Pressemeldungen 2015

2015-12-15: Keine Erhöhung des Beitrags bei IKK gesund plus

Der Beitragssatz der IKK gesund plus bleibt auch im kommenden Jahr unverändert günstig bei 15,2 Prozent. Dies wurde bei der heutigen Verwaltungsratssitzung in Ilsenburg endgültig beschlossen. Während sich der durchschnittliche Zusatzbeitrag der GKV laut dem Bundesministerium für Gesundheit 2016 bei 1,1 Prozent einpegeln wird, liegt der Beitrag der IKK gesund plus mit lediglich 0,6 Prozent deutlich darunter.

"Unsere gute finanzielle Lage macht es uns möglich, den Beitragssatz weiterhin stabil zu halten", erklären die Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach.
"Darüber hinaus", ergänzt Wadenbach, "werden wir den Babybonus ab 01.01.2016 verdoppeln. Statt 50 Euro erhalten die Eltern pro Neugeborenem 100 Euro. Auch in den betrieblichen Bonusprogrammen erwarten Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanzielle Vorteile. Somit profitieren Versicherte von einer gesteigerten Leistung bei gleichbleibendem Beitragssatz."

Die beiden Vorsitzenden sehen die IKK gesund plus somit wirtschaftlich sehr gut aufgestellt. Allerdings erwartet Müller für die Zukunft vor allem von Seiten der Politik Unterstützung, um eine Entlastung der Arbeitnehmer zu erreichen. "Die paritätische Verteilung muss wieder greifen, um ein belastungsgerechtes Gesundheitswesen anzustreben. Der derzeit geltende Festbetrag auf Arbeitgeberseite widerspricht einer solidarischen und nachhaltigen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung", erläutert er seine Einschätzung.

15.12.2015

Pressemitteilung

2015-11-27: IKK gesund plus bestätigt stabilen Beitragssatz

Die IKK gesund plus wird auch 2016 den Beitragssatz von 15,2 Prozent stabil halten. Dies verkündeten die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden der Kasse im Rahmen der Finanzausschusssitzung in Magdeburg.

"Wir haben unseren Beitragssatz bereits im letzten Jahr seriös auf langfristige Entlastung unserer Versicherten geplant. Wirtschaftlich sind wir nach wie vor gut aufgestellt und bleiben mit unserem Beitragssatz von 15,2 Prozent deutlich unter dem vom Bundesgesundheitsministerium prognostizierten durchschnittlichen Beitrag von 15,7 Prozent", erklären Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach.

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2015-11-18: Unternehmerischen Erfolg durch gesunde Mitarbeiter (Bremen)

Bremen. In die Gesundheit der Beschäftigten zu investieren, lohnt sich auch für kleine und mittlere Unternehmen. Das wurde am 18. November 2015 bei der Veranstaltung "Gesunde Mitarbeiter – starkes Unternehmen" der IKK gesund plus und der Handwerkskammer Bremen deutlich. Rund 50 Geschäftsführer und Führungskräfte regionaler Betriebe waren in die Handwerkskammer Bremen gekommen, um von Tipps zur Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements in ihrer Firma zu profitieren.

"Für klein- und mittelständische Handwerksunternehmen stellt die Umsetzung passender Gesundheitsmaßnahmen oftmals eine große Herausforderung dar. Um so wichtiger ist es Wege aufzuzeigen, wie ein betriebliches Gesundheitsmanagement mit überschaubarem Aufwand effektiv eingeführt werden kann. Mit dieser Veranstaltung möchten wir unsere Handwerksbetriebe für dieses Thema sensibilisieren", erklärt Martina Jungclaus, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Bremen, das Ziel der Veranstaltung.

Die IKK gesund plus ist seit vielen Jahren aktiv in der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge tätig und begleitet etwa 500 Firmen jährlich. „Die Erfolge geben unseren Bemühungen recht“, sagt Uwe Schröder, Vorstand der Krankenkasse. "Die teilnehmenden Unternehmen profitieren von einem besseren Arbeitsklima, einem geringeren Krankenstand und damit einer erhöhten Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit!", erläutert er die Vorteile.

Auch die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Eva Quante- Brandt, ist überzeugt: "Eine Investition in die Mitarbeitergesundheit ist eine Investition in die Zukunft des Unternehmens. Eine gesunde, leistungsfähige und motivierte Belegschaft ist die Basis für wirtschaftlichen Erfolg! Die Initiative Gesund.Stark.Erfolgreich. sensibilisiert für dieses Thema und bringt es dahin, wo es gebraucht wird: Zu den ArbeitgeberInnen und MitarbeiterInnen Bremens."

Das Projekt, welches über die nächsten Jahre läuft, trägt zur Verbreitung von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung bei. Darüber hinaus sollen mittlere und kleine Unternehmen bei aktuellen Herausforderungen, wie der Fachkräftesicherung oder der Zunahme psychischer Belastungen am Arbeitsplatz, unterstützt werden. Die Aktion wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert.

Gemeinsame Pressemitteilung der Handwerkskammer Magdeburg und der IKK gesund plus

18.11.2015

Pressemitteilung

2015-11-05: Unternehmerischen Erfolg durch gesunde Mitarbeiter (Magdeburg)

In die Gesundheit der Beschäftigten zu investieren, lohnt sich auch für kleine und mittlere Unternehmen. Das wurde am 5. November 2015 bei der Veranstaltung "Gesunde Mitarbeiter – starkes Unternehmen" der IKK gesund plus und der Handwerkskammer Magdeburg deutlich.

Rund 50 Geschäftsführer und Führungskräfte regionaler Betriebe waren in das Haus des Handwerks in Magdeburg gekommen, um von Tipps zur Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements in ihrer Firma zu profitieren. "Für viele Unternehmen, besonders für kleine und mittelständische, ist die konkrete Umsetzung von passenden Gesundheitsmaßnahmen eine große Herausforderung. Wir bieten Betrieben mit unserer Veranstaltung Informationen und Unterstützung bei diesem Vorhaben", erklärte Burghard Grupe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Magdeburg, das Ziel der Veranstaltung.

Die IKK gesund plus ist seit vielen Jahren aktiv in der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge tätig und begleitet etwa 500 Firmen jährlich. "Die Erfolge geben unseren Bemühungen recht", sagt Uwe Schröder, Vorstand der Krankenkasse. "Die teilnehmenden Unternehmen profitieren von einem besseren Arbeitsklima, einem geringeren Krankenstand und damit einer erhöhten Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit!", erläutert er die Vorteile.

Auch die Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalts, Dr. Tamara Zieschang, ist überzeugt: "Eine Investition in die Mitarbeitergesundheit ist eine Investition in die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Eine gesunde, leistungsfähige und motivierte Belegschaft ist die Basis für wirtschaftlichen Erfolg! Die Initiative Gesund.Stark.Erfolgreich. sensibilisiert für dieses Thema und bringt es dahin, wo es gebraucht wird: Zu den Arbeitgebern unseres Landes."

Das Projekt, welches über die nächsten Jahre läuft, trägt zur Verbreitung von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung bei. Darüber hinaus sollen mittlere und kleine Unternehmen bei aktuellen Herausforderungen, wie der Fachkräftesicherung oder der Zunahme psychischer Belastungen am Arbeitsplatz, unterstützt werden. Die Aktion wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert.

Gemeinsame Pressemitteilung der Handwerkskammer Magdeburg und der IKK gesund plus

Pressemitteilung

2015-09-24: IKK gesund plus mit "bester Finanzkraft"

Magdeburg. Die IKK gesund plus setzt den eingeschlagenen Weg mit vielen Mehrleistungen und einer soliden Finanzpolitik weiter fort. Dies unterstrich der Verwaltungsrat der IKK gesund plus in seiner gestrigen Sitzung mit dem Hinweis, als Krankenkasse mit der Bestnote "Finanzkraft extrem stark" vom Wirtschaftsmagazin "Focus Money" ausgezeichnet worden zu sein.
In einem ersten Zwischenbericht für das Jahr 2015 ziehen die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach eine positive Bilanz. Laut Müller wird insbesondere das Mehrleistungspaket für Familien sehr gut angenommen. "Allein im laufenden Jahr durften wir über 800 mal unseren "Babybonus" an Eltern mit einem Neugeborenen auszahlen. Im Zusammenhang mit unseren umfangreichen Vorsorgeuntersuchungen bietet dieses "Startgeschenk" ein gutes Rundum-Paket für junge Familien", betont er.
Peter Wadenbach sieht in der Zukunft einen Ausbau dieser Zusatzleistungen. "Wir werden auch künftig die qualitätsorientierte Versorgung unserer Versicherten in den Fokus stellen. Dass wir als Kasse mit "bester Finanzkraft", "höchster Liquidität" und „top Mitgliederentwicklung“ ausgezeichnet wurden, hilft uns, dieses Vorhaben stringent umzusetzen." Besonders freut es die beiden Vorsitzenden, die Auszeichnung als Krankenkasse mit den "niedrigsten Verwaltungskosten" entgegennehmen zu dürfen. "Mit 93,48 Euro Verwaltungskosten je Versichertem liegen wir weit unter dem Durchschnitt der Krankenkassen von 142,46 Euro", bekräftigen Müller und Wadenbach.
Bei dem unabhängigen Krankenkassen-Vergleich fragte das Wirtschaftsmagazin "Focus Money" in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Finanz-Service-Institut in Köln (DFSI) die Finanzlage aller 91 bundesweit sowie 31 regional geöffneten Kassen ab. Letztlich 33 Kassen nahmen an der Bewertung teil.

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2015-07-21: IKK gesund plus mit Einnahmeüberschuss in 2014

Magdeburg. Die IKK gesund plus legte am 21. Juli in Magdeburg dem Verwaltungsrat das Rechnungsergebnis für das Jahr 2014 vor. Demnach erzielte die Krankenkasse einen Einnahmeüberschuss in Höhe von 11 Mio. Euro. Dieser resultiert sowohl aus der weiteren Steigerung der Versichertenzahlen auf 393.248 zum Jahreswechsel, als auch aus der stringenten Effektivierung der Verwaltungskosten. "Diese versuchen wir weiterhin so gering wie möglich zu halten, was uns auch im vergangenen Jahr mit einem durchschnittlichen Kostenaufwand von 93,48 Euro je Versichertem gelungen ist." erläutert Hans-Jürgen Müller, Vorsitzender der Arbeitnehmerseite im Verwaltungsrat der IKK gesund plus und fügt vergleichend hinzu: "Der Durchschnittswert in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liegt bei über 140 Euro."

Demgegenüber verzeichnete die IKK für 2014 eine erhebliche Steigerung bei den Leistungsausgaben. "In Summe belaufen sich diese auf 921 Mio. Euro und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Prozent je Versicherten." so Peter Wadenbach, Vorsitzender der Arbeitgeberseite. Den größten Anteil hieran haben nach wie vor die Ausgaben für die Krankenhausbehandlung mit über 306 Mio. Euro. Für die ärztliche Behandlung zahlte die IKK 157 Mio. Euro und für Arzneimittel 153 Mio. Euro.

Ausgehend von diesen Zahlen sprechen beide Vorsitzenden von einer Kostenentwicklung, die im Falle einer weiteren Verstetigung für das laufende Jahr erstmals in der Geschichte der IKK gesund plus die Milliardengrenze übersteigt. Dennoch sind sich Müller und Wadenbach einig: "Wir werden mit unserer soliden Finanzpolitik den attraktiven Beitragssatz von 15,2 Prozent noch eine lange Zeit halten." Diese Aussage kommt nicht von ungefähr, so mussten zur Jahresmitte bereits einige Krankenkassen ihren individuellen Beitragssatz anheben. Dieser wird seit Anfang des Jahres von jeder Krankenkasse festgelegt und beläuft sich derzeit auf durchschnittlich 0,9 Prozent. Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz ergibt sich somit für die GKV ein Mittelwert von 15,5 Prozent.

Der günstige Beitragssatz und das umfangreiche Mehrleistungspaket sorgen auch im laufenden Jahr für einen regen Versichertenzuwachs der IKK gesund plus. "Aktuell vertrauen uns 398.560 Versicherte", berichten die beiden Vorsitzenden und sind sich abschließend sicher, "dass die Versichertengemeinschaft zum Herbst auf über 400.000 anwächst."

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2015-06-02: Bei IKK gesund plus keine "Billigwindeln"

Magdeburg. Die IKK gesund plus stellt klar, dass bei der Inkontinenzversorgung für Versicherte keine Verträge mit sogenannten „Billiganbietern“ geschlossen werden. Der pauschale Vorwurf der BILD-Zeitung, "Krankenkassen würden auf Kosten von Senioren sparen", ist für die IKK gesund plus auszuschließen.

„Die Diskussion über die Ausschreibungspraxis kann ich nicht nachvollziehen", erklärt Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus. "Im Rahmen von Ausschreibungen ist es möglich, neben den Preisen auch Einfluss auf die Qualität der Hilfsmittel zu nehmen. Dies ist für eine qualitätsgesicherte Versorgung enorm wichtig und wird daher von uns seit Jahren erfolgreich praktiziert. Wir definieren neben dem Preis konkrete Qualitätsanforderungen für die Produkte, die unsere Versicherten erhalten. Damit zahlen wir letztendlich höhere Preise, als für die in der Diskussion genannten "Billigwindeln", dafür sind unsere Versicherten mit den Produkten aber zufrieden. Unsere stringente Vorgehensweise wird letztlich durch die geringe Anzahl von Beschwerden bestätigt, die entgegen dem bundesweiten Trend im Bereich der aufsaugenden Inkontinenzartikel seit Jahren rückläufig ist", so Schröder.

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2015-05-15: Entspannende Entdeckungsreisen für Kinder

IKK gesund plus bietet kostenlosen Download auf www.ikk-muntermacher.de

Magdeburg. Sie möchten Entspannungstechniken für Ihr Kind ausprobieren? Die IKK gesund plus bietet ab sofort für Kinder im Altersbereich von 6 bis 12 Jahren zwei verschiedene Übungen zum kostenlosen Download an: Progressive Muskelrelaxation (aktive Entspannung) und Autogenes Training (passive Autosuggestion).

Nicht nur Erwachsene sind von Stress betroffen: Auch Kinder erleben Leistungsdruck in der Schule oder empfinden Anspannung, wenn Konflikte mit Freunden oder im Familienkreis auftreten. Sie können sich dann oft nicht mehr konzentrieren. Trotz großer Erschöpfung schlafen sie abends nicht ein. Die Auswirkungen sind alarmierend. Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, beobachtet einen besorgniserregenden Trend. "Seit Jahren sind die Arbeitsausfalltage der Eltern aufgrund psychischer Probleme der Kinder deutlich gestiegen. Mittlerweile fallen allein zehn Prozent aller Krankschreibungen in diesen Bereich. Die betroffenen Kinder werden dabei immer jünger. Bereits im Kindergartenalter sind stressbedingte Symptome zu verzeichnen".
Entspannungstechniken wie Autogenes Training können dabei dem Nachwuchs helfen, abzuschalten und Stress oder Aufregung hinter sich zu lassen. Je nach Konzentrationsvermögen des Kindes wird bei den angebotenen Übungen der IKK gesund plus in den etwa ca. 10-minütigen Einheiten der Entspannungsprozess altersgerecht vermittelt und erlernt. Die Entspannungsübungen sollten regelmäßig angewendet werden, denn es gehören etwas Geduld und Ausdauer dazu, Stress und Anspannung gezielt loszulassen.

Hinweis
Entspannungsübungen zielen vor allem darauf ab, dass sowohl der Körper als auch die Gedanken des Kindes zur Ruhe kommen. Wichtig sind dabei eine ruhige und angenehme Atmosphäre und eine gedimmte Beleuchtung. Ob in der Kuschelecke des Kinderzimmers oder bereits im gemütlichen Bett – Hauptsache, das Kind fühlt sich wohl. Die Übungen, welche für eine ruhige Atmung und eine bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers ausgelegt sind, werden häufig in kleine Geschichten oder Fantasiereisen integriert. Diese können entweder vorgelesen oder von einer CD abgespielt werden. So entspannt kann das Kind dann in den erholsamen Schlaf finden. Übrigens: Auch für Zwischendurch sind Entspannungsübungen geeignet! Eine kleine Auszeit gibt Kraft für neue Abenteuer.

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2015-04-23: IKK gesund plus verzeichnet weiterhin deutliches Mitgliederwachstum

Magdeburg. Der Verwaltungsrat der IKK gesund plus blickt erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Auf ihrer Sitzung am 23. April in Stolberg resümieren die beiden Vorsitzenden, Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach, neben dem positiven Rechnungsergebnis auch eine deutliche Steigerung der Versichertenzahlen. Laut Müller "ist der Versichertenbestand aktuell auf über 396.000 gestiegen. Allein im Jahr 2014 schenkten uns über 17.000 neue Versicherte das Vertrauen, im laufenden Jahr sind bereits weitere 4.000 dazugekommen", zieht der Vorsitzende auf Arbeitnehmerseite eine positive Bilanz.
"Zusätzlich steht aber weiterhin die Erhöhung der Qualität der Versorgung unserer Versicherten im Mittelpunkt", erläutern Müller und Wadenbach.
"Wir haben daher eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. So erfolgt im Rahmen des Hausarztvertrages in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt eine Kooperation, um in dringenden Fällen einen schnelleren Facharzttermin vergeben zu können", so die beiden Vorsitzenden. "Wir ergänzen aber auch unser Leistungsspektrum für Familien. Ab sofort wird für Kleinkinder eine zusätzliche Vorsorgeuntersuchung zur Erkennung von Sehschwächen eingeführt. Darüber hinaus wird das Präventionsangebot für Schwangere um ein Infektionsscreening zur Verhinderung von Frühgeburten erweitert. Passend dazu haben wir bereits Anfang des Jahres Kooperationsverträge mit dem Universitätsklinikum Magdeburg geschlossen, in dessen Mittelpunkt die Erweiterung des Neugeborenenscreenings sowie die Versorgung von Versicherten mit Seltenen Erkrankungen stehen", ergänzt Peter Wadenbach, Vorsitzender auf Arbeitgeberseite.

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2015-02-27: Unterstützung für Kompetenznetz für Seltene Erkrankungen

Magdeburg. Die IKK gesund plus schließt mit dem Universitätsklinikum Magdeburg eine Kooperationsvereinbarung zur Versorgung von Versicherten durch das Mitteldeutsche Kompetenzzentrum für Seltene Erkrankungen (MKSE). Im Rahmen dieser Vereinbarung soll durch eine fachübergreifende Zusammenarbeit eine ganzheitliche Versorgung von Versicherten mit dem Verdacht auf eine Seltene Erkrankung sichergestellt werden. Diese Leistung wird bisher im Rahmen der Regelversorgung nicht abgebildet. 

Oftmals irren Betroffene, die an einer Seltenen Erkrankung leiden von Arzt zu Arzt auf der Suche nach einer erklärenden Diagnose und der richtigen Behandlung. Um diesem Versorgungsdefizit entgegenzuwirken, wurde vor einem Jahr das Mitteldeutsche Kompetenznetz für Seltene Erkrankungen (MKSE) im Universitätsklinikum Magdeburg gegründet. Das MKSE ist ein Zusammenschluss der Universitätskliniken Magdeburg und Halle, der KV-Sachsen-Anhalt sowie weiteren überregionalen Krankenhäusern, Ärzten und Wissenschaftlern. Ziel des Netzwerkes ist die schnelle Diagnose und Versorgung der Erkrankten durch eine einrichtungsübergreifende und gleichberechtigte Zusammenarbeit in einem Referenzzentrum. 
Prof. Dr. Klaus Mohnike, Leiter des MKSE, berichtet davon, "dass viele Ärzte die Krankheiten kaum kennen und es nur wenige Spezialisten oder Zentren gibt, die sich mit deren Behandlung auskennen. Sehr unspezifische Symptome führen dazu, dass die Diagnose häufig erst nach Jahren gestellt und inzwischen wirksame Therapien nicht oder verspätet angewandt werden. Daher ist es wichtig, die Kompetenz zahlreicher Spezialisten hier zu bündeln. Um unser Kompetenzzentrum langfristig zu etablieren ist es entscheidend auch Kooperationspartner zu begeistern. Wir sind daher froh, mit der IKK gesund plus einen Partner gefunden zu haben, der dieses Vorhaben vollumfänglich unterstützt", so Mohnike. 

Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, möchte durch die Kooperationsvereinbarung neue Versorgungsstandards setzen. 
"Gesundheit ist ein wertvolles Gut. Oft lernt man sie erst dann wirklich schätzen, wenn sie bedroht ist. Wir können zwar viel für unsere Gesundheit tun, aber sie liegt nicht ausschließlich in unseren Händen. Einer Seltenen Krankheit kann man nicht vorbeugen. Für uns ist es daher wichtig, unseren Versicherten auch in solch schwierigen Situationen die bestmögliche Versorgung bieten zu können. Für die Vereinbarung mit dem Universitätsklinikum Magdeburg haben wir weder eine Kostendeckelung, noch eine Altersbegrenzung gesetzt, um alle Betroffenen vollumfänglich unterstützen zu können", so Schröder.

Hintergrund
Erkrankungen gelten dann als "selten", wenn weniger als einer unter 2.000 Menschen von ihnen betroffen ist. Derzeit werden etwa 7.000 bis 8.000 Erkrankungen als selten eingestuft. Schätzungen zufolge leiden etwa vier Millionen Menschen in Deutschland an einer Seltenen Erkrankung.
Seltene Krankheiten wurden über Jahrzehnte vernachlässigt. Deshalb gibt es wenig Wissen über die meisten dieser Erkrankungen. Zudem weisen sie einige Besonderheiten auf. Dazu zählen vordringlich die geringe Anzahl an Patientinnen und Patienten, eine die Durchführung von Studien erschwerende überregionale Verteilung und eine geringe Anzahl von räumlich verteilten Expertinnen und Experten, die an einer Seltenen Erkrankung arbeiten und die Versorgung sicherstellen. Auch sind die Wege zu guten Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten häufig nicht klar ersichtlich. Dies führt auch dazu, dass die Einzelnen sich oft mit ihrer Erkrankung alleine gelassen fühlen und eine Diagnose in der Regel erst deutlich verzögert gestellt wird. Betroffene Familien sind dadurch isoliert, weil Netzwerke und konkrete Unterstützung fehlen.

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2015-02-27: Schneller vom Hausarzt zum Facharzttermin

AOK Sachsen-Anhalt und IKK gesund plus sowie Haus- und Fachärzte verbessern Versorgung im Land 

Magdeburg. Terminvereinbarungen vom Hausarzt zum Facharzt innerhalb von wenigen Tagen? Für Versicherte der IKK gesund plus und der AOK Sachsen-Anhalt, die am Hausarztprogramm teilnehmen, ist das zukünftig möglich. Liegt eine bestimmte medizinische Dringlichkeit vor, übernimmt der Hausarzt die Terminvermittlung zum Facharzt für den Patienten. Einen entsprechenden Vertrag haben der Hausärzteverband Sachsen-Anhalt, die AOK Sachsen-Anhalt, die IKK gesund plus und die Kassenärztliche Vereinigung jetzt unterschrieben.

"Eine gute medizinische Versorgung unserer Versicherten hat für uns oberste Priorität. Bei einem kritischen gesundheitlichen Zustand ist es wichtig, dass sie schnell einen Termin beim Facharzt und die richtige Behandlung erhalten. Auch unnötige Krankenhauseinweisungen können so vermieden werden. Der neue Vertrag wird für alle Facharztgruppen gelten. Damit betreten wir in Sachsen-Anhalt Neuland", sagt Ralf Dralle, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt.

Die Therapiehoheit des Hausarztes bleibe dabei unberührt. Er allein entscheide, wann eine schnelle Überweisung an den Facharzt nötig ist. Dafür wurde gemeinsam mit den Ärzten ein Stufensystem mit "dringend" und "sehr dringend" festgelegt. Dralle: "Bei dringenden Fällen erhalten unsere Versicherten garantiert innerhalb von sieben Tagen eine Behandlung durch den Facharzt. In sehr dringenden Fällen sogar am nächsten Arbeitstag." 

Als "sehr dringend" werden Fälle eingestuft, bei denen beim Patienten ein hochakutes Krankheitsbild vorliegt und daraus ein Dauerschaden drohen könnte oder geprüft werden muss, ob eine Krankenhausbehandlung nötig ist. Als "dringend" gelten Fälle, bei denen eine begonnene Therapie versagt, sich die Symptomatik verschlechtert oder eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit vorliegt.

Die IKK gesund plus hat gemeinsam mit Haus- und Fachärzten vor drei Jahren das Modell der Überweisungssteuerung in Sachsen-Anhalt etabliert. "Die Erweiterung unseres Modells auf alle Facharztgruppen ist der nächste logische Schritt, um die schnelle Terminvergabe für unsere Versicherten landesweit zu gewährleisten. Die Regelungen zur Weiterbehandlung innerhalb von 24 Stunden bzw. einer Woche stellen eine hervorragende Versorgung sicher", erläutert Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus.

"Der Hausarzt nimmt telefonisch oder per Fax mit dem zuständigen Facharzt Kontakt auf und organisiert für den Patienten einen Termin. Er sorgt auch dafür, dass alle notwendigen Unterlagen schnell zum zuständigen Facharzt gelangen", sagt Stefan Andrusch, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Sachsen- Anhalt. "Damit erhalten die Patienten schnell einen Termin, die ihn dringend benötigten, ohne die freie Arztwahl zu beeinträchtigen."

Deswegen sei man froh, den Vertrag jetzt mit der IKK gesund plus und der AOK Sachsen-Anhalt schließen zu können. "Durch diese neue Form der Organisation der Versorgung wird die Vernetzung zwischen Haus- und Fachärzten zum Wohle des Patienten optimiert. Die Rolle des Hausarztes als Lotse im Hausarztprogramm wird zudem gestärkt. So ist auch den Fachärzten in Sachsen-Anhalt geholfen, die tagtäglich hervorragende Arbeit leisten und durch dieses Verfahren die Patienten bekommen, die tatsächlich einer spezialisierten Behandlung bedürfen", sagt Dr. med. Burkhard John, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt.

Das Hausarztprogramm sieht vor, dass der Hausarzt eine Lotsenfunktion in der ambulanten Gesundheitsversorgung übernimmt. Auf diese Weise sollen kostenintensive Doppeluntersuchungen, medizinisch nicht notwendige Facharztbesuche vermieden und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure und Einrichtungen des Gesundheitswesens (Hausarzt, Fachärzte, Krankenhaus auch unter Einbindung von Therapeuten) optimiert werden. Die ärztliche Betreuungspflicht soll so konzentriert und die Koordinierungsverantwortung des Hausarztes intensiviert werden. Bis heute nehmen rund 90 Prozent der Hausärzte, über 320.000 AOK-Versicherte und 110.000 IKK gesund plus-Versicherte am Hausarztprogramm teil. Die Teilnahme am Hausarztprogramm ist für die Versicherten kostenfrei.

Gemeinsame Pressemitteilung der IKK gesund plus, AOK Sachsen-Anhalt und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt.

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