Eine Frauenhand hält ein Mikrofon in Richtung Kamera

Kurzinterviews

Gesundheitsexperten beantworten Fragen zu aktuellen Themen

01/2024 – Ran an den Speck: gesünder ohne Bauchfett

Speckröllchen um die Körpermitte sind für viele Sachsen-Anhalter unschöne Zeichen für Übergewicht. Noch mehr wiegt jedoch der Blick auf die Gesundheit, weiß Stefanie Schäfer. Die Fachbereichsleiterin für Betriebliche Gesundheitsförderung bei der IKK gesund plus sagt, warum das Bauchfett gefährlich ist und wie man es wegkriegt.

Warum ist Bauchfett gefährlich?
Stefanie Schäfer: Am Bauch lagert sich Fett auf zwei Arten ab. Zum einen wird es unter der Haut gespeichert. Damit steigt das Risiko für erhöhte Leberfettwerte sowie Diabetes. Andererseits sammelt sich freies Fett aus der Bauchhöhle rings um die Organe. Das ist häufig die Ursache für unbemerkte Entzündungsprozesse. Zudem erhöht zu viel Bauchfett den Blutdruck, beeinflusst die Blutfettwerte und den Blutzuckerspiegel. Mit zunehmendem Bauch steigt also auch die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Woran erkenne ich, dass es riskant für mich wird?
Stefanie Schäfer: Entscheidend ist nicht nur das eigene Köpergewicht und der Body-Maß-Index. Auch auf den ersten Blick schlanke Menschen können zu viel Bauchfett haben, das gefährlich für sie wird. Wie es um das eigene Bauchfett steht, erfährt man am besten bei einem Gesundheitscheck.

Wie kriege ich das Bauchfett weg?
Stefanie Schäfer: Wir können nicht gezielt an einer Stelle abnehmen, das funktioniert nicht. Das A und O für unsere Gesundheit sind eine gesunde Ernährung und viel Bewegung im Alltag. Dabei holt sich der Körper die Energie aus den Fettdepots unseres Körpers und wir verlieren Körperfett. Wichtig zu wissen: Spätestens ab 40 Jahren stellt der Körper um, fährt den Stoffwechsel herunter und senkt den Energieverbrauch. Wir können also mit weniger Essen bereits unseren Bedarf decken. 

Interview
Foto von Stefanie Schäfer

01.02.2024

Interview-Rückblick

Notrufe und Krankenhäuser für akute Fälle freihalten

Zwischen Weihnachten und Neujahr haben die meisten Arztpraxen geschlossen. Wer über die Feiertage erkrankt, braucht Alternativen. Gunnar Mollenhauer, Pressesprecher der IKK gesund plus, sagt, wohin sich Patienten am besten wenden.

An Feiertagen haben nur wenige Arztpraxen geöffnet. Was ist die erste Adresse, wenn ich krank werde?
Gunnar Mollenhauer: Bei leichten Schmerzen oder um etwas abklären zu lassen, ist der bequemste Weg, den Arzt online zu konsultieren. Das funktioniert meist wie bei uns über eine App. Nach ein paar Angaben zum Gesundheits-zustand meldet sich auch während und zwischen den Feiertagen ein Arzt per Videoanruf zurück. Die Beratung läuft dann wie in der richtigen Praxis, bei Bedarf werden auch Krankschreibungen und Rezepte ausgestellt.

Was gibt es noch für Möglichkeiten?
Gunnar Mollenhauer: Bei akuten Beschwerden hilft der ärztliche Notdienst unter der kostenfreien Nummer 116117. Der Patientenservice steht an Feier-tagen rund um die Uhr zur Verfügung und unterstützt dabei, eine Bereit-schaftspraxis in der Nähe zu finden. Wenn die mentale Gesundheit beein-trächtigt ist, kann zudem die Telefonseelsorge unter 0800 1110111 oder 0800 1110222 rund um die Uhr, kostenfrei und anonym weiterhelfen.

Wie sieht es mit Notfällen aus?
Gunnar Mollenhauer: Der Notruf 112 ist den akuten Notfällen vorbehalten, bei denen schnell gehandelt werden muss. Nach einem Unfall, bei einem Feuer oder wenn sich ein Mensch in einer lebensbedrohlichen Lage befindet, erreicht man damit den Rettungsdienst. In bestimmten Fällen ist es auch an-gebracht, sich in die Notaufnahme zu begeben. Bei leichteren Erkrankungen sollte allerdings zwingend davon abgesehen werden, da die Krankenhäuser für diejenigen freigehalten werden müssen, die wirklich akut Hilfe brauchen.

Gesundheitstipps
Foto von Gunnar Mollenhauer

18.12.2023

Diagnose per Klick: Wie digitale Arztbesuche funktionieren

Kurz mit dem Arzt chatten, Krankschreibungen, Rezepte und Überweisungen per Video bekommen: Was vor wenigen Jahren noch Zukunftsmusik war, ge-hört heute zur gängigen Praxis. Patienten und Ärzte verbinden sich immer häufiger via PC, Tablet und Smartphone. Was es mit der Telemedizin auf sich hat, erklärt Gunnar Mollenhauer, Pressesprecher der IKK gesund plus.

Wird es bald völlig normal sein, seine Diagnosen und Rezepte online zu erhalten?
Gunnar Mollenhauer: Das und viel mehr. Die Telemedizin ist ein weites Feld. Im Kern geht es darum, Patienten und Ärzte zu vernetzen, um Wartezeiten zu verkürzen und überall die Versorgung zu sichern. Während der Corona-Pandemie haben es viele Menschen schätzen gelernt, dass Fachärzte und Therapeuten auch aus der Ferne konsultiert werden konnten. Dass die Akzeptanz gestiegen ist, merken wir an unseren Versicherten. Unser Angebot, sich per App beraten und behandeln zu lassen, wird rege genutzt.

Wie funktioniert so eine Behandlung über die App?
Gunnar Mollenhauer: Die App kann jederzeit genutzt werden. Dabei beantwortet man ein paar Fragen zum Gesundheitszustand und kann auch aus-wählen, ob man ein Rezept oder eine Krankschreibung braucht. Kurz nach der Anfrage erhält man einen Termin oder wird sofort mit einem Facharzt verbunden. In diesem Fall meldet sich der Arzt per Videoanruf über die App zurück. Die Beratung läuft dann wie in der richtigen Praxis.

Vom Sofa direkt in die Praxis zu klicken: Wann bietet sich der virtuelle Weg an?
Gunnar Mollenhauer: Bei leichten Schmerzen oder um etwas abklären zu las-sen, ist man in der Online-Sprechstunde genau richtig. Wer beispielsweise erkältet ist, Hautrötungen oder Schwellungen hat, muss sich nicht in ein über-fülltes Wartezimmer setzen. Auch Folgeberatungen oder Auswertungen von Laborbefunden können online erfolgen. Bei unserem App-Angebot lässt sich gut ablesen, was zurzeit besonders häufig behandelt wird: Erkältung und Grippe, Magen-Darm-Erkrankungen und Kopfschmerzen.

Gesundheitstipps
Foto von Gunnar Mollenhauer

27.11.2023

Homeoffice bleibt auch ohne Pandemie im Trend. Viele Sachsen-Anhalter arbeiten häufig von zuhause. Wie der fließende Übergang zwischen Privat und Dienst nicht zur Last wird, erklärt Stefanie Schäfer, Fachbereichsleiterin für Betriebliche Gesundheitsförderung bei der IKK gesund plus.

Was ist die häufigste Gesundheitsfalle für Menschen im Homeoffice?
Stefanie Schäfer: Bei sehr vielen Menschen verschwimmt die Zeit zwischen Freizeit und Arbeit. Die meisten arbeiten länger als im Büro, erledigen abends auch zwischendurch noch E-Mails. Darum ist es wichtig, den Tag zu strukturieren, sich an festgelegte Arbeits- und Pausenzeiten zu halten. In den Pausen sollte man sich bewegen, beim Arbeiten helfen To-Do-Listen.

Aber die Jogginghose ist nicht verboten. Oder?
Stefanie Schäfer: Natürlich kann man es sich auch beim Arbeiten gemütlich machen. Ich empfehle allerdings einen festen Arbeitsplatz in der häuslichen Umgebung einzurichten, um den Arbeitscharakter zu verstärken und sich mental auf die dienstlichen Aufgaben vorzubereiten. Zum einen sollte man auf eine gesunde Sitzhaltung achten, zum anderen hilft uns Alltagskleidung, schneller in den Arbeitsmodus zu kommen. Die Jogginghose signalisiert unserem Gehirn, dass Freizeit ist – und wir sind müder und antriebsloser. Außerdem schwingt man sich schneller zu einem kurzen Pausen-Spaziergang auf, wenn man schon passende Sachen dafür anhat.

Keine Kantine, dafür ein Kühlschrank in greifbarer Nähe: Wie gelingt zuhause eine gesunde Ernährung?
Stefanie Schäfer: Wer den Kühlschrank oder Snackvorrat vor Augen hat, ist ständig der Verlockung ausgesetzt. Am besten ist es, alles Ungesunde aus der Sichtweite zu entfernen und sich stattdessen mit Obst und Gemüse zu umgeben. Vorbereitete Karotten- und Gurkensticks sind gute Snack-Alternativen. Außerdem sollte man auch zuhause ausreichend trinken. Eine Karaffe mit Wasser oder eine gefüllte Teekanne gehören zur Grundausstattung.

Interview
Foto von Stefanie Schäfer

06.11.2023

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Bei kleinen Infekten oder Erkältungen müssen wir nicht zwingend sofort zur Medizin greifen. Es gibt viele bewährte Haus-mittel, die schnell vorbereitet sind, ohne Chemie auskommen und keine Nebenwirkungen haben. Was uns dabei hilft, uns schnell wieder besser zu fühlen, weiß Gunnar Mollenhauer, Pressesprecher der IKK gesund plus.

Welches Hausmittel ist Ihr Favorit bei Erkältungskrankheiten?
Gunnar Mollenhauer: Eindeutig Ingwertee. Die Ingwerwurzel regt mit ihren Inhaltsstoffen die Durchblutung an, wirkt schleimlösend, desinfizierend, entgiftend und entzündungshemmend. Bei der Zubereitung sollte man unbedingt die Schale dranlassen, weil sie die wichtigen Stoffe enthält. Der Tee schmeckt besonders gut, wenn man ihn mit frischem Zitronensaft oder Honig verfeinert.

Was ist mit Hühnersuppe und Zwiebelsaft: Sind das Mythen?
Gunnar Mollenhauer: Nein, Oma hatte recht: Die Suppe liefert wichtige Flüssigkeit. Nebenbei nehmen wir Vitamine und Spurenelemente auf, unterstützen die Heilung von Entzündungen, stärken die Immunabwehr. Der heiße Dampf befeuchtet die Schleimhäute, was den Abfluss von Sekret fördert. Auch der gute alte Zwiebelsaft hilft. Er lindert Hustenreiz und erleichtert das Abhusten. Wer Zwiebel nicht mag, kann es alternativ mit Rettich versuchen.

Was können unsere Schränke noch für Heilmittel liefern?
Gunnar Mollenhauer: Salz gibt es in jedem Haushalt. Wer mit Salzwasser inhaliert, befreit, beruhigt und befeuchtet die Atemwege. Die Alternative dazu ist das Dampfbad mit Kamillenblüten. Vielleicht haben einige auch Kurkuma im Schrank – das Pulver ergibt, vermischt mit Honig, eine leckeres und effektives Erkältungsmittel. Wickel aus Essig, lauwarmen Wasser und einem Tuch senken das Fieber. Auch bei Husten kann gewickelt werden. Generell gilt je-doch: Wem es nach ein paar Tagen nicht besser geht, sollte einen Arzt aufsuchen.

Interview
Foto von Gunnar Mollenhauer

10.10.2023

In Sachsen-Anhalt ist die Pilzsaison in vollem Gange. Durch reichliche Niederschläge bei warmem Wetter schießen bei uns derzeit Steinpilze, Pfifferlinge und Co. aus dem Boden. Warum die Suche in den Wäldern nicht nur Spaß macht, sondern auch gesund ist, erklärt Silke Zur, Ernährungsberaterin im Auftrag der IKK gesund plus.

Viele Sachsen-Anhalter gehen zurzeit "in die Pilze". Ist das gesund?
Silke Zur: Das ist sogar sehr gesund! Denn, wer auf "Pilz-Pirsch" geht, bewegt sich viel an der frischen Waldluft. Besser geht es kaum.

Und sind Waldpilze auch ein gesundes Essen?
Silke Zur: Bei einer gesunden Ernährung gehören Pilze auf den Speiseplan. Alle Sorten enthalten viele Ballaststoffe, Vitamine und Eiweiße. Dabei haben sie nur wenig Kalorien und Fett. Die gängigen Speisepilze aus unseren Wäldern sind reich an wichtigen Aminosäuren und Mineralien wie Kalzium, Kalium oder Magnesium sowie den Spurenelementen Mangan, Zink und Selen. Um sicherzustellen, dass Pilze nicht belastet sind, sollten sie nur in möglichst unberührter Natur gesucht werden. Die einfache Formel lautet: gesunder Boden = gesunder Pilz.

Worauf sollten wir beim Zubereiten achten?
Silke Zur: Damit sie manchen Menschen nicht auf den empfindlichen Magen schlagen, sollten Pilze unbedingt gut zerkleinert werden. Vorher genügt es, sie mit einer weichen Bürste oder einem Tuch abzureiben und den Stiel anzuschneiden. Bitte die Pilze nicht abwaschen – sie saugen sich sonst mit Wasser voll und verlieren ihren Geschmack. Auf langes Kochen oder Braten sollte man bei Pilzen verzichten und sie stattdessen nur kurz braten, schmoren, grillen oder dünsten.

Interview
Foto von Silke Zur

11.09.2023

Was sich ändert und wie es funktioniert

Die Zettelwirtschaft soll ein Ende haben: Das rosafarbene Kassenrezept für verschreibungspflichtige Arzneimittel hat ausgedient. Deutschland führt ab 1. Juli das Elektronische Rezept für gesetzlich Versicherte ein. Wie funktioniert es? Gunnar Mollenhauer, Gesundheitsexperte der IKK gesund plus, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das eRezept.

Was genau ist das eRezept und was bringt es uns?
Gunnar Mollenhauer: Es soll künftig vieles vereinfachen, Zeit und Wege ersparen sowie die Abgabe von Medikamenten sicherer machen. Die wichtigste Änderung ist: Statt des rosafarbenen Kassenrezeptes gibt es nun einen digitalen Code für Medikamente. Das ist im Grunde das eRezept. Das zeigt man direkt in der Apotheke vor oder löst es in Versandapotheken ein. Abgerechnet wird wie bisher direkt zwischen Apotheke und gesetzlicher Krankenkasse.

Woher und wie bekomme ich das eRezept?
Gunnar Mollenhauer: Bisher haben Patienten beim Arzt ein Papier-Rezept bekommen. Jetzt erhalten sie ein so genanntes eRezept-Token. Das ist der digitale Code, den man in der Apotheke braucht. Es gibt drei Möglichkeiten: Der Code kann digital aufs Handy übertragen, auf Ihrer elektronische Gesundheitskarte gespeichert oder auf Papier ausgedruckt werden. Leider ist noch nicht klar, ob das bereits in allen Praxen sofort möglich sein wird. Wir starten mit einer Übergangsphase. Ab 1. Januar 2024 sollen diese Angebote jedoch zur Pflicht werden.

Wie erhalte ich dann meine Arzneimittel?
Gunnar Mollenhauer: Auch hier gibt es drei Möglichkeiten. Je nachdem, wie Sie den Code erhalten haben, können Sie die eRezept-App nutzen, die elektronische Gesundheitskarte oder den Papierausdruck. Die App kann man sich in gängigen App-Stores herunterladen. Damit haben Sie das Rezept direkt auf dem Handy, zeigen es in der Apotheke vor oder bestellen online. Der Code auf der elektronischen Gesundheitskarte wird in der Apotheke mit einem Terminal – ähnlich wie bei einer EC-Karte – eingelesen. Eine PIN braucht man nicht. Den Rezeptcode auf einem Papierausdruck scannen die Mitarbeiter in der Apotheke ein. Auch hier gilt leider: Zum Start könnte es noch holprig werden, weil noch nicht alle Apotheken mit dem richtigen System ausgestattet sind.

Interview
Foto von Gunnar Mollenhauer

27.06.2023

Verschwitzte Laken, durchwachte Nächte: Gerade im Sommer wird die Müdigkeit für viele Menschen zum Albtraum. Wie man mit einfachen Mitteln auch im Hochsommer zur Ruhe kommt und warum sie für uns lebenswichtig ist, erklärt Gesundheitsexpertin Anke Sterdt im Auftrag der IKK gesund plus zum Tag des Schlafes. Der Aktionstag am 21. Juni fällt auf den kalendarischen Sommeranfang und mit der Sommersonnenwende auf die kürzeste Nacht des Jahres.

Warum ist es wichtig, dass wir gut schlafen?
Anke Sterdt: Wer gut schläft, bleibt körperlich und psychisch gesund. Während wir schlafen, laufen in unserem Körper wichtige Prozesse ab. Die Abwehrkräfte werden gestärkt, Abbauprodukte des Stoffwechsels abtransportiert und Wachstumshormone zur Zellerneuerung gebildet. Unser Gehirn verarbeitet und speichert die Eindrücke des Tages.

Wie gehe ich im Sommer am besten ins Bett?
Anke Sterdt:Auf jeden Fall nicht mit einem überfüllten Magen. Wer abends nur etwas Leichtes isst, kann besser ein- und auch durchschlafen. Kurz vor dem Zubettgehen empfiehlt es sich, lauwarm zu duschen, das wirkt entspannend und schlaffördernd. Das Wasser danach am besten nur abstreifen und vielleicht mit einer leichten, kühlenden Lotion einreiben. Wer durch die Hitze schlecht einschlafen kann, kommt leicht ins Grübeln und nicht zur Ruhe. Bei vorübergehenden Schlafstörungen können Kräuterextrakte aus Baldrian, Hopfen oder Passionsblume sowie Tees helfen.

Was hilft beim Durchschlafen?
Anke Sterdt: Etwa eineinhalb Liter Flüssigkeit braucht der Körper pro Tag, wenn es heiß ist sogar die doppelte Menge. Das meiste davon sollte man bis 17 Uhr getrunken haben, um den nächtlichen Toilettengang zu vermeiden. Wichtig ist auch, die Hitze aus dem Schlafzimmer zu bekommen. Am besten ist es, frühmorgens und nach dem Sonnenuntergang alle Fenster gleichzeitig zu öffnen. Die Bettwäsche sollte luftdurchlässig und saugfähig sein. Als Zudecke reicht oftmals ein dünnes Baumwolllaken. Wer kann, sollte den Raum abdunkeln, denn im Sommer ist es lange hell. Licht bremst das Hormon Melatonin aus, das unseren Schlaf fördert.

Gesundheitstipp
Foto von Anke Sterdt

16.06.2023

Rund ein Drittel aller Bundesbürger haben mit Bluthochdruck, der Hypertonie, zu kämpfen. Die Volkskrankheit gilt als "stiller Killer", weil viele Menschen nichts von ihrem Problem wissen. Gunnar Mollenhauer, Pressesprecher der IKK gesund plus, erklärt zum weltweiten Hypertonietag am 17. Mai, warum Bluthochdruck gefährlich ist.

Was ist so schlimm an Hypertonie?
Gunnar Mollenhauer: Bluthochdruck wird unterschätzt, weil er lange keine spürbaren Symptome verursacht und die Betroffenen nichts davon merken. Hypertonie ist jedoch sehr gefährlich, vor allem wegen der Folge-Erkrankungen. Ein unbehandelter Bluthochdruck erhöht das Risiko für Schlaganfälle, Herz- und Gefäßkrankheiten oder Nierenversagen.
 
Ab wann gilt der Blutdruck als zu hoch?
Gunnar Mollenhauer: Optimal sollte der Blutdruck bei 120/80 mmHg – Millimeter Quecksilbersäule – oder darunter liegen. Werte ab 180/110 mmHg gelten als schwerer Bluthochdruck.

Was kann man gegen Bluthochdruck tun?
Gunnar Mollenhauer: Wer viel Sport macht, hin und wieder in die Sauna geht, Stress vermeidet, nicht raucht und wenig Alkohol trinkt, macht schon viel richtig. Vorbeugend sollte jeder regelmäßig den Blutdruck kontrollieren. Die meisten Apotheken bieten den Service an. Nicht zu vergessen: Falsche Ernährung und ein hohes Gewicht sind Hauptgründe für Bluthochdruck. Pro zehn Kilogramm weniger Gewicht sinkt der Blutdruck um etwa 12/8 mmHg. Zur gesunden Ernährung gehören Gemüse, Obst und Fisch, weniger Kochsalz. Von Säften oder Softdrinks sollte man lieber auf Wasser und Kräutertees umstellen und wenig Alkohol trinken.

Bei welchen Anzeichen sollte man sich auf Bluthochdruck untersuchen lassen?
Gunnar Mollenhauer: Die Symptome sind schwer zu erkennen. Wenn man jedoch häufig unter Kopfschmerzen, Druck im Kopf oder Schwindel leidet, sollte der Blutdruck unbedingt überprüft werden.

Gesundheitstipp
Foto von Gunnar Mollenhauer

11.05.2023

Viel Gesundheit von der Stange

Mit dem Frühling beginnt bei uns die Spargel-Saison. Ab Mitte April werden die Stangen auf den sachsen-anhaltischen Feldern gestochen. Bis zum Johannistag am 24. Juni können wir uns an dem leckeren Gemüse laben, in dem mehr steckt, als die meisten Menschen glauben. Warum Spargelessen eine Kur für unseren Körper ist, erklärt Ernährungsberaterin Evelyn Fröhlich von der IKK gesund plus.

Es ist nicht zu übersehen, dass viel Wasser in Spargel steckt. Was ist daran so gesund?
Evelyn Fröhlich: Spargel besteht ungefähr zu 95 Prozent aus Wasser und gehört zu den besonders kalorienarmen Gemüsearten – er hat nur etwa 18 Kalorien pro 100 Gramm – und ist blutzuckerfreundlich. Diabetiker und alle, die abnehmen möchten, können hierbei also hemmungslos zuschlagen. Nur auf Butter oder fetthaltige Saucen sollte dann bei der Zubereitung verzichtet wer-den. Menschen, die zu erhöhtem Blutdruck neigen, sollten Spargel möglichst ohne Salz und lieber mit frischen Kräutern zubereiten.

Was steckt noch im Edelgemüse?
Evelyn Fröhlich: Es besitzt viele Mineral- und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung und den Stoffwechsel sind. Spargel bündelt die Vitamine A, C und E. Die können wir alle gut gebrauchen. Mit Vitamin C stärken wir Immunsystem und Bindegewebe, und wir wappnen uns gegen Müdigkeit sowie Depression.
Vitamin A ist wichtig für unsere Augen, Vitamin E stärkt unser Nervensystem. Mit 500 Gramm Spargel decken wir bereits den Tagesbedarf dieser wichtigen Vitamine ab. Die Gesundheit kommt hier also wortwörtlich von der Stange… So kann man es sagen. Und das war noch nicht mal alles. Neben Vitaminen und Ballaststoffen enthält Spargel auch wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium. Kalium wirkt sich im Körper blutdrucksenkend und harntreibend aus, fördert so die Ausscheidung von Wasser. Damit werden Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt sowie Leber und Nieren entlastet. Kalzium trägt zur Stabilität unserer Knochen und zur Festigkeit unserer Zähne bei.

Gesundheitstipp
Foto von Evelyn Fröhlich

12.04.2023

Wer fitter werden möchte, muss nicht zwingend immer ein großes Trainingsprogramm absolvieren. Alltägliche Aktivitäten wie Treppensteigen oder Hausarbeit lassen nebenbei Pfunde purzeln und machen uns gesünder. Warum gerade der Frühling eine gute Zeit ist, um Routinen umzukrempeln und wie man bewegt in die nächsten Wochen startet, erklärt Gunnar Mollenhauer, Gesundheitsexperte der IKK gesund plus.

Viele Menschen kommen im Alltag nicht dazu, regelmäßig Sport zu treiben. Wie können sie sich trotzdem fit halten?
Gunnar Mollenhauer: Das ist gar nicht so schwer. Wer neue Abläufe in seinen Alltag einbringt und konsequent auch minimale Bewegungen im Alltag nutzt, tut etwas für seine Fitness. Durch "Bewegungshäppchen" im Haushalt, im Büro oder auf der Straße summieren sich ganz nebenbei auch die Energieumsätze, und es wird Fett verbrannt. Besonders gut ändert man seine eingefahrenen Routinen übrigens zum Frühlingsstart, weil er uns zumeist mental ohnehin beflügelt.

Was können wir im Alltag ändern?
Gunnar Mollenhauer: Jede kleine Bewegung zählt. Alternativ zum Autofahren könnte man das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen. Wer mit Bus und Bahn fährt, kann ein paar Haltestellen eher aussteigen. Wer Treppen steigt, statt den Lift zu benutzen, wer die Brötchen zu Fuß holt, statt mit dem Auto, wer in Geschäften einkauft, statt im Internet, hält sich beiläufig fit. Dem Körper ist es letztlich egal, ob wir das Ganze Training nennen oder zwischendurch in Schwung kommen: Wichtig ist nur, dass er bewegt wird.

Was bringt uns das konkret?
Gunnar Mollenhauer: Wir fühlen uns nach einiger Zeit frischer und motivierter. Wer bewegt im Alltag unterwegs ist, verbrennt ganz nebenbei auch Kalorien – etwa 100 bei einem halbstündigen Spaziergang. Was ungefähr einem Duplo-Riegel entspricht. Es sind genau diese moderaten Bewegungen, die uns leicht anstrengen, aber nicht außer Atem bringen, die dafür sorgen, dass Fett verbrannt wird. Das ist dasselbe Prinzip wie beim Ausdauersport. Heißt: Der zügige Gang zur Haltestelle bringt mehr als der Sprint zum Bus, Staubsaugen, Schneeschippen und Co. sind wahre Fitness-Übungen – kurbeln das Herz-Kreislauf-System an und aktivieren den Stoffwechsel.

Gesundheitstipp
Foto von Gunnar Mollenhauer

15.03.2023

Wie und für wen ist der Verzicht sinnvoll?

Ab Aschermittwoch am 22. Februar werden wieder viele Menschen bis zum Karsamstag am 8. April auf Genussmittel verzichten. Aber ist radikales Fasten wirklich gut für jeden? Gunnar Mollenhauer, Gesundheitsexperte der IKK gesund plus, erklärt, worauf man achten sollte.

Beim klassischen Fasten verzichten Menschen vollständig oder teilweise auf Speisen, Getränke und Genussmittel. Ist das grundsätzlich gut?
Gunnar Mollenhauer: Den meisten Menschen dürfte diese Auszeit gesundheitlich guttun. Zu den Vorteilen des klassischen Fastens gehört, dass der Stoffwechsel trainiert wird. Muss der Körper nicht verdauen, laufen wichtige Zellreinigungsprozesse besser ab. Man könnte sagen, dass die körpereigene Müllabfuhr besser funktioniert. Dieser Prozess ist auch für die Immunabwehr wichtig.

Viele Menschen nutzen das klassische Fasten auch, um abzunehmen. Ist das eine gute Idee?
Gunnar Mollenhauer: Wer grundsätzlich abnehmen möchte, sollte bedenken, dass die Pfunde hierbei zwar schnell purzeln – aber meist nicht nachhaltig. Wer komplett auf Nahrung verzichtet, versetzt seinen Körper in Stress. Der drosselt den Energieverbrauch, um die Reserven zu schonen. Dabei werden zwar Fettspeicher angezapft, aber leider auch die Muskeln. Häufig setzt nach dem Ende zudem der Jo-Jo-Effekt ein. Um dem entgegenzuwirken, sollte nach der Fastenzeit auch erstmal langsam wieder mit der Energiezufuhr gestartet werden.

Ist der fast komplette Verzicht auf Lebensmittel für jeden zu empfehlen?
Gunnar Mollenhauer: Nein, Menschen mit schweren Herz- und Nierenerkrankungen, Krebserkrankungen, Gicht oder Gallenproblemen sollten nicht auf diese Art fasten, genau wie Schwangere und Stillende. Wer eine Stoffwechselkrankheit oder eine chronische Krankheit, niedrigen Blutdruck, Untergewicht oder bereits ein hohes Lebensalter hat, sollte vorher einen Arzt konsultieren.

Es werden häufig auch andere Dinge "gefastet". Macht das Sinn?
Gunnar Mollenhauer: In den allermeisten Fällen tut das unserer Gesundheit sehr gut. Die Idee des Fastens ist es ja, seinen Alltag zu unterbrechen, sich zu reinigen und zu regenerieren. Wer fastet, kann beispielsweise auch nur auf Fleisch, Alkohol, Süßigkeiten oder Zigaretten verzichten, aber auch aufs Fernsehen oder Handy.

Gesundheitstipp
Foto von Gunnar Mollenhauer

15.02.2023

"Süßes oder Saures": Am 31. Oktober werden wieder kostümierte Kinder durch Sachsen-Anhalts Straßen ziehen. Viele Erwachsene überlegen vorher, was sie den "kleinen Geistern" an Halloween geben sollen. Gummibärchen, Lutscher und Co. müssen nicht sein, sagt Silke Zur. Die Ernährungsberaterin im Auftrag der IKK gesund plus weiß, wie man auch Gesundes gruselig schmackhaft machen kann.

Was sollten wir den kleinen Hexen und Gespenstern geben?
Silke Zur: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Geschälte Mandarinen sehen aufgespießt auf einer Salzstange aus wie kleine Kürbisköpfe, und mit Rote Beete eingefärbte Brotchips wirken gruselig. Aus einer Salzstange mit gefächertem Käse kann ein Hexenbesen werden. Was gut ankommt, sind kleine Zuckeraugen. Die kann man auf Kiwis, Radieschen oder einer abgeschälten, halben Banane anbringen. Kleine Geister finden auch "rote Blutkörperchen" cool. Die kann man im Handumdrehen selbst herstellen: einfach Kichererbsen garen, in Rote-Beete-Saft schwenken und kurz im Backofen erhitzen. Vom Rand des Bleches dürfen gern "Spinnenbeine" aus Paprikastreifen hervorgucken. Am besten hält man dafür kleine Papiertüten bereit, in die sich die Kinder selbst etwas hineintun können. Einen "Bluttrank" für kleine "Vampire" kann jeder schnell aus Holunderbeerensaft und Apfelsaft mixen. In kleine Flaschen abgefüllt, hat man sogar fertige "Blutkonserven" parat.

Wie zum Beispiel?
Silke Zur: Jede kleine Bewegung zählt. Alternativ zum Autofahren könnte man das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen. Wer mit Bus und Bahn fährt, kann ein paar Haltestellen eher aussteigen. Wer Treppen steigt, statt den Lift zu benutzen, wer die Brötchen zu Fuß holt, statt mit dem Auto, wer in Geschäften einkauft, statt im Internet, hält sich beiläufig fit. Dem Körper ist es letztlich egal, ob wir das Ganze Training nennen oder zwischendurch in Schwung kommen: Wichtig ist nur, dass er bewegt wird.

Warum sollen die Kinder nicht zu viel Süßes essen – auch nicht an Halloween?
Silke Zur: Es ist wichtig, zu zeigen, dass es auch anders geht. Die goldene Regel lautet, jedes Kind sollte täglich nur so viel Zucker essen, wie in seine kleine Hand passt. Wir dürfen nicht vergessen: In fertigen Süßigkeiten stecken neben Zucker auch viele Salze, Säuren, Aroma- und Farbstoffe, die in Mengen
einfach nicht gesund sind.

Gesundheitstipps
Foto von Silke Zur

24.10.2022

Heizung aus, Raumtemperatur runter: Seit der amtlichen Verordnung zum Sparen blicken viele Menschen mit Sorge auf die nahenden kalten Tage. Gesundheitsexperte Gunnar Mollenhauer hat ein Rezept gegen das Frieren. Der Sprecher der IKK gesund plus rät, mit bewusster Ernährung das eigene "Körperkraftwerk" hochzufahren und sich von innen zu wärmen.

Wie kann Essen dabei helfen, uns zu wärmen?
Gunnar Mollenhauer: Grundsätzlich produziert Essen im Körper immer Wärme, sie entsteht beim Verdauen. Kalorien, die wir zu uns nehmen, sind nichts anderes als Energie, die in den Zellen verbrannt wird, um das gesamte System am Laufen zu halten. Wieviel Wärme erzeugt wird, hängt vom Energiegehalt der Nahrung ab. Der zweitwichtigste Faktor ist der Proteingehalt im Essen – je mehr Eiweiße enthalten sind, desto mehr Wärme wird erzeugt. Und dabei ist es egal, ob sie aus Fleisch, Fisch, Tofu oder Linsen kommen. Wir können uns also mit der richtigen Ernährung gut und gesund aufheizen, haben Energie und frieren nicht so schnell.

Welche Lebensmittel wärmen uns besonders gut?
Gunnar Mollenhauer: Zunächst: Wir können auch noch andere Dinge tun, um nicht zu frieren. Wer beispielweise Muskeln aufbaut, fröstelt bewiesenermaßen nicht so schnell wie Menschen mit weniger Muskelmasse. Und auch Bewegung wirkt Wunder, weil sich dabei unser Körper aufheizt. Wer sich zugleich gesund und „wärmend“ ernähren möchte, sollte in den nächsten Wochen unter anderem auf Kürbis setzen, auf Rote Bete, Pastinake. Auch der Petersilienwurzel, Kohl, Zwiebeln und Lauch wird eine besonders wärmende Wirkung zugeschrieben. Die Liste lässt sich fortsetzen mit Fenchel, Pfirsich oder Hülsenfrüchten, auch Samen, Ziegenkäse und Rotwein wärmen uns. Südfrüchten wird hingegen häufig eine kühlende Energie zugeschrieben. Zu-dem zählen Joghurt, Quark, Blattsalate, Rohkost und Weißwein eher zu den kühlenden Lebensmitteln und Getränken.

Und was ist mit scharfen Gewürzen?
Gunnar Mollenhauer: In kleinen Dosen heizen sie uns tatsächlich angenehm ein. Beim Kochen im Winter lohnt es sich, zu Chili, Meerrettich, Senf, Cayennepfeffer, Tabasco oder Wasabi zu greifen. Auch ein Ingwertee zwischendurch wärmt uns, macht uns dazu noch munter und kurbelt die Verdauung an. Dafür reicht es, ein Stück der Knolle kleinzuschneiden und mit heißem Wasser aufzugießen. Die ätherischen Öle des Ingwers breiten sich mit einem warmen Gefühl sehr lange im ganzen Körper aus.

Gesundheitstipps
Foto von Gunnar Mollenhauer

20.09.2022

Mit guter Vorbereitung kommt man besser ins Ziel

In den kommenden Wochen starten in Sachsen-Anhalt und umliegenden Regionen wieder viele Volksläufe. Wie bereiten sich Hobby-Sportler am besten darauf vor? Was gilt es zu beachten? Gunnar Mollenhauer von den Experten der IKK gesund plus hat Tipps parat.

Worauf sollten Hobby-Sportler achten, die bald bei Volksläufen an den Start gehen möchten?
Gunnar Mollenhauer: Als Laufeinsteiger erreichen Sie das beste Verhältnis zwischen Aufwand und Leistungszuwachs, wenn Sie dreimal in der Woche mit wenigstens einer halben Stunde Training beginnen. Am besten beginnt man mit kurzen Einheiten. Alle, die schon Erfahrungen auf der "Piste" haben, sollten sich überlegen, woran sie arbeiten wollen, Schritt für Schritt die Distanz erhöhen oder Sprint-Einheiten einbauen. Für beide gilt: Die Vorbereitungen müssen jetzt beginnen. Spätestens vier Wochen vor dem Volkslauf sollte man intensiv für den Wettkampf trainieren, bei längeren Strecken, außer dem Marathon, möglichst mindestens sechs Wochen vorher.

Stichwort Ausrüstung – worauf sollte man zwingend achten?
Gunnar Mollenhauer: Die Schuhe sind das wichtigste. Laufschuhe müssen den Aufprall dämpfen, die Bewegung stabil und kontrolliert führen, das Ab-rollen gut ermöglichen und eventuell auch orthopädische Fehlstellungen korrigieren. Wir empfehlen, sich in einem Fachgeschäft beraten zu lassen, auch eine Laufband-Analyse kann hilfreich sein. Zudem sollte man sich richtige Funktionskleidung gönnen. Diese sollte möglichst selbst wenig Feuchtigkeit aufnehmen, um die Bildung eines Nässefilms auf der Haut zu vermeiden. Ansonsten lautet die Faustregel: Nie zu warm anziehen. Wer anfangs noch kalt ist, wird beim Laufen schnell warm.

Was ist sonst noch wichtig?
Gunnar Mollenhauer: Alles steht und fällt mit der Motivation. Wer sich ein Trainingsziel gesetzt hat, muss sich auch aufraffen, wenn er keine Lust hat. Nicht zu vergessen: Jedes Training ist nur so gut, wie es vor- und nachbereitet wird. Alle, die sich beim Trainieren fordern, müssen hinterher ruhen. Gern vergessen wird die Dehnung – kurz nach den Einheiten sollte man die Muskeln mit einfachen Übungen pflegen. Sie fördern die Durchblutung, verhindern Verhärtungen und beugen der Verkürzung der Muskulatur vor. Und: Gerade in der Wettkampfvorbereitung sind eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und eine ausgewogene Ernährung wichtig – fettarm, vollwertig, mit einer hohen Nährstoffdichte.

Gesundheitstipps
Foto von Gunnar Mollenhauer

16.08.2022

Ihr Ansprechpartner

Gunnar Mollenhauer
Pressesprecher
  0391 2806-2002
  0391 2806-2009
  pressestelle@ikk-gesundplus.de

Unser Presseverteiler

Sie sind Journalist und möchten regelmäßig unsere aktuellen Presseinfos erhalten? Tragen Sie sich einfach in unseren Presseverteiler ein.

Top