Meldung von Entgeltersatzleistungen

Anpassungen beim Datenaustausch

Zur Berechnung und Zahlung von Entgeltersatzleistungen wie Kranken- oder Mutterschaftsgeld, benötigen die Krankenkassen von den Arbeitgebern entsprechende Angaben zum Beschäftigungsverhältnis. Die Daten sind von den Arbeitgebern durch gesicherte und verschlüsselte Datenübertragung aus systemgeprüften Programmen oder mittels systemgeprüfter maschineller Ausfüllhilfen (z.B. sv.net) zu übermitteln. Dazu ist seit dem 1. Januar 2020 der Datensatz in der Version 10 zu verwenden. Die Version 10 beinhaltet folgende Änderungen u.a.:

  • Datenbaustein Arbeitsentgelt (DBAE): Klarstellung für das Feld BRUTTO-1/2/3
  • Datenbaustein Mutterschaftsgeld (DBMU): Feld "AE-FEST" (Arbeitsentgelt fest) durch das Feld "ENTGART" (Entgeltart) aus dem Datenbaustein Arbeitsentgelt (DBAE) ersetzt
  • Datenbaustein Mutterschaftsgeld (DBMU): Erläuterung des Feldes "LETZTTAG" geändert auf „Letzter SV-Tag vor der Entbindung“
  • Abgabegrund "99": Erweiterung um Systemwechsel
  • Erweiterung Ausnahmefälle um: "Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, Beginn der Leistung zur Teilhabe bzw. zur medizinischen Rehabilitation oder Freistellung wegen Erkrankung oder Verletzung des Kindes am ersten Tag der Beschäftigung bzw. Beginn der Beschäftigung am ersten Tag oder während der Mutterschutzfrist."

 

Wichtig: Im Bereich Krankengeld ist der Meldesatz vom Arbeitgeber fünf Arbeitstage vor dem 42. Tag der Arbeitsunfähigkeit einschließlich anrechenbarer Vorerkrankungen auszulösen. Antworten auf Anfragen zu Vorerkrankungen und fehlerhaften Entgeltbescheinigungen erfolgen nur über den elektronischen Datenaustausch.

Tipp

Sie möchten wissen, wie der elektronische Datenaustausch genau abläuft? Sie haben Interesse am Aufbau der einzelnen Datenbausteine, an den Verfahrensbeschreibungen, Gemeinsamen Grundsätzen und Fehlerkatalogen? Auf den folgenden Webseiten finden Sie alle Infos auf dem jeweils aktuellsten Stand.

  www.datenaustausch.de

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