Pressemeldungen 2017

2017-06-16: Bundesweiter Nichtraucherwettbewerb: Be Smart – Don‘t Start

Marco Tullner, Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt, zeichnete Sachsen-Anhalts Gewinnerklassen des bundesweiten Nichtraucher-Wettbewerbs aus.


Magdeburg. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Bildungsministerium Sachsen-Anhalt und mit freundlicher Unterstützung durch die IKK gesund plus statt. Im Anschluss an die Preisübergabe standen Veranstalter und Teilnehmer für Pressefragen zur Verfügung.

Bildungsminister Marco Tullner und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Petra Grimm-Benne hatten zu Beginn des diesjährigen Wettbewerbs in einem gemeinsamen Brief die Schulen im Land dazu ermuntert, sich an "Be Smart – Don’t Start" zu beteiligen. "Nicht rauchende Schülerinnen und Schüler sollen in ihrem Verhalten gestärkt werden, dazu soll auch der Wettbewerb beitragen", betonte Bildungsminister Marco Tullner. "Schülerinnen und Schüler, die selbstbewusst ihren eigenen Weg gehen und sich weder durch Werbung noch durch vermeintlich "coole" rauchende Jugendliche beeinflussen lassen, verdienen unseren Respekt".

Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, sieht als Hauptunterstützer des Programmes einen positiven Trend, den "Be Smart – Don‘t Start" weiter fortsetzt: "In den letzten 20 Jahren ist der Anteil der jugendlichen Raucher stark zurückgegangen. Dies ist nicht zuletzt der gesteigerten Aufklärungsarbeit zu verdanken und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Uns als IKK gesund plus ist es eine Herzensangelegenheit, diese Entwicklung zu unterstützen und die Suchtprävention bei Jugendlichen zu fördern."

Im vergangenen Schuljahr hatten sich 149 Klassen aus 55 Schulen mit ins-gesamt 3.088 Schülerinnen und Schülern für den Wettbewerb angemeldet. Mit einer Erfolgsquote von 83 % haben die Klassen im Bundesvergleich bei diesem Durchgang ein richtig gutes Ergebnis erzielt (Bundesdurchschnitt: 78 %).

Für die ausgelosten erfolgreichen Schulklassen hatten auch Vereine und Einrichtungen in Sachsen-Anhalt dankenswerterweise Preise bereitgestellt.

Dank der Unterstützung durch die IKK gesund plus konnte sich Sachsen-Anhalt erneut mit eigenen Preisen, je 300 Euro für die Klassenkasse, am Be Smart-Kreativ-Wettbewerb beteiligen. Bei der Jury erreichten die Klasse 7c der Helene-Lange-Sekundarschule in Bitterfeld-Wolfen, die Klasse 7 der Förderschule "Pestalozzi" in Schönebeck und die Klasse 8b der Förderschule "Börde-Schule" in Oschersleben die höchste Punktzahl.

Der bundesweite Nichtraucher-Schulwettbewerb startete in Sachsen-Anhalt erstmals im Schuljahr 2006/2007. Das Programm wird von der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt koordiniert. Bei dieser 11. Teilnahme im Schuljahr 2016/2017 hatten sich insgesamt 3.088 Schüler aus 149 Schulklassen von landesweit 55 Schulen für den Wettbewerb angemeldet und von November 2016 bis April 2017 auf Zigaretten verzichtet. Mit einer Erfolgsquote von gut 83 % erzielten die Schulklassen aus Sachsen-Anhalt in diesem Wettbewerbsdurchgang ein sehr gutes Ergebnis.

16.06.2017

Pressemitteilung

Gemeinsame Pressemitteilung der Landesstelle für Suchtfragen im land Sachsen-Anhalt (LS-LSA), des Bildungsministeriums Sachsen-Anhalt und der IKK gesund plus

2017-05-11: Neues Unterstützungsangebot zur betrieblichen Gesundheitsförderung

BGF-Koordinierungsstelle für Sachsen-Anhalt online

Magdeburg. Gesunde, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter sind die Basis für wirtschaftlichen Erfolg. Das gilt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Die Krankenkassen in Sachsen-Anhalt unterstützen daher gemeinsam mit den Kooperationspartnern Handwerkskammer Magdeburg und Handwerkskammer Halle noch stärker als bisher Firmen bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. Zu allen Fragen rund um das Thema steht ab sofort unter www.bgf-koordinierungsstelle.de eine professionelle Anlaufstelle mit einer regionalen Seite für Unternehmen in Sachsen-Anhalt zur Verfügung. Mit diesem neuen Informationsportal, inklusive kostenfreier Expertenberatung, werden Betriebe unterstützt, das Thema betriebliche Gesundheit anzugehen und auszubauen.

Ins Leben gerufen wurden die BGF-Koordinierungsstellen in einer gemeinsamen Initiative der gesetzlichen Krankenkassen. Die notwendigen Grundlagen hat der Gesetzgeber im Rahmen des Präventionsgesetzes geschaffen.
Kern des Angebots ist eine individuelle Beratung durch die Präventionsexperten der gesetzlichen Krankenkassen. Die Beratung erfolgt telefonisch oder auf Wunsch persönlich vor Ort nach vereinbarten Standards auf der Grundlage des sogenannten GKV-Leitfadens Prävention. Zur Beratung gehören:

  • eine individuelle Bestandsaufnahme in Sachen Beschäftigtengesundheit,
  • Informationen zur Umsetzung einer nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsförderung,
  • Handlungsempfehlungen zum weiteren Vorgehen sowie zu
  • möglichen Maßnahmen im Sinne der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Die BGF-Koordinierungsstellen unterstützen die Unternehmen auch bei der anschließenden Umsetzung und der Vermittlung hilfreicher Partner.

Folgende Fragen werden beispielsweise beantwortet: Mit welchen Leistungen unterstützen die Krankenkassen den Prozess der betrieblichen Gesundheitsförderung bzw. ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)? Was sind die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Leistungen der Krankenkassen?

Umsetzung der BGF-Koordinierungsstellen im Rahmen des Präventionsgesetzes
Bei der Entwicklung und Umsetzung der BGF‐Koordinierungsstellen gemäß § 20b Abs. 3 SGB V arbeiten die Krankenkassen sowohl auf der Bundesebene als auch auf Landesebene eng zusammen. Als Kooperationsgemeinschaft auf Landesebene sind dies: Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek), AOK-Sachsen-Anhalt, BKK Landesverband Mitte, IKK gesund plus, KNAPPSCHAFT und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Die Federführung in Sachsen-Anhalt liegt derzeit bei der IKK gesund plus.

11.05.2017

Pressemitteilung

Gemeinsame Pressemitteilung der Verbände der Krankenkassen in Sachsen-Anhalt: AOK Sachsen-Anhalt, vdek Landesvertretung Sachsen-Anhalt, IKK gesund plus, BKK Landesverband Mitte, Knappschaft Sachsen-Anhalt sowie Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)

2017-05-05: IKK gesund plus stärkt Prävention

Magdeburg. Für das Jahr 2017 zeichnet sich für die IKK gesund plus nach den vorliegenden Zwischenergebnissen weiterhin eine positive finanzielle Entwicklung ab. Dies bestätigte der Verwaltungsrat in seiner gestrigen Sitzung in Magdeburg. Damit ist der Zusatzbeitrag von 0,6 Prozent weiterhin stabil und liegt deutlich unter dem Durchschnitt der gesetzlichen Krankenversicherung.
Einen wesentlichen Grund für die positive Entwicklung sehen die beiden Vorsitzenden, Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach, neben dem ausgezeichneten Service- und Leistungsangebot, in den günstigen Verwaltungskosten. Letztlich resultiert auch daraus eine deutliche Steigerung der Mitgliederzahlen. "Im vorangegangenen Jahr haben über 23.000 Versicherte den Weg zur IKK gesund plus gefunden. In den ersten Monaten des Jahres 2017 konnten bereits weitere 7.300 Mitglieder dazu gewonnen werden", erläutert Wadenbach. "Damit können wir unseren Versicherten, auch unabhängig von ausbleibenden Ausgabenbegrenzungen seitens der Politik, Stabilität und Sicherheit bieten" ergänzt Müller.

Zusätzlich bekräftigt der Verwaltungsrat der IKK gesund plus, die Prävention weiter zu stärken. Grundlage für dieses Vorhaben ist das 2015 verabschiedete Präventionsgesetz und die daraus resultierende Landesrahmenvereinigung zur Verbesserung von Prävention und Gesundheitsförderung in allen Lebensphasen. "Als IKK gesund plus versuchen wir derzeit federführend den Kreis der handelnden Akteure zu erweitern, um gemeinsam mit allen Partnern die Nachhaltigkeit und Reichweite von Präventionsprojekten zu erhöhen. Allein in Sachsen-Anhalt stellen die gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2017 mehr als 4,5 Millionen Euro für Lebenswelten (z.B.: Kommunen, Kitas und Schulen) zur Verfügung", so die Vorsitzenden.

Pressemitteilung

2017-03-30: IKK gesund plus lädt in neue Geschäftsstelle in Cuxhaven zum Tag der offenen Tür

Cuxhaven. Die IKK gesund plus lädt am 4. April von 10:00 bis 16:00 Uhr zum Tag der offenen Tür in ihr neues Kundencenter Cuxhaven ein. Die bereits mehrfach in Bremen und Bremerhaven ansässige Krankenkasse betreut seit Ende des letzten Jahres alle Versicherten und Interessenten nun auch persönlich in der neuen Cuxhavener-Geschäftsstelle in der Segelckestr. 30.

Sven Pottkamp, Geschäftsbereichsleiter der IKK gesund plus, sieht in der Neueröffnung eine Fortsetzung der zielgerichteten Unternehmensphilosophie. "Wir wollen über die wirtschaftlichen Vorteile hinaus unseren Versicherten auch ein komplettes Serviceangebot mit Augenmerk auf eine kundennahe und qualitätsgerechte Betreuung bieten. Aufgrund des Mitgliederzuwachses im Bremer Raum ist die Geschäftsstelle in Cuxhaven eine logische Konsequenz, um alle Versicherten vor Ort serviceorientiert versorgen zu können."

Alle Besucher können an diesem Tag einen kostenfreien Herz-Stress-Test aus-probieren und attraktive Preise über eine Verlosung sowie einem Glücksrad vor Ort gewinnen.

Pressemitteilung

2017-02-17: Neues Onlineangebot vereinfacht Antragsverfahren für Sportvereine

Zwei Qualitätssiegel einfach, schnell und unbürokratisch beantragen

Berlin. Mit der neuen Onlineplattform können Sportvereine ab sofort einfach, schnell und unbürokratisch gleich zwei Qualitätssiegel für ihre Präventionskurse auf einmal beantragen. Das Portal www.service-sportprogesundheit.de des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ermöglicht es, einen gemeinsamen Prüfantrag für die Siegel SPORT PRO GESUNDHEIT und Deutscher Standard Prävention online einzureichen. Von dem standardisierten digitalen Antragsverfahren profitieren neben den Sportvereinen auch DOSB-Mitgliedsorganisationen, die Vereinsangebote mit dem Siegel SPORT PRO GESUNDHEIT zertifizieren. Der DOSB hat die neue Plattform in Zusammenarbeit mit der Zentralen Prüfstelle Prävention aufgebaut. Die Prüfstelle ist eine Gemeinschaftseinrichtung von gesetzlichen Krankenkassen und prüft in deren Auftrag Präventionskurse nach den hohen Qualitätsstandards des "Leitfadens Prävention" des GKV-Spitzenverbandes und den gesetzlichen Vorgaben. Versicherte der beteiligten Kassen erhalten für die Teilnahme an den zertifizierten Kursen einen Zuschuss.

"Wir wissen, dass es den Sportvereinen ein großes Anliegen ist, ihre Aufgaben ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand zu bewältigen", sagte Dr. Karin Fehres, Vorstand Sportentwicklung im DOSB. "Deshalb ist die Plattform ein wichtiger Schritt, um den Vereinen mit ihren größtenteils ehrenamtlich tätigen Übungsleiterinnen und Übungsleitern ganz praktisch zu helfen. Die Qualitätssiegel stoßen auf großes Interesse, sind ein hervorragendes Angebot für Vereinsmitglieder und auch Ansporn für Neueinsteiger, sich einem Sportverein anzuschließen."

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des bei der Zentralen Prüfstelle Prävention federführenden Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) erklärte: "Die bundesweit tätige Prüfstelle erfreut sich seit ihrem Start vor drei Jahren großen Zuspruchs durch die Kursanbieter, das zeigt uns die rasant wachsende Zahl von Zertifizierungen. Mit der neuen Serviceplattform SPORT PRO GESUNDHEIT des DOSB wird die Auswahl an qualitätsgeprüften Präventionskursen im Bereich Bewegung noch weiter wachsen. Das ist eine gute Nachricht für die Versicherten."

Neben der vereinfachten Antragstellung bietet die Plattform weitere Vorteile für die Kursanbieter. Sie können begonnene Anträge speichern, später bearbeiten und fertigstellen sowie den Status ihres Antrags abrufen. Anhand eines einfachen "Ampel"-Systems lässt sich sofort erkennen, ob der Kurs von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert wird oder nicht. Vereine können das Siegel SPORT PRO GESUNDHEIT natürlich auch einzeln beantragen und – bei erfolgreicher Zertifizierung – neben vieler anderer Vorteile von dessen enormer Werbewirksamkeit für den Verein profitieren. Zudem bietet die neue Serviceplattform SPORT PRO GESUNDHEIT die Möglichkeit, Kurse online zusammenzustellen. Dabei gibt es die bewährten standardisierten Programme sowie neue individualisierbare Masterprogramme, bei denen Übungen, Geräte und Methoden im Baukasten-Prinzip zusammengesetzt werden können. Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter erhalten auf dem Portal zudem zahlreiche Hilfestellungen und Materialien für die Umsetzung ihres Kurses und zur Weitergabe an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT wurde vom DOSB in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer entwickelt und zeichnet seit mehr als 15 Jahren gesundheitsorientierte Kursangebote im Sportverein aus. Mit dem Siegel Deutscher Standard Prävention zertifiziert die Zentrale Prüfstelle seit 2014 Präventionskurse in den Bereichen "Bewegung", "Ernährung", "Stressbewältigung/Entspannung" und "Suchtprävention". Die an der Prüfstelle beteiligten Krankenkassen versichern über 88 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten.

Pressemitteilung

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Verband der Ersatzkassen e.V. | Askanischer Platz 1, 10963 Berlin | Ansprechpartnerin: Michaela Gottfried | Tel.: 030 26931–1200  | E-Mail: presse@vdek.com