglieder. Diese unterstützen unter anderem bei der Beantragung der Fördermittel. Die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung der Krankenkassen sichert die Basisfinanzierung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe. Des Weiteren wird durch die ARGE die strukturelle Entwicklung der Selbsthilfe unterstützt. Die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung kann durch örtliche Selbsthilfegruppen und Selbsthilfekontaktstellen sowie durch Selbsthilfeorganisationen auf Bundes- und Landesebene beantragt werden.
Bei der ARGE "Selbsthilfeförderung der GKV in Sachsen-Anhalt" gingen 2013 insgesamt 907 Anträge von Selbsthilfekontaktstellen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfegruppen ein. Davon konnten 904 Anträge positiv beschieden werden. Die Antragstellung für das nächste Jahr ist bis zum 31. Januar 2014 bei den Krankenkassen möglich. Die notwendigen Formulare für die Pauschalförderung werden im letzten Quartal dieses Jahres an die Antragsteller versandt oder stehen auf den Internetseiten der Krankenkassen zur Verfügung.

Gemeinsame Pressemitteilung der Verbände der Krankenkassen in Sachsen-Anhalt
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2013-06-06: IKK gesund plus bietet hochwassergeschädigten Arbeitgebern Hilfe an

Magdeburg. Die aktuelle Hochwassersituation kann dazu führen, dass Arbeitgeber unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die IKK gesund plus möchte ihren Arbeitgebern schnelle und unbürokratische Hilfe anbieten. Die Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Gesamtsozialversicherungsbeiträge der versicherungspflichtig Beschäftigten bis zum drittletzten Bankarbeitstag im Monat an die IKK gesund plus abzuführen. Es besteht die Möglichkeit, den Fälligkeitstermin der Beiträge zinsgünstig zu verschieben. Erreicht wird diese Verschiebung durch separate Stundungsvereinbarungen. Bei einer Stundung ohne Teilzahlungen kann der gesamte Beitrag zum nächsten Fälligkeitstermin gezahlt werden. Im Rahmen einer Stundung mit Teilzahlungen ist der fällige Beitrag in maximal sechs Monatsraten zu zahlen.

Die genauen Modalitäten der verschiedenen Stundungsvereinbarungen können im Firmenservice der IKK gesund plus unter der Telefonnummer 0391 2806-3210 erfragt werden.

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2013-05-28: IKK gesund plus zahlt Prämie aus

Magdeburg. Für 2013 zahlt die IKK gesund plus allen anspruchsberechtigten Mitgliedern eine Prämie von 75 Euro. Die Auszahlung der Prämie zum Stichtag 01.05. erfolgt nun in den letzten Mai-Tagen bzw. Anfang Juni. Die leichte Zeitverschiebung begründet sich in der Einhaltung und Wahrung der vorgeschriebenen Meldefristen. Die Prämienauszahlung erfolgt mittels eines persönlichen Verrechnungsschecks, den der Empfänger bei seinem zuständigen Geldinstitut einlösen kann. Der Scheck wird in den nächsten Tagen per Post zugesendet. Eine separate Beantragung ist nicht notwendig. Die Prämie erhalten alle beitragszahlenden Mitglieder, für die zum 1. Mai 2013 eine Mitgliedschaft bei der IKK gesund plus vorlag. Wer nach dem 01.05.2013 Neumitglied wird oder geworden ist, kann noch bis zum Stichtag 1. Oktober eine Prämie von 50 Euro erhalten.

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2013-04-26: IKK gesund plus baut Betriebliche Gesundheitsförderung weiter aus

Cuxhaven. Die IKK gesund plus setzt den eingeschlagenen Weg zur Intensivierung von Prävention und betrieblicher Gesundheitsförderung fort. Dies unterstrich der Verwaltungsrat der IKK gesund plus in seiner gestrigen Sitzung.
Allein im Jahr 2012 wurden 518 Unternehmen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung intensiv betreut. Für das laufende Jahr werden bereits 239 Betriebe mit insgesamt 28.000 Beschäftigten über die verschiedenen Maßnahmen der "IKKimpuls-Werkstatt" präventiv versorgt. Wie die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach berichteten, soll dieses wichtige Handlungsfeld kontinuierlich ausgebaut werden.
"Wir sehen in den Unternehmen fest strukturierte Handlungsräume, die den Vorteil eines gut überschaubaren Einsatzes von gesundheitsförderlichen Maßnahmen bieten. Über den Betrieb kann gezielt, effektiv und absolut bedarfsgerecht Einfluss auf den Gesundheitszustand der Versicherten genommen werden. Dies rechnet sich in Form der Senkung von Leistungsausgaben. Vor allem verbessert sich aber der Gesundheitszustand und das persönliche Wohlbefinden der Mitarbeiter, was verbunden mit einer Verringerung der Fehlzeiten auch einen wesentlichen Vorteil für das Unternehmen bedeutet", hebt Hans-Jürgen Müller, Vorsitzender auf Arbeitnehmerseite, die Bestrebungen der Kasse hervor.
"Als unternehmensnahe Krankenkasse werden wir uns auch künftig für eine Stärkung der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und der individuellen Prävention einsetzen. Es ist daher auch gesundheitspolitisch wichtig, dass die BGF in kleineren und mittleren Unternehmen an Bedeutung gewinnt und als Handlungsfeld der gesetzlichen Krankenversicherung erhalten bleibt. Zusätzlich müssen Krankenkassen ihre zielgerichteten Angebote für Individualprävention beibehalten dürfen", erklärt Peter Wadenbach, Vorsitzender auf Arbeitgeberseite.

2013-04-22: IKK gesund plus mit ausgezeichneter Servicequalität

Magdeburg. Der Ergebnisbericht des M+M Versichertenbarometer 2013 bescheinigt der IKK gesund plus eine hervorragende Servicequalität. 95 Prozent der 607 befragten Versicherten waren danach zufrieden oder sehr zufrieden mit der Kasse. Im Ranking der einzelnen gesetzlichen Krankenkassen weist somit die IKK gesund plus in der Gesamtzufriedenheit den vordersten Rang auf.

Mit dem M+M Versichertenbarometer veröffentlicht die M+M Management+Marketing Consulting GmbH (Kassel) jährlich eine umfassende Benchmarkstudie zur Kundenorientierung im deutschen Krankenkassenmarkt. Über eine repräsentative Befragung werden dabei die Anforderungen und Zufriedenheiten der Versicherten bundesweit erhoben. Interessierte Krankenkassen haben die Möglichkeit, eine Aussage zu ihrem gegenwärtigen Leistungs- und Serviceniveau sowie Verbesserungsmöglichkeiten zu erhalten und sich über ein aussagefähiges Benchmarking in der bundesdeutschen Krankenkassenlandschaft einzuordnen.

Die IKK gesund plus konnte sich danach mit ihrer individuellen Kundenbefragung im Vergleich vor allen anderen Kassen platzieren. Insgesamt ist nach dem Ergebnis des Versichertenbarometers festzustellen, dass die Zufriedenheit der gesetzlich Krankenversicherten auf einem sehr hohen Niveau ist.
Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, freut sich über dieses positive Ergebnis. "Die Versicherten erwarten, dass sie mit ihren Anliegen auf Verständnis und Hilfsbereitschaft stoßen und eine schnelle und unbürokratische Bearbeitung erfahren. Sie müssen sich auf Informationen und Zusagen ihrer Krankenkasse verlassen können. Ausschlaggebend für ein erfolgreiches Handeln einer Krankenkasse ist die Tatsache, wie sie diese Anforderungen aus Sicht der Versicherten erfüllt. Daher sehen wir das sehr gute Abschneiden als Auszeichnung von unseren Versicherten."

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