Pressemeldungen 2014

2014-04-10: IKK gesund plus rechnet 2015 mit günstigerem Beitragssatz

Magdeburg. Die Vorsitzenden des Verwaltungsrates der IKK gesund plus, Peter Wadenbach und Hans-Jürgen Müller, blicken erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Auf ihrer Sitzung am 10. April in Stolberg resümieren die beiden Vorsitzenden neben dem positiven Rechnungsergebnis auch eine deutliche Steigerung der Versichertenzahlen. Laut Wadenbach "ist der Versichertenbestand auf über 388.000 gestiegen. Allein 2013 schenkten uns über 15.000 neue Versicherte das Vertrauen", freut sich der Vorsitzende auf Arbeitgeberseite.

Trotz der Finanzreform der Bundesregierung sehen Wadenbach und Müller auch künftig eine positive Entwicklung für die IKK gesund plus. "Ab dem 1. Januar 2015 können die Krankenkassen die Höhe des Beitragssatzes, der allein von den Arbeitnehmern zu finanzieren ist, selbst bestimmen. Aufgrund unseres Überschusses an Einnahmen in 2013 und unserer soliden Finanzpolitik gehen wir davon aus, ab 1. Januar 2015 einen unter dem Durchschnitt der Gesetzlichen Krankenversicherung liegenden zusätzlichen Beitragssatz zu erheben", betont Müller, Vorsitzender auf Arbeitnehmerseite.

Auf Basis der derzeitigen Finanzsituation sprechen sich beide Vorsitzenden tendenziell für eine Entlastung der Versicherten der IKK gesund plus aus. Eine endgültige Entscheidung hierüber wird der Verwaltungsrat Ende des Jahres treffen.

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2014-11-21: Beitragssatzsenkung und erweitertes Leistungspaket

Magdeburg. Die IKK gesund plus senkt ihren Beitragssatz ab 1. Januar 2015. Das beschloss der Verwaltungsrat der Kasse auf seiner Sitzung in Magdeburg. Die endgültige Beitragssatzhöhe wird Mitte Dezember nach Genehmigung des Bundesversicherungsamtes feststehen. Dieser wird aber nach Aussage des Gremiums unter dem Durchschnitt der Gesetzlichen Krankenversicherung liegen.

Für die beiden Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Peter Wadenbach und Hans-Jürgen Müller, steht dabei die finanzielle Entlastung der Beitragszahler im Vordergrund. "Die IKK gesund plus ist wirtschaftlich sehr gut aufgestellt. Dies bescheinigte uns unter anderem "Focus Money" mit der Auszeichnung: "extrem starke Finanzkraft". Wir sind für die nächsten Jahre gut gerüstet und möchten unsere Versicherten daher auch langfristig entlasten", so Wadenbach, Vorsitzender auf Arbeitgeberseite.

"Die aktuelle Kostenentwicklung zeigt, dass die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung im Vergleich zum Vorjahr deutlich um über 5 Prozent steigen. Wir tun daher gut daran, mit Seriosität die nächsten Jahre zu planen. Ein kurzfristiges "Preisdumping" wird es daher bei uns nicht geben! Wir wollen schließlich unseren Versicherten auch über das Jahr 2015 hinaus einen finanziellen Vorteil, verbunden mit einem attraktiven Mehrleistungspaket, bieten", ergänzt Müller, Vorsitzender auf Arbeitnehmerseite.

Dabei spielt die schlanke Kostenstruktur eine entscheidende Rolle für die wirtschaftliche Stärke der Kasse. So bestätigen die beiden Vorsitzenden, dass mit 92,08 Euro pro Versichertem die jährlichen Verwaltungskosten weit unter dem Durchschnitt der Gesetzlichen Krankenversicherung (142 Euro) liegen. Damit ist die IKK gesund plus die günstigste im Vergleich der 50 größten Krankenkassen. Dennoch steht für Wadenbach und Müller die Qualität der Versorgung weiterhin im Mittelpunkt. "Finanziell setzen wir auch künftig auf Transparenz. Für 2015 bauen wir aber auch unser Angebot deutlich aus. So werden wir zusätzlich zum Mehrleistungspaket für Familien, einen Sonderbonus für Neugeborene auszahlen, sofern alle Vorsorgeuntersuchungen eingehalten worden sind. Des Weiteren kooperieren wir als erste Kasse mit dem Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen, um eine qualitativ hochwertige Zweitmeinung für Krebspatienten zu ermöglichen."

Mit dem Ziel, "durch die Optimierung der Versorgung der Versicherten, auch langfristig die Qualität zu sichern", unterstreichen Wadenbach und Müller den hohen Anspruch der Kasse.

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2014-11-20: Onkologische Zweitmeinung mit Qualitätssiegel

Köln. Zweitmeinungen können bei Patienten mit onkologischen Erkrankungen das Vertrauen in die Anti-Tumor-Therapie stärken und dazu beitragen, ein optimales Behandlungskonzept zu erstellen. Allerdings muss eine hohe Qualität der Zweitmeinung gewährleistet sein. Der Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland - BNHO e.V. kooperiert ab sofort mit der IKK gesund plus aus Sachsen-Anhalt, um eine qualitativ hochwertige onkologische Zweitmeinungen innerhalb der GKV zu ermöglichen.
Das Einholen von Zweitmeinungen ist in der Medizin nichts Neues: Schon immer haben Ärzte, die sich bei einer Diagnose oder Therapieentscheidung unsicher fühlten, bei Kollegen mit spezifischer Expertise um Rat gefragt. Und schon immer gab es Patienten, die mehr als nur einen Arzt aufgesucht haben, bevor sie sich mit einer vorgeschlagenen Behandlung einverstanden erklärten. In Zeiten zunehmender Qualitätsdiskussionen im Gesundheitswesen und nicht zuletzt auch dank des Internets haben ärztliche Zweitmeinungen in den letzten Jahren deutlich an Popularität gewonnen. Hinter vielen Angeboten stecken oftmals kommerzielle Interessen.

Onkologische Zweitmeinung auf Kassengutschein
Mit einer neuen Projektkooperation wollen der Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland – BNHO e.V. und die Krankenkasse IKK gesund plus aus Sachsen-Anhalt jetzt dafür sorgen, dass Patienten mit hämatologischen oder onkologischen Erkrankungen auf Wunsch eine Zweitmeinung erhalten, bei der die Qualität stimmt und die Finanzierung geregelt ist. "Die Einbindung des BNHO ist dabei eine Art Qualitätssiegel für die Zweitmeinung", erläutert der BNHO-Geschäftsführer Armin Goetzenich. "Unsere Mitglieder sind ausgewiesene Krebsspezialisten mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung und emotionalen Begleitung von Krebspatienten. Niemand ist besser geeignet, eine qualifizierte Zweitmeinung zu erstellen, die den Patienten auch wirklich weiterhilft." Herausragendes Element der neuen Projektkooperation ist, dass die niedergelassenen Krebsspezialisten die Zweitmeinung nicht auf Basis der Patientenakte erstellen, sondern im Rahmen der persönlichen Vorstellung und Untersuchung.

Kooperation bringt Vorteile für alle Beteiligten
"Aus unserer Sicht ist die Projektkooperation mit dem BNHO optimal", betont Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus. "Zweitmeinungen werden insbesondere von Krebspatienten zunehmend nachgefragt. Als IKK gesund plus können wir Patienten mit Krebserkrankungen bei entsprechenden Anfragen jetzt ein attraktives und vor allem qualitativ hochwertiges Serviceangebot machen. Dadurch wird sich die Zufriedenheit der Patienten mit der Versorgung verbessern, und gleichzeitig tragen wir bei den oft sehr aufwändigen Krebstherapien zu einer besseren Versorgungsqualität bei."

Aus Sicht der Patienten wird durch die Projektkooperation von BNHO und IKK gesund plus nicht nur die Erstattung der Kosten für die Zweitmeinung klar und unbürokratisch geregelt. Die "Zweitmeinung mit BNHO-Siegel" erspart den Patienten auch eine zeitraubende Suche nach entsprechenden Experten und schützt vor Anbietern mit kommerziellem Interesse. Politisch werden BNHO und IKK gesund plus mit ihrer Initiative zu einem Trendsetter: Das Versorgungsstärkungsgesetz, das sich derzeit in der politischen Abstimmung befindet, soll ein Recht auf Zweitmeinung im Gesetz verankern. Die Details regelt der Gemeinsame Bundesausschuss. "Bis das so weit ist, werden sicherlich von unserem Projekt schon viele Krebspatienten profitiert haben", so Goetzenich.

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2014-10-16: Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe der Krankenkassen fördert Selbsthilfe in 2014 mit 578.000 Euro

Magdeburg. Die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfeförderung der gesetzlichen Krankenkassen in Sachsen-Anhalt hat die Selbsthilfegruppen, die Selbsthilfekontaktstellen und die Landesverbände in 2014 mit insgesamt 578.000 Euro gefördert. "Damit sichern wir die finanzielle Basis der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe", erklärt Stephan Hartmann vom federführenden BKK Landesverband Mitte. Hingegen zögen sich Kommunen und das Land mehr und mehr aus ihrer finanziellen Verantwortung zurück. Die Förderung der Kassen sei zwar stabil, aber gesetzlich begrenzt. Von daher stünden der Selbsthilfe von Jahr zu Jahr weniger Mittel zur Verfügung, so Hartmann.

Insgesamt hatten in diesem Jahr in Sachsen-Anhalt 899 Selbsthilfegruppen eine Förderung beantragt. An diese wurde eine Gesamtsumme von rund 221.000 Euro ausgezahlt. Die 14 Selbsthilfekontaktstellen im Land erhielten eine Gesamtförderung von 189.000 Euro. Darüber hinaus hatten 28 Landesverbände einen Antrag gestellt und rund 168.000 Euro Fördermittel erhalten.

Für Anträge im Förderjahr 2015 gelten ab sofort neue Abgabetermine. So müssen Selbsthilfekontaktstellen und landesweit agierende Verbände der Selbsthilfe ihre Anträge bei der Gemeinschaftsförderung bereits bis Ende Dezember 2014 stellen. Regionale Selbsthilfegruppen können ihre Unterlagen für die Förderung wie bisher bis Ende Januar 2015 vorlegen.

Mitglieder der Gemeinschaftsförderung sind die AOK Sachsen-Anhalt, der BKK Landesverband Mitte, die IKK gesund plus, die Knappschaft, die Sozialversicherung für Landwirte, Forsten und Gartenbau sowie der Verband der Ersatzkassen. Die Selbsthilfe ist über das Selbsthilfeforum Sachsen-Anhalt und Vertreter des Arbeitskreises Selbsthilfekontaktstellen in der Gemeinschaftsförderung beteiligt.

Gemeinsame Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfeförderung der GKV in Sachsen-Anhalt

2014-09-12: 10 Jahre Hausarztzentrierte Versorgung in Sachsen-Anhalt

Hausärzteverband, IKK gesund plus, AOK Sachsen-Anhalt und Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (Gemeinsame Presseerklärung)

Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) ist 10 Jahre nach ihrer Einführung eine feste Größe im medizinischen Versorgungsnetz Sachsen-Anhalts. Am 1. Juli 2004 schlossen die AOK Sachsen-Anhalt und die IKK gesund plus mit dem Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e.V. und mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt den ersten Vertrag und sorgten damit deutschlandweit für ein Novum. Etwa 90 Prozent der Hausärzte in Sachsen-Anhalt entschlossen sich zur Teilnahme und halten dem Programm seither die Treue. Insgesamt 1.342 Ärzte und über 400.000 Versicherte sind an dem Programm beteiligt.

Bei der Hausarztzentrierten Versorgung fungiert der Hausarzt als Koordinator und Organisator der medizinischen Behandlung. Er überweist den Patienten nach der Diagnose an entsprechende Fachärzte und steuert den Behandlungsverlauf. Die Vorteile liegen in einer verbesserten Abstimmung der Leistungen und somit einer Vermeidung von überflüssigen Doppeluntersuchungen. Die teilnehmenden Versicherten profitieren von kürzeren Wartezeiten, zusätzlichen Vorsorgeleistungen und einer organisierten medizinischen Betreuung.

Eine vom Institut für Allgemeinmedizin der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg durchgeführte Evaluation bestätigte die Erfolge dieser Versorgungsform. Die Effizienz der Behandlung wird gesteigert und die Patientenbindung verbessert. "Dies zeigt sich darin, dass bei HZV-Versicherten im Gegensatz zu nicht eingeschriebenen Patienten ein Viertel weniger stationäre Einweisungen aufgrund von Herzerkrankungen erfolgen. Zusätzlich fällt weniger häufig der Weg zum Kardiologen an, ohne grundsätzlich auf eine gute Versorgung verzichten zu müssen. Dies beweisen die in etwa identischen Verordnungszahlen", sagt Prof. Dr. med. Thomas Lichte, welcher die Evaluation wissenschaftlich begleitet hat. So ist die HZV die Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Arzt und Versicherten und eine sinnvolle Ergänzung der Regelversorgung.

"Sachsen-Anhalt ist bei der Hausarztzentrierten Versorgung bundesweit Vorreiter. Schon sehr früh haben sich Ärzte und Krankenkassen an einen Tisch gesetzt, um gemeinsam Lösungen für regionale Versorgungsprobleme zu entwickeln. Dazu musste es auch keinen gesetzlichen Zwang geben, so wie es heute der Fall ist. Die Ergebnisse von Professor Lichte zeigen, dass wir damals den richtigen Weg eingeschlagen haben. Denn für die AOK ist das wichtigste, dass die HZV wirkt und bei den Patienten ankommt", so Uwe Deh, Vorstand beim AOK-Bundesverband und ehemaliger Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt, der die hausarztzentrierte Versorgung mit ins Leben gerufen hat. "Es kann festgestellt werden, dass sich die gezielte Steuerung durch den Hausarzt positiv auf die Ergebnisse der Behandlung niederschlägt. Das hat nicht nur eine Qualitätssteigerung, sondern auch eine deutliche Erhöhung der Patientenzufriedenheit zur Folge", ergänzt Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus.  Auch Dr. Burkhard Johnsieht sich durch die Erfolge des Programmes bestätigt. "Am Beispiel Sachsen-Anhalt kann man sehen, dass die hausarztzentrierte Versorgung gut und kontinuierlich in Zusammenarbeit des Hausärzteverbandes mit der Kassenärztlichen Vereinigung funktionieren kann und keine kostentreibenden Doppelstrukturen aufgebaut werden müssen", so der Vorsitzende des Vorstandes der KVSA.

"Das positive Feedback der Ärzteschaft und das Vertrauen der Patienten stehen für die Bestätigung, den richtigen Weg in den letzten 10 Jahren gegangen zu sein und sind Motivation für eine weitere gute Zusammenarbeit in der Zukunft mit den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung.", fügt abschließend Stefan Andrusch, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Sachsen-Anhalt e.V., hinzu.

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2014-07-02: IKK gesund plus mit positiver Bilanz für 2013

Magdeburg. Erneut können die beiden Vorsitzenden des Verwaltungsrates der IKK gesund plus, Peter Wadenbach und Hans-Jürgen Müller, auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Auf der Finanzausschusssitzung der Kasse präsentierten die Vorsitzenden auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite am 2. Juli in Magdeburg ein positives Rechnungsergebnis für 2013.

"Das vergangene Jahr konnte mit einem Überschuss an Einnahmen von sieben Mio. Euro abgeschlossen werden. Auf dieses Ergebnis sind wir sehr stolz. Zumal in 2013 zusätzlich ein attraktives Mehrleistungspaket für Familien geschnürt wurde und jedes Mitglied von einer Prämienausschüttung von 75 Euro profitieren konnte", erläutert Peter Wadenbach.

Neben der soliden Wirtschaftspolitik sehen die beiden Vorsitzenden in der schlanken Kostenstruktur einen Faktor für die positive Finanzentwicklung. "Mit 92,08 Euro pro Versicherten liegen die jährlichen Verwaltungskosten der IKK gesund plus weit unter dem Durchschnitt der Gesetzlichen Krankenversicherung. Der Bundeswert liegt immerhin bei über 142 Euro", erklärt Hans-Jürgen Müller. "Trotzdem konnten wir unseren Versicherten durch ein Mehrleistungspaket zeigen, dass uns ihre Gesundheit und Zufriedenheit besonders am Herzen liegen. Allein die Tatsache, dass seit 2013 über 20.000 neue Versicherte der IKK gesund plus ihr Vertrauen schenken, beweist, dass dieser Weg auch erfolgreich ist", so Müller.

Für die Zukunft sehen Wadenbach und Müller weitere Entlastungsmöglichkeiten für ihre Versicherten: "Aufgrund des positiven Rechnungsergebnisses sowie der bisherigen Finanzentwicklung im ersten Quartal des laufenden Jahres gehen wir davon aus, ab 1. Januar 2015 einen Beitragssatz anbieten zu können, der unter dem Durchschnitt des Wettbewerbes liegen wird".

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2014-05-27: Startschuss für "Magdeburger Elternwerkstatt"

Magdeburg. In den elf Tageseinrichtungen der Kita-Gesellschaft Magdeburg, in denen insgesamt rund 1.250 Mädchen und Jungen betreut werden, steht immer das Kind im Mittelpunkt, doch haben die 140 MitarbeiterInnen auch das familiäre Umfeld mit Eltern, Großeltern und Geschwistern im Blick. Vier der Kindertagesstätten haben sich bereits zu Kinder-Eltern-Zentren entwickelt, in denen Begegnung, Beratung, Bildung und Unterstützung der Familien einen großen Stellenwert haben. Um den Entwicklungsprozess weiter zu befördern, gehen Kita-Gesellschaft, Landesvereinigung für Gesundheit (LVG) und die IKK gesund plus gemeinsam neue Wege mit dem Projekt "Magdeburger Elternwerkstatt".

"Eltern spielen eine Schlüsselrolle für das gesunde Aufwachsen von Kindern und damit auch für die Entwicklung gesundheitsfördernder Kompetenzen der zukünftigen Erwachsenen", sagt LVG-Mitarbeiterin Susanne Borchert. "Mit der zunächst in Magdeburg entstehenden Familienkompetenzwerkstatt werden durch Elternschulung wichtige Grundlagen für eine familienorientierte Gesundheitsförderung bei jungen Familien und Eltern gelegt, die Muttis und Vatis für die gesundheitlichen Problemlagen ihrer Kinder sensibilisiert und geschult. Bei der Erweiterung ihrer Gesundheits- und Erziehungskompetenz werden sie von LVG-Mitarbeiterinnen begleitet und unterstützt", versichert Projektleiterin Borchert. Für die Krankenkassen sind werdende und junge Eltern wichtige Zielgruppen, um sie über die Primärprävention bei ihrer Aufgabe der Kindererziehung auf freiwilliger Basis zu unterstützen, begründet IKK-Vorstand Uwe Schröder das Engagement seiner Krankenkasse bei diesem Projekt. Der offizielle Startschuss für die "Magdeburger Elternwerkstatt" fällt am Dienstag, 27. Mai 2014, im Beisein des Beigeordneten für Soziales, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt Magdeburg, Hans-Werner Brüning.

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2014-04-16: IKK gesund plus deckt Abrechnungsbetrug auf

Magdeburg. Die Anzahl von Hinweisen auf Abrechnungsbetrug ist in den letzten beiden Jahren weiterhin gestiegen. Dies stellte der Verwaltungsrat der IKK gesund plus im aktuellen Bericht zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen fest.

Wie die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden, Peter Wadenbach und Hans-Jürgen Müller, berichten, ist die Anzahl der angezeigten Schadensfälle auch für die IKK gesund plus in den Jahren 2012/2013 gestiegen. Bei insgesamt 136 abgeschlossenen Fällen von Fehlverhalten wurden ca. eine viertel Mio. Euro Schadensersatz realisiert. Die Hinweise und Verdachtsfälle zeigen dabei die unterschiedlichsten Facetten von Fehlverhalten auf, wobei in allen Abrechnungsbereichen Betrugsfälle aufgedeckt wurden. Am stärksten sind Auffälligkeiten in den Leistungsbereichen Heil- und Hilfsmittel, Ärzte, Arzneimittel und sogar in Krankenhäusern verbreitet. So wurden in einem Krankenhaus in Sachsen-Anhalt Operationen abgerechnet, ohne dass diese tatsächlich erfolgten. Auch im Bereich Pflege sind steigende Betrugszahlen auffällig. Ein regionaler Pflegedienst hat nachweislich Behandlungspflege nicht mit vorgeschriebenen Pflegefachkräften ausgeführt und in Rechnung gestellt.

Laut Peter Wadenbach zeigen die aufgedeckten Fälle, "dass zumindest die in den letzten Jahren eingeführten Recherchemethoden Erfolg bringen. Die IKK gesund plus wird daher ihre bisherigen Bestrebungen um eine intensive Zusammenarbeit zwischen den gesetzlichen Krankenkassen weiter voran treiben. Dieses Zusammenwirken in Verbindung mit den Strafverfolgungsbehörden sollte die Ergebnisse bei der Fehlverhaltensbekämpfung nachhaltig verbessern und präventive Akzente setzen."

Hans-Jürgen Müller gibt dennoch zu bedenken, dass die Dunkelziffer der Schadensfälle nur schwer zu ermitteln sei. "Die steigende Zahl an Betrugsfällen ist alarmierend. Letztlich muss man berücksichtigen, dass Kosten für derartiges Fehlverhalten durch höhere Beiträge von den Versicherten getragen werden müssen. Wir sehen es daher als wesentlichen Auftrag, die Beitragszahler vor derartigen Betrügereien zu schützen", bekräftigt Müller.

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2014-01-31: Verwaltungsrat der IKK gesund plus fordert paritätische Finanzierung

Magdeburg. Die beiden Vorsitzenden des Verwaltungsrates der IKK gesund plus, Peter Wadenbach und Hans Jürgen Müller, begrüßen den von Gesundheitsminister Hermann Gröhe geplanten Gesetzesentwurf, pauschale Zusatzbeiträge wieder auf prozentuale GKV-Beiträge umzustellen.
Allerdings sehen Wadenbach und Müller die große Gefahr, "dass die schon absehbaren Mehrbelastungen aufgrund von Kostensteigerungen bei Ärzten und in Kliniken einseitig von den Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden müssen, da der Arbeitgeberanteil stabil bleibt." Laut Müller, Vorsitzender auf Arbeitnehmerseite, "sieht eine sozialgerechte Lösung anders aus. Wir fordern daher eine vollständige Rückkehr zur paritätischen Finanzierung!"

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