Pressemeldungen 2019

Neue Versorgungsform bei Migräne per Smartphone

Magdeburg. Weltweit leiden rund 15 - 20 Prozent der Frauen und 6 - 8 Prozent der Männer an Migräne! Es ist die häufigste Kopfschmerzart, doch was genau im Gehirn dabei vorgeht, wissen auch Experten nicht so genau. Sicher ist: Migräne ist eine Fehlfunktion des Gehirns, die die Lebensqualität der Betroffenen stark reduziert.
Zum europäischen Kopfschmerz- und Migränetag am 12. September stellt die IKK gesund plus das Projekt "SMARTGEM" vor, welches zum Ziel hat die Kopfschmerzhäufigkeit zu senken und die Lebensqualität von Betroffenen zu verbessern. Das innovative Versorgungsvorhaben ist ein zusätzliches Angebot zur herkömmlichen Migränetherapie unter der Projektführung der Charité in Berlin. Weitere Kooperationspartner sind die Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Rostock, die Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Halle (Saale), das Institut für Public Health der Charité und der App-Entwickler Newsenselab.

Wie genau die Smartphone gestützte Migränetherapie funktioniert erklärt Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus. "Im Rahmen des Projektes SMARTGEM können Patientinnen und Patienten mithilfe der Smartphone-App "M-sense" ihre Kopfschmerzen dokumentieren, so dass die Therapie überwacht und mögliche Auslöser für die Migräneattacken identifiziert werden können. Durch das integrierte Therapiemodul werden sie bei der Durchführung von Entspannungsverfahren und Ausdauersport unterstützt und in individuellen verhaltenstherapeutischen Ansätzen geschult. Für die Patientinnen und Patienten werden ärztlich moderierte Foren und Expertenchats angeboten, um so die Kommunikation mit dem Arzt zu vereinfachen und zu beschleunigen." Durch SMARTGEM, so Schröder, "wird die multimodale Schmerztherapie um digitale und telemedizinische Aspekte erweitert. Die Versicherten bekommen nicht nur einen kostenfreien Zugang zu einem besonderen Versorgungsansatz der universitätsmedizinischen Kopfschmerzambulanzen. Vielmehr können auch Patienten in ländlichen Gebieten versorgt werden, wo sich der Zugang zu Spezialisten eher schwierig gestaltet."

Teilnehmen können Versicherte der IKK gesund plus, wenn Sie an mindestens fünf Tagen pro Monat unter Migräne leiden und in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt wohnen.

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Magdeburg. Die IKK gesund plus wurde 2016 als erste Krankenkasse in Sachsen-Anhalt mit dem unabhängigen Gütesiegel "Best Place To Learn" ausgezeichnet. In diesem Jahr gelang es der Kasse, diese Auszeichnung als „Top Ausbilder“ zu bestätigen.

Laut Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, bescheinigt die erfolgreiche Wiederholung der Zertifizierung die hohen Qualitätsstandards bei der Ausbildung. "Die unternehmensinterne Ausbildung ist eine gute Variante, um leistungsfähige Mitarbeiter für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Durch die Übernahme von Auszubildenden konserviert eine Firma nicht nur das durch den Mitarbeiter erworbene spezifische Humankapital, sondern kann oftmals auch von einer höheren Identifikation profitieren. Wir konnten in den letzten Jahren die Anzahl der Auszubildenden stetig erhöhen und haben bisher eine Übernahmequote von 100 Prozent. Durch unser modernes Ausbildungskonzept mit Projektarbeiten, E-Learning sowie zwei Ausbildern und über 70 Ausbildungsbeauftragten, können wir eine sehr gute Betreuung sicherstellen. Zusätzlich bieten wir den neuen Ausbildungsberuf zum Kaufmann im Gesundheitswesen an. Die erneute Auszeichnung mit dem Gütesiegel "Best Place To Learn" bestätigt unser modernes Ausbildungskonzept."

Laut Niels Köstring, Geschäftsführer AUBI-plus, "konnte die IKK gesund plus ihre guten Leistungen in den Bereichen "Berufliches Lernen" und "Ergebnisse der Ausbildung" bestätigen. Auszubildende werden von Anfang an in die betrieblichen Abläufe einbezogen und lernen bereichsübergreifend die Anliegen der Versicherten kennen. Damit gelingt während der gesamten Ausbildung eine Einbeziehung in die realen Arbeitsprozesse".

Hintergrund:
Das Gütesiegel "Best Place To Learn" wird von der AUBI-plus GmbH, die mithilfe eines umfassenden Zertifizierungsverfahrens Unternehmen verschiedener Branchen und Größen hinsichtlich der Qualität ihres Ausbildungsangebotes prüft, vergeben. Das Ausbildungssiegel ist daher ein Versprechen auf eine überdurchschnittlich gute betriebliche Ausbildung. Getestet werden Rahmenbedingungen und Qualifizierungsprozesse der Ausbildung sowie deren Ergebnisse und Wirkungen. Das Siegel soll Schulabgängern und angehenden Auszubildenden Orientierung darüber geben, welche Unternehmen ein qualitativ besonders hochwertiges Ausbildungsprogramm anbieten und ihren Auszubildenden als vertrauensvoller Begleiter begegnen.

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Lutherstadt Wittenberg. Anhaltende Arbeitslosigkeit ist ein gesundheitlicher Risikofaktor! Um diesem Fakt erfolgreich entgegenzusteuern arbeiten die gesetzlichen Krankenkassen mit der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städtetag zusammen, um die gesundheitliche Situation von arbeitslosen Menschen zu verbessern. Mit dem Präventionsgesetz vom 25. Juli 2015 wurden die strukturellen Voraussetzungen geschaffen, auf die Bedarfe arbeitsloser Menschen abgestimmte Gesundheitsförderungs- und Präventionsangebote entwickeln und bereitstellen zu können.

Seit dem Jahr 2017 setzen die Kooperationspartner mit Unterstützung der Landesvereinigung für Gesundheit (LVG) in Sachsen-Anhalt das gemeinsame Ziel um, die gesundheitsbezogene Lebensqualität von arbeitslosen Menschen zu verbessern und das Bewusstsein für die physische und psychische Gesunderhaltung zu stärken. An bisher 8 regionalen Standorten können für die Betroffenen somit die Chancen auf einen Wiedereinstieg in das Berufsleben deutlich erhöht werden. Weitere Regionen stoßen in 2020 dazu.
In individuellen Beratungsgesprächen werden arbeitslose Menschen motiviert, für die eigene Gesundheit etwas zu tun und entsprechende Präventionsangebote zu nutzen. Ziel ist nicht nur das Gesundheitsverhalten des einzelnen zu verbessern, sondern auch positiven Einfluss auf die Lebenszufriedenheit ausüben zu können. Dadurch steigert sich letztlich die individuelle Leistungs- und Be-schäftigungsfähigkeit, welche die Eigeninitiative aktiviert und somit die sozialen Teilhabechancen der Arbeitssuchenden verbessert.

In Sachsen-Anhalt gibt es nach einer Bedarfsanalyse und der individuellen Kundenansprache für die Interessenten Angebote aus verschiedenen Maßnahmenpaketen zur Auswahl. Über die Maßnahmen des klassischen Kurssystems der Krankenkassen hinaus, werden auch zielgruppenspezifische Angebote wie soziallagenbezogene Ernährungsberatung oder Gesundheitscoachings zu Themen wie Selbstmanagement vermittelt. Über weitere kommunale Partner wie Stadt- und Kreissportbünde werden künftig weitere Maßnahmen regional nachhaltig etabliert.

Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, betont: "Wenn man weiß, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Gesundheit und sozialer Lage gibt, wird klar, wie wichtig das ist, was hier erreicht werden kann: Informieren, trainieren – und Lust auf ein gesunderes Leben machen. Denn genau darauf zielen acht ganz besondere Angebote in Sachsen-Anhalt ab. Sie wollen Arbeitslose für speziell ausgerichtete Gesundheitsangebote gewinnen – und damit auch deren Chance auf einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erhöhen."

Kay Senius, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, ergänzt: "Die Tiefenwirkung dieser Angebote ist nicht hoch genug einzuordnen. Wenn jemand durch einen Gesundheitskurs in seiner Persönlichkeit so gestärkt wird, dass er sich anschließend beispielsweise einen Alphabetisierungskurs oder eine berufliche Qualifizierung zutraut, sind wesentliche Schritte auf dem oft mühsamen Weg zurück ins Arbeitsleben geschafft. Wir haben unsere Vermittlungsfachkräfte entsprechend geschult und beziehen das Thema aktiv in Beratungsgespräche ein."

Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus und Federführer für das GKV-Bündnis, sieht bereits in der Etablierung des Projektes einen großen Erfolg. "Mit jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin an Präventionsmaßnahmen wächst die Hoffnung, deren Lebensqualität positiv beeinflussen zu können. Eine gute gesundheitliche Verfassung wirkt sich schließlich positiv auf eine erfolgreiche Integration in die Erwerbstätigkeit aus. Über 500 Teilnehmer zeigen bereits, dass die Angebote in den Jobcentern und Arbeitsagenturen von den arbeitssuchenden Menschen durchaus dankbar angenommen werden."

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit, dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, der Landesvereinigung für Gesundheit und der IKK gesund plus für das GKV-Bündnis für Gesundheit.

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Pressefoto

Hinweis:
Auf dem Pressefoto sind folgende Personen von links zu sehen: Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus; Kay Senius, Vorsitzender der Geschäftsführung, Bundesagentur für Arbeit RD Sachsen-Anhalt-Thüringen; Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt; Markus Schuliers, Leiter Mehrgenerationenhaus und Theaterprojekt

"Neues Leistungspaket für Versicherte beschlossen"

Magdeburg. Die IKK gesund plus setzt ihren Weg der stetigen Erweiterung des Leistungsangebots und einer soliden Finanzpolitik weiter fort. Dies unterstrich der Verwaltungsrat der IKK gesund plus in seiner heutigen Sitzung, zu der ihm zu Tagungsbeginn die Nachricht erreichte, erneut als Krankenkasse mit der Note "beste Finanzkraft" von einem Wirtschaftsmagazin ausgezeichnet geworden zu sein.

"Für das zweite Halbjahr hat der Verwaltungsrat ein Paket mit zahlreichen neuen Leistungen für unsere Versicherten beschlossen", berichtet Hans-Jürgen Müller, Vorsitzender auf Arbeitnehmerseite. So bezuschusst die IKK gesund plus zukünftig die Hautkrebsvorsorge alle zwei Jahre mit bis zu 30 Euro, und das bereits für Versicherte ab 14 Jahren. Weiterhin profitieren alle Versicherten zwischen 18 und 34 im Dreijahresrhythmus von einem Zuschuss zum Checkup, der regulär erst ab dem 35. Geburtstag in Anspruch genommen werden kann. Darüber hinaus unterstützen wir werdende Eltern mit einer anteiligen Übernahme der Kosten für die Hebammenrufbereitschaft sowie für die Teilnahme des Partners an einem Geburtsvorbereitungskurs. "Die genannten Leistungen bilden hierbei nur einen Auszug des neuen Leistungspaketes" so Müller.

Peter Wadenbach, Vorsitzender auf Arbeitgeberseite, hat neben dem Ausbau der Zusatzleistungen aber auch weiterhin die finanzielle Entwicklung in der GKV im Fokus: "Dass wir als Kasse mit "beste Finanzkraft", "höchste Liquidität", "höchste Transparenz" und "beste Mitgliederentwicklung" ausgezeichnet wurden, gibt uns die Bestätigung, unseren eingeschlagenen Weg der soliden und transparenten Finanzpolitik im Sinne unserer Versicherten konsequent fortzusetzen." 2019 haben sich bereits über 8.000 neue Mitglieder für die IKK gesund plus entschieden.

Besonders freut es die beiden Vorsitzenden, die Auszeichnung als Krankenkasse mit den "niedrigsten Verwaltungskosten" entgegennehmen zu dürfen. "Mit 99,10 Euro Verwaltungskosten je Versicherten sind wir erneut bundesweit eine der am besten aufgestellten Krankenkassen", bekräftigen Müller und Wadenbach abschließend.

Bei dem unabhängigen Krankenkassen-Vergleich fragte das Wirtschaftsmagazin "Focus Money", in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Finanz-Service-Institut in Köln (DFSI), die Finanzlage bei 81 bundesweit sowie 27 regional geöffneten Kassen ab.

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"Eine Starke Selbstverwaltung ist die Basis für gute Gesundheitspolitik."

Bremerhaven. Auf ihrer Sitzung am 10. April in Bremerhaven äußerte der Verwaltungsrat der IKK gesund plus Kritik am Referentenentwurf für eine faire Kassenwahl in der gesetzlichen Krankenversicherung (Faire-Kassenwahl-Gesetz – GKV-FKG) von Bundesgesundheitsminister Spahn. Dabei positioniert sich das höchste Entscheidungsgremium der Kasse gegen eine Beschränkung der Souveränität der sozialen Selbstverwaltung. "Die Reformpläne sehen vor, die Selbstverwaltung im GKV-Spitzenverband abzuschaffen. Dafür soll es eine Anbindung an das operative Geschäft der Mitgliedskassen durch hauptamtliche Kassenvorstände geben. Dies wäre ein ordnungspolitischer Eingriff in den Aufgabenbereich der Selbstverwaltung! Eine funktionierende Selbstverwaltung garantiert, dass Versicherteninteressen auch auf höchsten Ebenen im Gesundheitswesen durchgesetzt werden. Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter repräsentieren durch die Selbstverwaltung trotz ihrer teilweise unterschiedlichen Interessen eine gemeinsame politische Position. Diese Struktur beim Spitzenverband der Krankenkassen abzuschaffen, kann daher nicht im Sinne der Solidargemeinschaft sein", erläutern die beiden Vorsitzenden Hans-Jürgen Müller und Peter Wadenbach.

Der Verwaltungsrat begrüßt dagegen die im Referentenentwurf vorgestellten Punkte zur Weiterentwicklung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA). Hier erkennt man den klaren Willen, den Finanzausgleich gegen Manipulationen zu wappnen und einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen. "Der Referentenentwurf sieht u.a. die Einführung eines Risikopools, die bundesweite Öffnung aller Kassen und die Schaffung einer einheitlichen Aufsicht für alle Wettbewerber vor. Damit signalisiert der Gesundheitsminister für einen fairen Wettbewerb zu stehen und das Risiko der Manipulation des Finanzausgleichs eindämmen zu wollen", erläutern Müller und Wadenbach.

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IKK gesund plus unterstützt Gesundheitsprojekt zur Förderung der Bewegung

Tangerhütte. "Da werden unsere Kinder strahlen", erklärt Frau Christine Reising, Leiterin des Hortes der Grundschule "Am Tanger". Und dazu haben sie allen Grund. Schließlich zählen sie zu den Gewinnern der Initiative "Mehr für munter" mit der die IKK gesund plus besondere Projekte zur Förderung der Gesundheit in Grundschulen und Horteinrichtungen prämiert.
Im Rahmen der Initiative werden die Gewinner von einer unabhängigen Jury gewählt. Diese Jury ermittelt nach ausgewählten Kriterien (z. B. Innovation, Kreativität, Notwendigkeit und Bedarf) die Gewinner. Es wurden pro Quartal im Jahr 2018 bis zu drei Preisträger aus den Grundschulen und Horten ermittelt. Die Fördersumme beträgt pro Gewinner bis zu 3.000 EUR.
Und diese Fördersumme nutzt der Tangerhütter Hort, um den Hortalltag um weitere Sportmöglichkeiten zu erweitern. Mindestens 30 Kinder im Alter zwischen 6-10 Jahren werden, laut Reising, über eine speziell gegründete Sport-AG erreicht. "Wir haben dadurch nicht nur die Chance die Bewegungsgewohnheiten positiv zu beeinflussen, zusätzlich werden generell auch die schulischen und sportlichen Leistungen der Kinder gefördert", so die Leiterin des Hortes. Das Sportangebot des Hortes wird einmal wöchentlich um die Sport-AG "Klettern" ausgebaut. Neben theoretischen Inhalten zu Grifftechniken und Fußstellungen, wird vor allem das Erlernen praktischer Fertigkeiten im Vordergrund stehen.
"Die Förderung der Bewegung insbesondere im Kindesalter liegt uns sehr am Herzen", betont IKK gesund plus Pressesprecher Gunnar Mollenhauer. "Vor allem so koordinativ anspruchsvolle Bewegungen wie klettern bieten einen tollen Ausgleich, bauen Stress ab und stärken das Selbstbewusstsein."

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2019-07-04: KV Sachsen-Anhalt und IKK gesund plus erweitern Check-up

Magdeburg. Mit der Vereinbarung zum Erweiterten Check-up für Versicherte mit Teilnahme am Hausarztprogramm beschließen die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA) und die IKK gesund plus über die Regelversorgung hinaus Leistungen anzubieten. Versicherte der IKK gesund plus bekommen ab dem 35. Geburtstag weiterhin ein zweijähriges Check-up-Intervall angeboten. Zusätzlich erhalten sie erweiterte Vorsorgeuntersuchungen. Neben einem EKG zur Bestimmung der Herztätigkeit wird der vollständige Blutstatus erhoben. Darüber hinaus erfolgt eine Früherkennungsuntersuchung von Funktionsstörungen der Schilddrüse. Der neue Erweiterte Check-up der IKK gesund plus kann ab 1. Juli in Anspruch genommen werden und stellt ein Novum für gesetzlich Versicherte in Sachsen-Anhalt dar. Voraussetzung für den Erweiterten Check-up ist weiterhin die Teilnahme am Hausarztprogramm und ein Gutschein der IKK gesund plus.

Hintergrund: Nach der geänderten Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) haben Versicherte ab dem 35. Geburtstag nur noch alle drei Jahre Anspruch auf eine ärztliche Gesundheitsuntersuchung. Erstmals haben Versicherte ab Vollendung des 18. Lebensjahres bis unter 35 Jahren einmalig Anspruch auf eine ärztliche Gesundheitsuntersuchung.

Die KVSA und die IKK gesund plus sehen in der Erweiterung der ärztlichen Gesundheitsuntersuchung in der Regelversorgung einen wichtigen Beitrag, um schwerwiegende Erkrankungen rechtzeitig erkennen zu können. Insbesondere jüngere Menschen fühlen sich gesund und leistungsfähig. Sie sehen daher eine Arztpraxis eher selten von innen. "Aber einige Erkrankungen beginnen ohne Anzeichen, unbemerkt und schleichend", so Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus. "Vorsorgeuntersuchungen bieten daher die Möglichkeit, nicht nur Krankheiten früher zu erkennen, sondern die Patienten zusätzlich mit entsprechenden Gesundheitsangeboten präventiv zu versorgen."

Auch Dr. Burkhard John, Vorstandsvorsitzender der KVSA, "sieht im Erweiterten Check-up im Rahmen des Hausarztprogrammes ein sinnvolles Früherkennungsinstrument, welches durch zusätzliche Leistungsinhalte über die gesetzliche Gesundheitsuntersuchung hinausgeht. Durch die Erhebung verschiedener Laborwerte können frühzeitige Erkrankungen gezielt festgestellt und behandelt werden."

Versicherte, die an der Hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen, können ihren Anspruch auf die Leistungen des Erweiterten Check-up durch Vorlage eines Gutscheines beim Hausarzt ausweisen. Diesen erhalten Sie in den Geschäftsstellen der IKK gesund plus.

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt und der IKK gesund plus.

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