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Insolvenzgeldumlage

Arbeitnehmer erhalten im Falle der Insolvenz ihres Arbeitgebers für maximal drei Monate Insolvenzgeld. Die Zahlungen erfolgen von der Agentur für Arbeit und werden über die Insolvenzgeldumlage finanziert. Bis auf wenige Ausnahmen sind generell alle Arbeitgeber zur Zahlung der Umlagebeiträge verpflichtet. Diese werden allein von den Arbeitgebern aufgebracht und berechnen sich unter Anwendung des jeweils geltenden Umlagesatzesaus dem rentenversicherungspflichtigen Bruttoarbeitsentgelt der Arbeitnehmer. Seit 2009 ziehen die Einzugsstellen die Insolvenzgeldumlage zusammen mit dem Gesamtsozialversicherungsbeitrag ein.

Die bisherige Finanzentwicklung der Insolvenzgeldumlage und die aktuelle konjunkturelle Lage ermöglichen eine Senkung des Umlagesatzes für das Jahr 2022. Das führt bei stabiler bis guter konjunktureller Entwicklung zu ausgeglichenen Einnahmen und Ausgaben und einer weiteren Entlastung der Arbeitgeber während der Corona-Pandemie. Aus diesem Grund bestimmt die Insolvenzgeldumlagesatzverordnung für das Jahr 2022 eine Senkung auf 0,09 Prozent des rentenversicherungspflichtigen Arbeitsentgelts.

Ab 01.01.2022

In 2022 beträgt der Umlagesatz für das Insolvenzgeld 0,09 Prozent.

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