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Zeitungsstapel auf einem Tisch

Meldungen vom 2. Oktober 2026

Fusion vollzogen: Die neue IKK gesund plus gehört mit rund 620.000 Versicherten zu den 25 größten Krankenkassen

Magdeburg/Potsdam. Die Fusion ist vollzogen, und die neue IKK gesund plus startet mit einem Beitragsvorteil. In Berlin und Brandenburg sinkt der Zusatzbeitrag für die bisherigen Versicherten der IKK Brandenburg und Berlin (IKK BB) von 4,35 auf 3,39 Prozent, eine Entlastung um 0,96 Prozentpunkte. Die Senkung gilt seit dem 1. Oktober 2026. Damit ist die IKK gesund plus nach heutigem Stand die günstigste Regionalkasse in Berlin und Brandenburg. In allen anderen Regionen bleibt der Zusatzbeitrag mit 3,39 Prozent stabil. Die Entscheidung für 2027 ist mit der Fusion bereits gefallen.
"Gegen den allgemeinen Trend bekommen unsere Versicherten mehr Leistung für weniger Geld, in Berlin und Brandenburg sogar spürbar weniger", sagt Uwe Deh, Vorstandsvorsitzender der IKK gesund plus. "Wer sich bis zum 31. Oktober für uns entscheidet, ist zum Jahresanfang dabei und profitiert von allen Vorteilen: mehr Leistungen zu einem stabilen Preis."

Entlastung für Versicherte und Arbeitgeber
Da der Zusatzbeitrag je zur Hälfte von Beschäftigten und Arbeitgebern getragen wird, profitieren beide Seiten. Ein Beispiel macht die Entlastung deutlich: Bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3.500 Euro sparen Beschäftigte durch die Senkung des Zusatzbeitrags monatlich 16,80 Euro. Für den Arbeitgeber ergibt sich die gleiche Ersparnis. Zusammen sind das gut 400 Euro im Jahr. Der stabile Beitrag in den übrigen Regionen gibt Versicherten und Betrieben Planungssicherheit für 2027.

Mehr Leistung
Die neue Satzung verbindet die Leistungen beider Kassen und ermöglicht es, Angebote weiterzuentwickeln.
“Wir haben das Beste aus unseren beiden Welten in der neuen Satzung zu einem starken Leistungsangebot zusammengeführt. Versicherte profitieren beispielsweise von der Kostenübernahme osteopathischer Behandlungen bis zu 240 Euro und von Naturheilverfahren mit bis zu 120 Euro. Hinzu kommt unter anderem ein Bonus für Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Das bedeutet ganz konkret: mehr Unterstützung für die eigene Gesundheit und attraktive Extras. Das ist der Mehrwert, den unsere Versicherten und Arbeitgeber jetzt spüren”, sagt Kathrin Brockmann, Mitglied des Vorstandes.

Größer geworden, nah geblieben
Die neue IKK gesund plus gehört ab sofort zu den 25 größten Krankenkassen Deutschlands und will mit ihren Angeboten weiter wachsen. 64 Geschäfts- und Servicestellen verbinden Bremen und Bremerhaven mit Sachsen-Anhalt sowie Brandenburg und Berlin. Die persönliche Beratung vor Ort bleibt erhalten, digitale Services werden weiter ausgebaut.
“Wir sind größer geworden und bleiben nah bei unseren Versicherten”, sagt Ann Hillig, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der IKK gesund plus. “Alle Geschäftsstellen bleiben erhalten, und persönliche Ansprechpartner sind auch künftig für sie da. Gleichzeitig machen wir viele Leistungen digital einfacher und schneller zugänglich.”

02.10.2026

Pressemitteilung

Verwaltungsrat konstituiert sich – Neuer Vorstand gewählt

Potsdam/Magdeburg. Die IKK gesund plus und die IKK Brandenburg und Berlin (IKK BB) sind seit dem 1. Oktober 2026 eine Krankenkasse. Die neue IKK gesund plus betreut rund 620.000 Versicherte. Der Verwaltungsrat hat sich heute in seiner ersten Sitzung in Magdeburg konstituiert.

Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat besteht aus 28 Mitgliedern, jeweils 14 aus den bisherigen Selbstverwaltungen der IKK gesund plus und der IKK BB und insgesamt paritätisch zwischen von Versicherten- und Arbeitgebervertretern besetzt. Neuer arbeitgeberseitiger Vorsitzender ist Anselm Lotz, bisher Verwaltungsratsvorsitzender der IKK Brandenburg und Berlin. Neu gewählter versichertenseitiger Vorsitzender ist Hans-Jürgen Müller, bisher Verwaltungsratsvorsitzender der IKK gesund plus.

Die Unternehmenszentrale der neuen IKK gesund plus bleibt in Magdeburg, der juristische Sitz ist Potsdam.

Der neu konstituierte Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung den Vorstand der fusionierten Kasse gewählt.

Neuer Vorstand

  • Vorstandsvorsitzender: Uwe Deh
  • Stellvertretende Vorstandsvorsitzende: Ann Hillig
  • Mitglied des Vorstandes: Kathrin Brockmann

Zukunft aktiv gestalten
Mit der Fusion bündeln zwei wirtschaftlich stabile Krankenkassen ihre Kräfte, um den wachsenden Anforderungen an die gesetzliche Krankenversicherung zu begegnen, von der Finanzstabilität über die Versorgung bis zur Digitalisierung.

“Wir wollen die Zukunft unserer Krankenkasse und die Versorgung unserer rund 620.000 Versicherten aktiv gestalten. Dafür brauchen wir leistungsfähige Strukturen und die nötige Stärke, um auf Veränderungen in der GKV reagieren zu können”, sagt Anselm Lotz, arbeitgeberseitiger Verwaltungsratsvorsitzender.

Grundlage der neuen Kasse ist die gemeinsam erarbeitete Satzung, in der die Erfahrungen und Leistungen beider Krankenkassen zusammengeführt wurden.

“Unser Ziel war es, das Beste aus beiden Kassen zusammenzubringen. Es geht nicht darum, Bewährtes aufzugeben, sondern die Stärken beider Häuser für unsere Versicherten und Arbeitgeber zu nutzen”, ergänzt Hans-Jürgen Müller, versichertenseitiger Verwaltungsratsvorsitzender.

Was das für Versicherte und Arbeitgeber bedeutet
Alle bisherigen Geschäftsstellen bleiben als Standorte der neuen IKK gesund plus erhalten. Ergänzt werden sie durch telefonische und digitale Angebote, darunter eine 24/7-Servicehotline.

02.10.2026

Pressemeldung

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